Diskussionsbeitrag: Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik?

28. Januar 2015

Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik!

Dieses Zitat bzw. Lied wird heutzutage von vielen Fußballfans inflationär benutzt. Doch, ist dies wirklich noch so? Kann man seine Weltanschauung beim Fußball einfach ausklammern? Bin ich an dem Tag des Spiels kein Nationalist mehr? Muss ich an diesem Tag meine Weltanschauung, mein tiefstes Inneres, verstecken?

Ich denke nicht! Wir sind und bleiben Nationalisten! Egal ob beim Einkaufen, bei wöchentlichen Gang in die Kneipe oder halt beim Fußball.

Damit meine ich nicht, dass wir mit großen JN Logo auf der Brust ins Stadion gehen sollten. Aber wir müssen uns auch nicht verstecken und den Antideutschen die Kurve überlassen. Geht offen auf die Menschen in eurer Kurve zu, sprecht sie an, lernt sie kennen und überzeugt sie so von euren Glauben. Dies wird aber nicht gelingen, wenn man mit 3,0 Promille irgendwo auf der Stadiontreppe liegt oder irgendwelche Affengeräusche macht, wenn ein Neger den Ball hat. Dies ist nicht nur primitiv, sondern auch peinlich.

Und dass die Politik schon lange den Fußball vereinnahmt hat, wissen wir nicht erst seit heute.

Das Landgericht Dresden verurteilte fünf mutmaßliche Mitglieder der Hooligans Elbflorenz, Hooligans von Dynamo Dresden, wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Am Donnerstag wird der Bundesgerichtshof zu dem Fall ein Urteil sprechen. Und das „nur“ weil die Jungs sich im sportlichen Wettstreit mit anderen Hooligantruppen gemessen haben.
2013 bestätigte der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Ralf Jäger (SPD) den Einsatz von V-Leuten beim Fußball. Im Zeitraum von 2008 bis 2012 setzten die Polizeibehörden des Landes NRW ca. 10 sogenannte Vertrauenspersonen mit jeweils unterschiedlicher Einsatzdauer ein. Oliver Malchow Chef der Gewerkschaft der Polizei fordert das für die ganze Bundesrepublik.

Am 1.2.1999 gründete sich der linksradikale Verein Roter Stern Leipzig. Der Verein gründete sich mit dem Ziel „antifaschistische Jugendarbeit“ zu betreiben. Dieser Verein, der bewusst Fußball und Politik zur Rekrutierung von jungen Menschen für extremistische Ziele missbraucht, wird dafür aber nicht vom Spielbetrieb ausgeschlossen, sondern finanziell alimentiert. Auch gut dotierte Preise kann der RSL sein Eigen nennen.

Man könnte die Beispiele beliebig weiterführen. Die kapitalistische Politik hat schon längst die schönste Nebensache der Welt vergiftet. Sie hat erkannt, dass mit dem „Event“ Fußball viel Geld zu verdienen ist. Denken wir dabei nur an die Millionengehälter einiger Fußballspieler der Neuzeit.

Deswegen muss sich jeder Fußballfan ernsthaft fragen, gebe ich meinen geliebten Fußball einfach auf oder steh‘ ich gegen den Verfall unseres geliebten Sports auf? jn-fussball
Doch nur gegen irgendwelche Sicherheitskonzepte zu demonstrieren bringt da leider wenig. Das Übel muss an der Wurzel angepackt werden. Das ist diese Politik des Kapitalismus und eines selbsternannten Gutmenschentums. Die totale Überwachung ist die Folge dessen.

Fußball ist Tradition, Fußball ist deutsche Geschichte und Fußball ist ein Stück der deutschen Identität. Darum lasst ihn nicht verkommen. „Fußball bleibt Fußball und Politik bleibt Politik“ ist daher ein gut gemeinter Ansatz, der uns aber nicht weiterbringt. Man muss ganz offen die Verbrecher beim Namen nennen. Und das sind ganz klar die Herrschenden.

Fußball mit Herz statt Kommerz! Kein Kurve den Antideutschen!

 

Hans/JN Sachsen

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