Sommerwanderung durch das Leipziger Land

19. August 2020

Der Himmel war klar, die Sonne schien, und so dachten sich Aktivisten der JN Leipzig, einen Tag in der Gemeinschaft zu verbringen.
 
Erster Halt der kleinen Wanderung, bei der es hauptsächlich durch das Leipziger Rosental ging, war das Denkmal von Carl Friedrich Zöllner. Der Komponist, welcher zu seiner Lebzeit eine beachtliche Berühmtheit erlangte, ist heute doch weitgehend vergessen. Seine bekannteste Vertonung dürfte das Wanderlied „Das Wandern ist des Müllers Lust” sein. Große Verdienste hatte er um die Entwicklung des Männerchorgesangs. Am 24. Mai 1868 wird das vom namhaften Leipziger Bildhauer Hermann Knaur geschaffene Denkmal im Leipziger Rosental nach einer Weiherede des Dichters Roderich Benedix enthüllt und anschließend vom Stadtoberhaupt Bürgermeister Dr. Otto Koch in die Obhut der Stadt übernommen. 1950 wurde das Denkmal zum ersten Mal restauriert, und im Jahre 1996 hat man erneut mit erheblichem restauratorischem Aufwand den Erhalt des Denkmals gesichert.
 
Weiter ging es durch den Leipziger Auwald, die grüne Lunge der Messestadt. Der nächste interessante Punkt unserer Wanderung war der Nahleberg am Luppedam. Die Leipziger nennen ihn umgangssprachlich „Scherbelberg“. Die ehemalige Deponie Möckern wurde Mitte der 1930er Jahre auf dem gerodeten ehemaligen Waldstück »Bauernwiesen« angelegt und von 1937 bis 1983 als Deponie betrieben. Im September 2003 begannen Arbeiten zur Renaturierung der ehemaligen Deponie. Dadurch ist ein schöner Aussichtspunkt im Nordwesten der Stadt entstanden. Dort steht ein 20 Meter hoher Aussichtsturm aus Stahl. Er trägt auch die Bezeichnung „Wackelturm“, da er bei Wind leicht ins Wanken gerät.
Entlang der neuen Lippe konnte man bei hochsommerlichen Temperaturen einige Gespräche führen. Gerade in der jetzigen Zeit kann man gut und viel über die heutige Regierung schimpfen.
 
Den Abschluss machte die Domholzschänke. Bis ins 19. Jahrhundert stand dort eine Hütte, welche für Forst- und Jagdzwecke genutzt worden war. Da König Albert von Sachsen ein begeisterter Jäger war, soll er dort häufig zugegen gewesen sein. Kurze Zeit nannten die Leipziger Pfadfinder das Anwesend ihr Eigen. 1928 eröffnete dann ein Ausflugslokal mit dem Namen Domholzschänke. Seitdem hat das Grundstück einige Geschichten erlebt. 2003 wurde das Lokal bis auf die Grundmauern niedergebrannt und 2006 wiederaufgebaut. Ein spezieller Höhepunkt dieser traditionsreichen Gaststätte ist – neben der guten Küche – das spezielle Gose-Bier. Dieses obergärige Bier hat einen einzigartigen Geschmack. Allein deshalb lohnt sich schon ein Ausflug dorthin.
 
Es war ein rundum gelungener Tag. Interessante Gespräche, gute Kameraden und man konnte viele neue Erkenntnisse gewinnen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass es nicht der letzte Gemeinschaftsausflug in und um Leipzig gewesen sein soll. Willst Du beim nächsten Mal dabei sein? Dann melde Dich noch heute!
 
JN Leipzig

 

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