Orientierung – Selbstbestimmung und Unabhängigkeit

14. Januar 2020

 
Niedersachsen: Vollmond in der Lüneburger Heide. Es ist Januar und unsere Gruppen machen sich auf den Weg. Rucksack, Taschenlampe und natürlich eine Karte mit Kompass.
 
Der Fahrer setzt die Gruppen ab. Die Mobiltelefone sind in der Basis geblieben. Der aktuelle Standort ist unbekannt. Der alltägliche Reflex und der routinierte Griff zum Mobiltelefon ist also nicht möglich. Ist aber auch kein Problem. Hinter uns liegen 3 Stunden theoretische Einweisung mit Sebastian Schmidtke rund um die Einnordung und Orientierung.
 
Gesagt getan: In mehreren Etappen wurde das Gelernte angewandt. Himmelsrichtung bestimmen durch Kompass oder Mond. Einnordung durch anpeilen markanter Punkte in der Umgebung. Zwischenzielermittlung und erreichen von Etappen.
 
Gegen 4:40 hat die letzte Gruppe vollständig das Ziel erreicht. Froh blicken wir in die Augen der anderen und tauschen uns über die Erlebnisse der letzten 15-20 KM der anderen aus.
 
Das Fazit: Hinter uns liegt ein gemeinschaftlicher Nachmittag und eine gemeinschaftliche Nacht ohne Bildschirme, mit dem wunderschönen Panorama der Schafställe und der Lüneburger Heide im Winter. Dabei ist klar geworden, dass Orientierung mehr ist, als nur die reine Standortbestimmung. Orientierung ohne Elektronik ist ein Stück Unabhängigkeit und gibt einem das Zepter des Handelns zurück in die eigene Hand.
Anderen Verbänden sei diese Form von Nachtwanderung wärmstens ans Herz gelegt.
JN Nord

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