Gedanken zu den verschiedenen nationalen Organisationen.

09. Mai 2015

Hört man sich in den eigenen Reihen um, so lassen viele verlauten, dass sie einen Zusammenschluss aller Nationalisten zu einer einzigen Organisation wünschen. Die Realität entspricht dabei genau dem Gegenteil. So sehen wir, dass sich immer mehr verschiedene nationale Parteien oder Organisationen bilden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft wird Unzufriedenheit mit den bestehenden Gruppierungen angegeben.  Es kann auf jeden Fall festgestellt werden, dass dieser Vorgang nicht einfach so vonstatten ging, sondern tieferliegende Gründe hat.

In der Praxis sieht das so aus, dass sich die verschiedenen Organisationen gegenüberstehen und oftmals im Hinblick auf Wahlen, Demonstrationen und Kundgebungen doch wieder Verbindungen zueinander suchen, da kaum eine Organisation oder viel eher Gruppe in der Lage wäre, eine derartige Veranstaltung mit entsprechender Teilnehmerzahl durchzuführen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Jede neue Gruppierung die sich gründet, „fischt im eigenen Becken“. 100 Aktivisten bleiben eben 100 Aktivisten, egal zu welcher Gruppe sie gehören oder wie viele Parteien sich noch gründen. Der Fehler liegt also in der mangelhaften Gewinnung neuer Mitstreiter für unsere Idee. Daran haben auch die hunderten Neugründungen, die in ihrer Lebenszeit ohnehin sehr begrenzt sind, nichts verändert. Es scheint also vielmehr an der Zeit zu sein, sich die Frage zu stellen, warum unsere Bewegung so unattraktiv erscheint? Unsere Thematiken können es nicht sein. In Dresden versammeln sich zigtausende Menschen um gegen die Islamisierung zu demonstrieren. Die AfD hat mit einem Euro-kritischen Programm den Sprung in mehrere Landesparlamente gewagt. Punkte, die unsere Bewegung seit Jahrzehnten vertreten, scheinen im Volk also durchaus Gehör zu finden.

Jeder der also meint, dass man die vorhandenen Aktivisten zuerst einmal in eine Organisation bekommen Komm Zu Unssollte, liegt augenscheinlich falsch. Denn diese Aktivisten waren schon vorher nicht in der Lage, unser Volk von unseren Ideen zu überzeugen und werden es in den meisten Fällen auch nicht sein, wenn sie den Namen ihrer Gruppierung zum zehnten Mal wechseln.

Die Stärke einer Bewegung liegt in ihrem Kern. Sie muss gesund aus ihm wachsen. Ist dieser verdorben, ist es auch die gesamte Organisation.

Nehmen wir den „Konkurrenzkampf“ doch lieber an und lassen die „konkurrierenden“ Gruppen hinter uns. Nur so wird endlich einmal deutlich werden, welches Konzept und welche weltanschauliche Ausrichtung für uns und unser Volk am besten ist. Statt der Verbindung zweier Organisationen zu einer Einzigen ohnehin nicht mehr lebensfähigen, müssen die Mitglieder frei zu der Bewegung stoßen.

Nur wenn wir das kompromisslose Erkämpfen wieder aufnehmen, bedingungslos unsere Weltanschauung vertreten, haben wir eine Chance frei zu leben.

Jugend voran

JN Brandenburg

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