Eine Biene unter Vielen

22. Januar 2018

„Glutenfrei, Lactosefrei, Vegan oder Vegetarisch, was für alberne Trends, ein großes Stück Fleisch ist alles was man braucht!“

Wir möchten an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion schüren, allerdings anführen, dass man in der heutigen Zeit kein Hipster, Öko, Hippie oder Druide sein muss, um zu verstehen, dass wir unsere Körper mit Dreck vollstopfen.
Ob nun tierische oder pflanzliche Produkte, mittlerweile verstecken sich in allen Lebensmitteln gefährliche Pestizide, krebserregende Stoffe, Medikamente oder sind mit Plastik umhüllt. Vielen ist das vollkommen egal, hauptsache es schmeckt!
Falsch – denn ihr schädigt nicht nur eure eigenen Körper, vor allem bestärkt ihr so „großartige“ Konzerne wie Monsanto, Bayer und co. .
Jeder, welcher dieses Denken an den Tag legt, unterstützt guten Gewissens das Sterben von Höfen und deren Bauern, die Macht der Pharmaindustrien und das massenhafte Verstümmeln und Töten wehrloser Tiere.
Wozu? Seid mal ehrlich zu euch selbst! Wie viele Verpackungen habt ihr bereits heute in den Müll geworfen und wie viele Essensreste an euren Hund verfüttert? Wenn ihr dann ganz ehrlich zu euch selbst seid, war mindestens ein Viertel vollkommen unnötig produzierter Müll und das letzte Stück Käse sah halt nicht mehr ansprechend aus. Wer mag schon harten Käse? Gibt doch genügend in den Supermärkten, lecker in Plastik verpackt, irgendeiner Kuh abgezapft und von billigen „Fachkräften“ weiterverarbeitet.
Es ist keine Schande auf tierische Produkte zu zugreifen, wohl aber sich keine Gedanken darüber zu machen! Ein wenig auf die Inhaltsstoffe zu achten, die Herkunft und dass etwas für euren Appetit gezüchtet und ermordet wurde, sollte niemanden umbringen.
Wir wollen den Erhalt unseres Volkes, wir möchten ein sauberes Land, bunte Felder und Wiesen, genügend Arbeitsplätze mit gerechter Entlohnung … . Aber wo beginnt die Umsetzung? Bauern kämpfen mittlerweile ums Überleben und müssen größtenteils zu gesundheitsgefährdende Pestizide greifen, mehr und mehr Tiere in Ställe quetschen, nur um nicht gänzlich von Monsanto, Nestlé und co. überrannt zu werden. Einige versuchen es mit Bio, aber sind in Plastik verpackte Lebensmittel tatsächlich Bio? Wohl kaum!
Nun könnten wir Seite um Seite mit Buchstaben füllen, wie schlecht Massentierhaltung ist, wie schädlich Medikamente für uns sind und wie sehr sich unser Volk vergiften lässt.
Wissen Stadtkinder, dass Kirschen an Bäumen reifen? Fleisch wächst vermutlich in Plastikverpackungen und Milch wird aus Flüssen gewonnen, ist bestimmt exotisch. Zucchini ist eine Wortart.
Lassen wir den Sarkasmus.
Wir wollen eine funktionierende Volkswirtschaft, kein Gift in uns Stopfen, keine Großkonzerne, welche sich an unseren Erkrankungen erfreuen, glückliche Bauern, glückliche Fleischesser und glückliche Veganer. Bei alledem erfreuen wir uns vielleicht auch daran, dass Hühnern keine Schnäbel gekürzt werden müssten, Kühe nicht ihrer Kälber entrissen werden, Gänse keine Schläuche in den Schnabel gestopft bekommen müssten oder all diese Tiere Wärme nicht aus hellen Lampen bekämen, sondern von der Sonne.
Die Überfischung unserer Meere, Ausbeutung ärmerer Länder, Massensterben aufgrund der immensen Plastikproduktion, die immer größer werdende Gefahr verschiedenster Krankheiten UND die ekelhaften Machenschaften von Mc Donald`s und Konsorten lassen wir an dieser Stelle nicht unbeachtet, aber unkommentiert.
Die Imkerei – Beispielsweise Berliner Honig, gesammelt auf Balkonen dieser wunderschönen grauen Stadt, möchten wir gerne diskutieren, aber zu einer anderen Zeit.

Aus diesen und noch vielen weiteren Gründen, haben sich am vergangenem Sonnabend einige JN Aktivisten, zusammen mit weiteren 33.000 Menschen, in Berlin eingefunden und gegen die hiesige Agrarindustrie demonstriert.
Etliche Traktoren begleiteten den Marsch und haben ihren Protest mit auf die Straßen gebracht.

Auch wenn wir nicht erwünscht waren, neben Regenbogenfahnen, Animal Liberation Aufnäher oder verschiedenster Organisationen, haben wir uns dieser Veranstaltung angeschlossen.
Skurril war, mal wieder, dass auch auf dieser Veranstaltung der Erhalt von Völkern gefordert wurde, an diesem Tage der von Bienenvölkern, aber Menschen, wie wir es sind, ausdrücklich ausgeladen wurden. Wir wollen ebenfalls kein Artensterben der Bienen – erst recht nicht das unserer Eigenen.

Unser gesamtes Handeln, unser ganzes Leben ist politisch so auch, wie die Organisatoren so schön sagten: “ESSEN IST POLITISCH!“.

Schaut ab und an bei eurem örtlichen Bauern oder Gemüse- und Obsthändler vorbei, gönnt euren Körpern mal etwas Gutes und ein glückliches Tier liefert garantiert auch besseres Fleisch! Es muss kein Garten sein, ein Balkon kann ebenfalls für den Anbau verschiedener Obst- und Gemüsepflanzen dienen und eine Erdbeere >mit Geschmack< kann auch gut den abendlichen Griff in das Süßkramfach ersetzen.
An die Veganer, lasst euch nicht unterkriegen, in jedem Lauch kann etwas gutes stecken, außer er schnüffelt zu viele Pestizide oder werft einen Blick nach Russland, dort beweisen uns sehr viele Veganer was man so alles aus seinem Körper machen kann – ästhetisch für Frauen, Vorbilder für Frühlingszwiebeln.

Schafft gesunde Körper, soweit es euch möglich ist und stellt euch gegen diese Kapitalisten und Mörder, welche aus den Grausamkeiten an Mensch und Tier ihr Profit schlagen.

Seid wie die Bienen und verteidigt euren Stamm!

JN Berlin

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