Gedanken eines Aktivisten aus der Großstadt

16. Februar 2015

Ein altes englisches Sprichwort sagt „Die Menschen und nicht die Häuser machen die Stadt“. Vielleicht liegt es dann an solchen Zuständen, dass man sich als national denkender Mensch kaum noch in den Großstädten wohlfühlt. Zu viele Menschen streunern inzwischen durch deren Straßen, ohne ein Ziel im Leben zu verfolgen und lediglich von Tag zu Tag vor sich hinlebend.

Doch kann man das Leben nennen? Was zeichnet das Leben aus und wie definiert man es?

In der heutigen Bundesrepublik Deutschland und ganz besonders in Großstädten wie Berlin, München, Dortmund usw. sieht man unzählige Menschen, welche glauben ein normales Leben zu führen. Sie gehen Tag für Tag den gleichen Rhythmus des Lebens durch: Aufstehen, arbeiten, zu Bett gehen und wieder von vorne. Am Wochenende brechen sie jedoch aus dem Alltag aus und lassen bei teils mehrtägigen Feiern die Sau raus, um am Montag wieder das gleiche Spiel von vorne durchzuspielen.Kann man diesen Vorgang Leben nennen oder ist der Begriff Leben im Vergleich zu vorigen Generationen einfach komplett neu definiert worden? Der deutsche Novellist Paul Ernst sagte einst: „Unser Leben ist ja nicht nur feiges Ruhen und Genießen, es ist ein hartes kämpfen und arbeiten, und arbeiten dürfen.“

Und auch Otto von Bismarck wusste schon: „Kampf ist überall, ohne Kampf kein Leben, und wollen wir weiter leben, so müssen wir auf weitere Kämpfe gefaßt sein.“ Leben bedeutet also Kampf, aber wofür lohnt es sich heute zu kämpfen? Für einen dicken Gehaltsscheck am Ende des Monats, wer den dicksten Wagen fährt oder darum wer heutzutage die meisten wechselnden Geschlechtspartner hat? Wenn man sich die Menschen in der Großstadt anschaut dann könnte man denken, dass viele diese Gedanken haben. Bei genauerem hinsehen erkennt man jedoch, dass diese Menschen meist unglücklich auf die Dauer werden. Kein Wunder, solch eine Lebensweise ohne Inhalt belastet selbst die stärkste Seele im Menschen. Denn zu solch einem Leben sind wir Deutschen nicht bestimmt!

Tief in jedem Deutschen brennt sein Bewusstsein, ein Geist der nach Freiheit ruft, eine Freiheit die schließlich unser aller Leben bestimmen sollte. Ein mancher, der so glaube sein Leben führen zu müssen, im Alter, wie viele Jahre seines Lebens er eigentlich verschwendet hat. Denn er hat nichts geschaffen was von Dauer war oder worauf später seine Nachfahren bauen könnten.

Julius Langbehn, seines Zeichens deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker und Philosoph fasste die Situation in den Großstädten schon vor über 100 Jahren so zusammen: „Unendliche Häusermassen, unendliche Menschen, unendliche Geschäfte und doch alles leer und null – so war Babylon und so ist das Gesicht der heutigen Großstädte. Sammelbecken der seelischen und sittlichen Verderbnis!“

Es ist also kein Zufall, dass viele Menschen im Alter die Stadt verlassen und einen neuen Lebensabschnitt außerhalb der Großstädte suchen. Perspektivlosigkeit, Überfremdung, Werteverfall und soziale Spannungen in den Großstädten, überwinden jeden Schatten von Hoffnung, dass es in den hier für normale Familien, die eine gesicherte Zukunft haben wollen, möglich ist in ihrem alt angestammten Umfeld wohnen zu bleiben.

Im Gegenzug dazu ziehen jedoch Jugendliche vom Land in die Stadt hinein und suchen in ihr das Abenteuer, um Jahre später genau so zur gleichen Erkenntnis zu kommen wie Generationen vor ihnen! Doch es gibt auch noch einige die bleiben ihrer Heimatstadt treu – so mancher nationaler Großstadtaktivist wird sich bei diesen Zeilen gedacht haben, dass er aus dem Raster fällt.

Aufgewachsen in der Stadt und im ständigen Ringen um ihre Zukunft, so lässt sich manches Leben von heimattreuen Aktivisten beschreiben. Diese Menschen verdienen dafür, dass sie auf aussichtslosem Posten trotzdem ihre Stellung halten, unsere Hochachtung. Denn in einem Babylon der heutigen Zeit, all den Versuchungen der Neuzeit zu entsagen und trotz allem seinem Volk und seinen Werten treu zu bleiben, fordert Charakter und ist eine Prüfung, an der schon so mancher zerbrochen ist. So mancher hat den leichten Ausweg gewählt und doch sein Glück in der ländlicheren Region gesuchte.

Doch da sind wir wieder beim Kampf für das Leben. Ein kluger Geist sagte einmal: „Berlin zurück zu erobern, das ist durchaus das But und den Schweiß der Besten wert!“ Es ist keine leichte Aufgabe. Aber der Mensch wächst ja bekanntlich an ihr. Und was kann schließlich erfüllender sein, als den Ort, indem man aufgewachsen ist, wieder zu alter Stärke und zu neuem Lebensgeistern zurückfinden zu sehen? Der Kampf für nachfolgende Generationen und ein lebenswertes Deutschland neu zu errichten, sollte jedes Opfer wert sein. Und dafür brauchen wir überall – auch in den Großstädten – Aktivisten, die die Fahne hochhalten. Wir sind es unseren Ahnen schuldig. Kein Stück deutsche Erde darf kampflos aufgegeben werden.

Zu leben heißt schließlich zu kämpfen! Drum angepackt und jeden Tag erneut auf in den politischen Kampf. Vor allem aber auch im Kampf gegen den inneren Schweinehund, der sich nach Ruhe sehnt. Denn von nichts, kommt auch nichts!

JN Berlin

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