Politischer Aktivismus im 21. Jahrhundert

12. Februar 2015

Politischer Aktivismus ist fester Bestandteil einer jeden Aktionsgruppe, Kameradschaft oder auch Partei. Das beste Programm, die edelsten Ziele bringen nichts, wenn sie nicht von Menschen, welche dies verkörpern, nach außen getragen werden.

 

Doch werden die Ziele immer hilfreich nach außen getragen?

Im „Nationalen Widerstand“ ist leider eine gewisse Trostlosigkeit eingekehrt. Immer wieder werden Aktionen, nur wegen der Aktion durchgeführt und nicht wegen dem Thema, welches im Vordergrund stehen sollte. Eine Aktionsgruppe XY gründet sich neu und gibt sich ein beliebigen Standart Namen (NW, AG, Division usw. + Stadt). Als erstes werden dann ein paar Aufkleber zur Reviermarkierung verklebt und die ersten Häuserwände besprüht. Dies wird dann auf der neu eingerichteten Facebook-Seite zur Schau gestellt. Nun wird schnell ein Flugblatt gestaltet, welches man dann in schwarz in der Nacht verteilt. Sollte die Gruppe dann schnell anwachsen, wird eine Demonstration gegen Ausländer angemeldet. So oder ähnlich läuft es in den meisten Städten dieser Republik ab.

Jeder Aktivist verdient natürlich Anerkennung und Respekt, wenn er sich für sein Land einsetzen will und somit Repressionen und Verachtung in Kauf nimmt. Doch sollten die Strapazen nicht für umsonst sein. Jede Aktion sollte gut geplant sein und auch dem Anlass entsprechend durchgeführt werden.

Wir sollten nach dem einfachen Grundsatz // Wissen > Wollen > Tat // handeln!

Erst kommt die Schulung! Kein Aktivist darf ohne die nötigen Grundlagen auf die Straße geschickt werden. Zu den Grundlagen gehören Verhalten gegenüber Polizei, Grundbegriffe in der Weltanschauung und Verhalten in der Öffentlichkeit. Aus dem dadurch gewonnenen Wissen, entsteht das Wollen sich klug und mit Verstand für unser Land einzusetzen. Und am Ende steht dann die Tat!

Nun kommen wir zum eigentlichen Grund dieses Aufsatzes. Wie sollte im 21. Jahrhundert die politische Tat aussehen. Man kann natürlich keine Schablone erstellen und diese in jeder x-beliebigen Stadt einsetzen. Doch einige Dinge kann man schon als Inspiration verwenden.

Nehmt ein Thema, welches eure Region aktuell erregt und über was fast jeder spricht. Dieses Thema nehmt ihr als Grundstein für eure Aktion. Ihr recherchiert im Netz, im örtlichen Museum oder bei euch im Bekanntenkreis darüber. Mit dieser geballten Ladung an Wissen, setzt ihr euch dann in der Gruppe zusammen und tüftelt. Holt euch auch Ideen und Anregungen im Netz von anderen Gruppen im In- und Ausland. Oder sprecht mit der „älteren Generation“. Hier haben wir als JN einen großen Vorteil. Wir können auf viele Jahre Geschichte und damit auch Generationen zurückgreifen. Doch bedenkt, niemals einfach so zu kopieren, sondern immer eure eigenen Gedanken einfließen zu lassen und die Aktion dadurch weiterzuentwickeln. Legt auch alte Dogmen ab. Wir als Deutsche, denen dieses System nicht passt, haben das Recht und Pflicht auch mal unkonventionell Widerstand zu leisten. Aber dennoch dürfen wir dabei nicht unsere Wurzeln vergessen. Also einfach mal unsere Weltanschauung ausklammern geht nicht. Kreativ und modern -ja- entwurzelt und dekadent -nein-

Auch darf es für uns keine „No-Go-Areas“ geben. Wo die Probleme sind, da müssen wir hin. Dabei ist es egal ob die Demonstration von einem Bürgerbündnis organisiert wird oder der Markplatz von der Alt-SED Partei „Die Linke“ besetzt ist. Wir gehen dort hin, wo es weh tut und zwar für die Herrschenden. Wenn wir dort sind, wo unsere deutschen Brüder und Schwestern sind, dann haben es auch die Medien schwieriger unser Bild zu verzerren. Denn dann haben es die Menschen selber miterlebt, mit welchem Stolz im Herzen und mit welchem festen Blick wir unsere Forderungen vorgetragen haben. Also kapert ruhig auch mal ein fremdes Schiff. 

Habt ihr euch dann für eine Aktion entschieden. Sucht euch den passenden Ort dafür aus und spielt die Aktion im Idealfall auch schon einmal durch. Bedenkt auch, dass wir bei der Tat selber, die Träger unserer Weltanschauung sind und Verantwortung für unsere Mitstreiter tragen. Seid daher Vorbilder für eure Kameraden und erzieht euch stetig selbst. Nur so gelangen wir zu einer allgemeinen Verbesserung der Gruppendynamik und somit auch zu besseren Aktionen.

Nun kommt der entscheidende Faktor. Keine noch so gute Aktion ist in der heutigen Zeit etwas wert, wenn sie nicht medial nachbearbeitet wird. Diese Nachbearbeitung wird zwar meistens unterschätzt, doch sie macht weit über die Hälfte des aktionistischen Unterfangens aus. Hier ist wichtig die passende Musik zu finden. Musik spricht die Gefühle der Menschen an. Und das wollen wir erreichen, wir wollen unsere deutschen Landsleute im Herzen erreichen! Wir wollen, etwas in ihrem Herzen und Kopf hinterlassen. Sie sollen dann mit diesem Thema, mit diesem Platz und/oder mit dieser Musik uns in Verbindung bringen.

Auch die Wortwahl für den Artikel im Netz oder für das Flugblatt danach, sollte gut überlegt sein. Ihr schreibt die Berichte nicht für die „Szene“, sondern für das Volk. Lasst also sinnlosen „Szenesprech“ weg. Drückt euch einfach aber dennoch zielführend aus.

Klasse statt Masse sollte die Devise sein! Deswegen lieber eine Aktion weniger im Monat und dafür aber umso effektiver. Über langen Zeitraum wird blinder Aktionismus zu Demotivation und Lethargie führen, was dann das Ende der Gruppe bedeuten kann. Mit jedem Fehler den wir machen, können wir das wieder einreißen, was wir Wochen und Monate vorher aufgebaut haben. Die Menschen sind besonders in der heutigen Zeit sehr sensibel. Wir sollten uns nicht stets nach ihnen richten, jedoch muss der Köder dem Fisch auch schmecken.

Letztlich müssen vor jeder Tat die berühmten W-Fragen beantwortet werden. Wen wollen wir wo und wann mit welchen Mitteln in welcher Form erreichen? Wollen wir die Bürger über das bevorstehende Freihandelsabkommen mit dem Transatlantik informieren oder geht es darum neue junge Menschen in die Gemeinschaft zu ziehen? Die Frage nach dem Sinn und dem Empfänger, den wir erreichen wollen, sind das A und das O der Vorüberlegungen.

In der Nachbearbeitung gilt der Leitspruch: „Was nicht Veröffentlichung findet, hat nie stattgefunden.“ So traurig das auch sein mag. Die schnelllebige Mediengesellschaft, der Bundesrepublik vergisst schnell. Deshalb: Nachbereitung und langfristige Informationsstreuung um die kognitive Berieselung der Massenmedien zu durchbrechen.

Die Zeit ist zu fortgeschritten um jetzt sie mit Quatsch zu vergeuden. Die Uhr steht 5 vor 12. Packen wir´s an!

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