Dieser Prozess sucht seinesgleichen

19. Mai 2015

Im März 2012 stürmte die Polizei mehrere Wohnungen von nationalen Aktivisten und steckte den Großteil der Betroffenen in Untersuchungshaft. Im August 2012 begann dann, begleitet von einem großen Medienecho, der größte Schauprozess der BRD-Geschichte. Der vorsitzende Richter eröffnete den Schauprozess mit den Worten “Dieser Prozess sucht seinesgleichen und wird sie nicht finden”. Seitdem haben die Angeklagten 184 Prozesstage hinter sich gebracht. Das Leben von 26 deutschen Männern und ihren Angehörigen wurde dadurch immens verstört. Die Anklageschrift umfasst mehr Seiten als die des NSU-Prozesses. Sie wirft den Angeklagten die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Wie die Meisten wohl schon erkannt haben handelt sich hier um den sogenannten „AB-Mittelrhein Prozess“ in Koblenz.

Deshalb organisierte der Landesverband der JN Sachsen eine Vortragsveranstaltung am Sonnabend, den 16.Mai. Drei Angeklagte referierten über die Zeit in der Untersuchungshaft, den Prozess, die wirtschaftlichen und psychologischen Folgen für sie und ihre Familien. Noch immer sitzen 20 der ehemals 26 Männer auf der Anklagebank. Ein Ende des Prozesses ist nicht in Sicht. Die Kosten belaufen sich längst auf Summen im achtstelligen Bereich.

In dem rund dreistündigen Vortrag nahmen die Anwesenden viele neue Erkenntnisse mit über die Agitationsweise des Systems Kritiker „mundtot“ zu machen. So konnte ein Angeklagter erst nach 2 Monaten seinen Anwalt das erste Mal sehen und sprechen, ein weiterer verbrachte Monate seiner Untersuchungshaft in Isolationshaft. Diese Beispiele könnte man beliebig weiterführen. Dabei reden wir hier nicht von China oder Russland sondern von der „demokratischen“ BRD.

Weiterhin zeigten die Referenten auf, wie wichtig eine Rechnerverschlüsselung ist und was man besser nicht am Telefon sagen sollte. Selbst Witze über andere Personen werden in ihrem Fall als Beweismittel aufgeführt. Die Staatsanwaltschaft probiert einen losen Haufen von Leuten um eine Internetplattform zu einer Gruppe aufzubauen und dafür ist ihr jedes Mittel recht.

Dieser Fall zeigt deutlich die geistige Schieflage des Systems. Im Deutschland des Jahres 2015 ist nahezu alles erlaubt oder geduldet: Drogen, Perversionen, hirnloser Schwachsinn, Scharia – alles kein Problem. Wer die gegenwärtige Politik jedoch kritisch hinterfragt, Alternativen sucht oder sich für Heimat, Kultur und Tradition einsetzt wird zum Staatsfeind erklärt.

Jeder von uns kennt diese Problematik aus der Schule, von der Lehrstelle, der Uni oder vom Gutmenschen-Spinner im Jugendclub. In Deutschland gibt es Tabus. Die gescheiterte Integration, die Ausbeutung der Sozialsysteme durch Fremde, Ausländergewalt, die Kritik an EU-Diktatur und Euro, der Verfall der eigenen Identität, Patriotismus, Stolz auf die Heimat und der unverkrampfte Umgang mit Geschichte. Dies sind nur einige dieser heiligen Kühe, deren Verletzung nicht nur zu gesellschaftlicher und sozialer Ausgrenzung, sondern auch zu gnadenloser staatlicher Repression führen.

Abgerundet wurde dieser interessante und zugleich durch seine hohe Emotionalität geprägte Abend durch den Liedermacher Piattmar und das gemeinsame Singen von Freiheitsliedern unseres Volkes.

Weitere Informationen findet ihr unter https://prozesskoblenz.wordpress.com

JN Sachsen

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