Staatsangehörigkeit = Nationalität?

26. Januar 2021

Warum rückt die AfD mit ihrer Stellungnahme zum „Staatsvolk“ von ihrer Rolle als echte Opposition ab und verbeugt sich vor dem Verfassungsschutz?

 

Jahrelang hat die AfD mit Parolen wie „Heimat verteidigen!“ oder „Deutschland braucht Identität!“ das Vertrauen von Patrioten gewonnen. Man nahm an, hier die richtige Partei gefunden zu haben. Doch mehr und mehr wird klar, dass alle Hoffnungen, die man als Patriot in die AfD setzte, sich langsam aber sicher auflösen.

 

Am 18.01.2021 sorgt die AfD mit ihrer Erklärung zum „Staatsvolk“ für Empörung in patriotischen Kreisen (https://www.afd.de/staatsvolk/). Kurz gesagt bestätigt der AfD Bundesvorstand für alle Öffentlichkeit: „Als Rechtsstaatspartei bekennt sich die AfD vorbehaltslos zum deutschen Staatsvolk als der Summe aller Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Unabhängig davon, welchen ethnisch-kulturellen Hintergrund jemand hat, wie kurz oder lange seine Einbürgerung oder die seiner Vorfahren zurückliegt.“

 

Die AfD ist also nun gewillt, jeden zum Volk zu zählen, der bereit dazu ist, deutsche Werte, Traditionen und Kultur anzuerkennen. Dass dies allein schon durch das Abstammungsprinzip nicht möglich ist, sollte jedem begreiflich sein. Deutsch kann nur sein, wer durch Geburt Deutscher wurde und nicht, wer meint, sich umorientieren zu wollen.

 

Ohne Volk kein Nationalstaat.

 

Man kann sich nicht für Deutsche einsetzen, ohne sich zum deutschen Volk zu bekennen. Neben der kulturellen Identität ist es auch die Abstammung, die uns als Gruppe verbindet. Wer also die ethnische Komponente eines Volkes leugnet, braucht vom Nationalstaat und seinem Zweck nicht mehr zu philosophieren und kann sich direkt den Internationalisten anschließen.

 

Für eine rechte Opposition muss die Losung: „Realität statt Dogma“ heißen.

 

Warum also die Abkehr der AfD von natürlichen, unumstößlichen Natur- und Lebensgesetzen, die ihr zudem noch ein klares Alleinstellungsmerkmal unter den großen Parteien gab?

Ist es der Kniefall vor dem Verfassungsschutz aus „strategischer“ Sicht, in der Hoffnung, dass die AfD in Zukunft in Frieden gelassen wird? Oder ist es tatsächlich die innere Überzeugung des Meuthen-Flügels und der Riege liberaler Karrieristen in der AfD, die vor wenigen Jahren noch für CDU und FDP aktiv waren?

 

Die letzten 5 Jahre und Beobachtungen anderer patriotischer Organisationen dürften mittlerweile bewiesen haben, dass ersteres sinnlos ist. Jeder inhaltliche Kniefall vor dem Gegner, jede Distanzierung und jeder Ausschluss von eigenen Mitgliedern aufgrund volksorientierter Aussagen wird vom politischen Gegner nur als Sieg begriffen und als Ansporn, weiter nachzutreten.

 

Sollte es tatsächlich die innere Überzeugung des Parteivorstandes widerspiegeln und den politischen Willen der AfD zusammenfassen, so enthebt sie sich selbst ihrer Rolle als „Alternative“.

 

Dabei ist eine ganzheitliche Alternative zu dem Irrweg der Globalisten für den gesamten „Westen“ mehr als nötig. Mit dem aktuellen Weg bereitet sich die AfD allerdings eher darauf vor, zu einer zweiten CDU zu werden, um dann von der nächsten patriotischen Partei wieder abgelöst zu werden. Man baut mittlerweile lieber auf den sicheren Weg des Flickschusters, der sehr viel angenehmer ist, als eine wirkliche Opposition zu sein. Dies ist ein bekannter Werdegang für Hobbyisten, die erste, minimale Erfolge erreichen und sofort eine unheimliche Angst um ihre (bedeutungslosen) Mandate bekommen.

 

 

Wir fragen daher zu Recht: Wo bleibt der innerparteiliche Widerspruch?

 

 

Oder ist die AfD sowieso eine grundsätzlich andere Partei, als man allgemein annimmt?

 

 

Die Alternative für Deutschland besteht seit 2013 und wurde als patriotische Partei bekannt. Offenkundig gibt sie vor, den Schutz des Landes und seines Volkes im Herzen zu tragen. Ihre Pläne seien unter anderem der Erhalt der deutschen Familie oder auch Schutz vor ausländischen Tätern, sowie das Schaffen von Grenzsicherung.

