Gedanken zum Weihnachtsfest

31. Dezember 2010

dezember_4_1Gerade in den kalten Dezembertagen, kurz vor dem Weihnachtsfest, auf das alle so sehnsüchtig warten, werden wir Deutschen doch immer so besinnlich. Wir kehren ein und erinnern uns an die wunderschönen Tage mit der Familie, als wir noch Kinder waren. Es sind Gedanken an den wohltuenden Duft von gebackenen Keksen und an die fein besinnlichen Atmosphäre mit Mutter, Vater und Geschwistern. Wie groß war doch die Freude auf den Heiligen Abend. Das Glück, bei der Familie sein zu dürfen, mit den Lieben die Zeit zu verbringen und die Freude der Eltern zu spüren, wenn sie Zeuge eines Kinderlächelns am Abend der Bescherung sein durften. Man mag sich gerne in solche Erinnerungen vertiefen, weil sie es einem erleichtern eine Zeit zu überstehen, die doch weit entfernt von dieser Sorglosigkeit ist. Früh oder Spät wachen wir aus unseren Träumen wieder auf und stellen fest, daß unser kurzer Ausflug der Erinnerung nur eben der innere Wunsch nach vergangenen Tagen war.

 

Die Realitätsprüfung zeigt uns heute jedoch ein Bild der Kälte und reinster Maßlosigkeit auf. Blicken wir in die Augen der Menschen, die uns Tag für Tag begegnen, spiegelt sich das wieder, was uns aus unseren Gedanken vergangener Kindertage entriss. Es ist die Leere, die Scheu der Menschen vor der Verantwortung unserer Zeit, die uns hier gegenübersteht. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt. Was um einen passiert interessiert nicht mehr. Aber gibt es im Supermarkt ein Sonderangebot, darf man nicht fehlen, um das bisschen Geld, welches man für seine geleistete Arbeit bekam, in die Konsumgüterindustrie zu pumpen. Wir können es tagtäglich beobachten. Der reine Wink des Herzens nach Liebe, Besinnlichkeit und einer Stimme die uns sagt, was gut oder schlecht für uns ist, liegt so tief vergraben unter dem Schutt der Gedanken- und Kulturzerstörung. Die Menschen wandern als Konsumvieh dem Kapitalhirten hinterher, und zeichnen sich damit durch ihre Instinktlosigkeit aus. Sie sind geplagt von den Leiden des alltäglichen Lebens und stellen sich Fragen wie: Werde ich den Kredit bei der Bank für das Haus abzahlen können? Werden meine Kinder eine Zukunft haben? Wann werden wir endlich wieder sorglos leben können? Gibt es überhaupt noch Hoffnung?

Die Menschen in unserem Land haben längst erkannt, daß dieses System ihnen nicht die einst versprochene Freiheit und den Wohlstand bieten kann. Die Verwünschung von „blühenden Landschaften“, die uns der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl versprach, stellte sich als leere Phrase heraus. Die Deutschen stehen den heutigen Zuständen mittlerweile mit einer gesunden Abneigung gegenüber. Doch trotzdem regen sie sich nicht, gegen einen Herrschaftsapparat anzukämpfen, der ihnen jede Art von Freiheit und Wohlstand nimmt.

Wo sind nur die Helden hin, von denen uns unsere Geschichte soviel zu erzählen weiß? Unser Volk gebar die größten Männer der Weltgeschichte. Aus dieser Gemeinschaft von Blutsverwandten brach ein Otto von Bismarck hervor. Wir hatten einst einen großen Kurfürsten, der uns mit seinen Nachfolgern eine Geschlechterreihe von Heroen bot. Große Dichter und Philosophen wie Goethe, Schiller, Nietzsche und Kant zeugten vom abendländischen Genie unserer Kultur. Die Selbstsicherheit und Vaterlandsliebe wurde in diesen Persönlichkeiten lebendig. Sie hörten auf ihren stillen, reinen Wink des Herzens, der ihnen leise und ganz vernehmlich die Richtung vorgab. Sie entfesselten das Volk von den Gedankenketten, welche ihm auferlegt worden waren.

Der Deutsche verlor sein Selbstbewußtsein mit der Schuldanerkennung zweier Weltkriege und dem ewigen, nicht enden wollenden Bußetun. Er gab damit seine Persönlichkeit auf und verlor an Seele. Diese Seele fehlt ihm heute, um gegen den Zeitgeist anzukämpfen. Er fühlt sich schuldig für alle Tage und bemerkt nicht, daß man ihm sein Ich stiehlt. Man plant seinen Umtausch gegen eine graue Mischlingsmasse, die keine Wehrhaftigkeit besitzt.

Doch muß dies nicht unsere Zukunft sein! Unter dem Schutt der Zeit mag sich noch das Kämpferherz eines Drachen tötenden Siegfried verbergen. Die Freiheitslieder unseres Volkes werden noch immer in den Reihen aufrechter Deutscher gesungen. Die Sprache und Kultur wird auch heute noch im Kreise junger Widerstandskämpfer gepflegt. Es muß nicht zu spät sein. Fangen wir wieder an das zu sein, was wir sind. Erlangen wir die deutsche Seele zurück und erwecken den Mythos Deutschland aufs Neue. So wie einst schon unsere Vorfahren, kämpfen auch wir für eine bessere Zukunft.

Du entscheidest: Willst Du Knecht sein, oder nehmen was Dir zusteht – Deine Freiheit!

Auf daß es wieder ein Weihnachten geben wird, wie es uns in unseren Erinnerungen übrig blieb!

Junge Nationalisten - Geschwister-Scholl-Str. 4 - 01591 Riesa    |    Impressum    |    Datenschutz