 

Im Grunde reichen diese Versprechungen, um dem Wähler zu suggerieren, diese Partei sei die einzige, die sich den katastrophalen Zuständen und der Rettung unseres Volkes annehmen könne.

 

Dass diese Partei es seit ihrem Bestehen jedoch nicht einmal geschafft hat, sich im Kern zu einigen und nach außen hin eine Phalanx zu bilden, die sich dem Feind entgegenstellt, wird in all der Träumerei über das bald errettete deutsche Volk vergessen.

 

Dabei geht es der Partei nicht einmal im Geringsten darum das deutsche Volk zu retten. Betrachtet man die Papiere und Grundsätze der Partei genauer und liest man sich Gespräche mit den einzelnen Mitgliedern durch, so lässt sich schnell erkennen, dass diese Partei alles andere als die nun endlich erschienene Volkspartei ist, die unser Volk aus der Wüste führen und dessen Erhalt sichern will. Wer revolutionäre Nationalisten oder auch nur „eiserne Konservative“ will, wird feststellen müssen, dass die AfD mit diesen Worten auf keiner Ebene zu beschreiben ist.

 

Im Folgenden erklärte der heutige Vorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen während eines Gesprächs mit „The Epoche Times“, die AfD sei „eine durch und durch pro-jüdische Partei, die sich mit Nachdruck für jüdisches Leben in Deutschland einsetze, das für sie Bestandteil unserer Identität sei.“ (https://www.epochtimes.de/politik/welt/afd-vorsitzender-meuthen-weist-vorwuerfe-zurueck-afd-pro-israelisch-und-pro-juedisch-a3029706.html)

 

Dies verdeutlicht, welchem falschen Pferd die aufsitzen, die weiterhin daran festhalten, diese Partei wolle das deutsche Volk aus seiner Not retten. Denn durch den noch immer anhaltenden Schuldkult, wie auch durch das Hochloben der jüdischen Gemeinde, welche ebenso wenig wie der Araber mit der nordisch-germanischen Art Europas zu tun hat, wird dieser Einfluss geschürt.

Dies hat zur Folge, dass Multimilliardäre, wie z.B. Georg Soros, hohe Summen in völkerfeindliche Projekte investieren können, die den Erhalt aller Völker dieser Erde gefährden, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Die mittlerweile nahezu an die CDU heranreichende AfD geht Hand in Hand mit den Völkerfeinden.

 

Hierdurch ändert sich auf lange Sicht betrachtet das Bild des in Europa angesiedelten Menschen, da abertausende schwarzafrikanische Migranten sich mit dem deutschen Volk vermischen und dessen Phänotyp ändern. Doch scheint dies der volksbejahenden AfD egal zu sein. Nach ihrer Meinung ist jeder Mensch Deutscher, der sich zu unseren Werten bekennt, ohne zu erkennen, dass dies faktisch nicht möglich ist – deutsch bleibt deutsch und fremd bleibt fremd. Wer solche Ziele befeuert, einer Vermischung der Völker den Weg ebnet und sich hingegen im selben Atemzug gegen nationalistische Tendenzen stellt, kann im Kern nicht pro-deutsch sein.

 

Doch sind dies nicht die einzigen, wenn auch die schwerwiegendsten Punkte, weshalb der volksbejahende Wähler dieser Partei besser den Rücken zuwenden sollte.

 

So litt die Partei seit ihrer Gründung im Jahre 2013 vermehrt unter Austritten, Spaltungen und Streitereien. 2015 verließ der Gründer Bernd Lucke die AfD. Nach seinem Ausscheiden aus der Partei wurde Dr. Frauke Petry Parteivorsitzende, die jedoch zwei Jahre später ebenfalls austrat und, ähnlich Bernd Lucke, eine neue Partei zu gründen versuchte. Im weiteren Verlauf entflammten erneut Streitigkeiten, da Parteimitglied Björn Höcke durch seine Reden mit teils, aus Sicht der AfD, kritischen Aussagen für Diskussionen sorgte, die beinahe zu dessen Parteiausschuss führten. Ohne nun weiter auf die stellv. Vorsitzende homosexuelle Dr. Alice Weidel einzugehen, die, entgegen dem Grundsatzprogramm keine traditionelle Familie pflegt und zwei Kinder adoptierte (https://www.afd.de/grundsatzprogramm/#kurzversion) einzugehen, sollte dem Leser und potenziellen Wähler bislang erkenntlich geworden sein, dass jede Stimme für diese Partei eine verlorene im Kampf für unser Land und unser Volk ist. Diese extreme Unstimmigkeit innerhalb der AfD, die sie zur instabilsten Partei Deutschlands macht, garantiert eine sehr kurze Zukunft.

 

Wer AfD wählt, wählt den Volkstod!

 

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