Berlin: Thementag rund um die innerdeutsche Teilung von 1945-1990

29. August 2021

60 Jahre ist der Mauerbau bereits her, vor 32 Jahren kam es zum historischen Mauerfall – und doch werden heute erneut innerdeutsche Grenzen in unserem Land gezogen.

Seien es Unterschiede beim Lohnniveau, der Rente oder sogar tatsächliche Grenzen, die 31 Jahre nach der teildeutschen Einheit in Coronazeiten zwischen den Bundesländern schon gezogen wurden, um uns Deutschen von der Reisefreiheit abzuhalten – die heutigen Politversager ziehen alle Register, wenn es darum geht, unsere Zukunft und unser Volk gegen die Wand zu fahren!
Wir stolpern seit Jahren von einer Krise in die nächste und nie schaffte es die Landes- oder Bundesregierung wirklich so zu regieren wie es im Sinne unseres Landes gewesen wäre. Sei es die Asylkrise 2015, die heraufbeschworene Klimakrise, die Coronakrise oder der Umgang mit der Flutkatastrophe im Juli 2021 – es wurde stets nur Klientelpolitik betrieben. Der beste Beleg hierfür ist die erst kürzlich aufgestockte deutsche Entwicklungshilfe für Afghanistan, die nach der Flucht der US-Kriegstreiber auf 600 Millionen Euro aufgestockt wurde. Zum Vergleich – die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland erhalten nicht einmal 400 Millionen Euro für den Wiederaufbau einer ganzen Region im eigenen Land.

Wer solche Zustände kritisiert oder öffentlich eine andere Meinung vertritt wird inzwischen direkt gesellschaftlich geächtet und ausgeschlossen.
Vorbei sind scheinbar die Zeiten der großen Freiheit, die uns vor 31 Jahren propagiert wurden.
Auf uns warten keine blühenden Landschaften, keine sicheren Renten. Mit der vielfach gepriesenen und 1990 gewonnenen Rede- und Meinungsfreiheit, die mit dem Untergang der DDR in der BRD Einzug halten sollte, verhält es sich ähnlich.
Statt Reisefreiheit gibt es im Deutschland im Jahre 2021 Coronagrenzen von teils 15 Kilometern, die willkürlich um Wohnorte gezogen werden und bei deren Überschreitung man dreistellige Bußgelder zu bezahlen hat.
Statt sicherer Rente gibt es Altersarmut und statt blühenden Landschaften den Zerfall ganzer Regionen.
Bei all den Versprechungen der Vergangenheit kann man sich ausmalen was es für uns als Deutsche bedeutet wenn Politiker von einer sicheren Zukunft in unserem Land reden, in dem wir “gut und gerne leben möchten”.

Anstatt endlich die tiefen gesellschaftlichen Risse zu kitten, die uns seit Jahren trennen, werden immer neue künstliche Trennungslinien erfunden und jeder Skeptiker oder Systemkritiker gesellschaftlich ausgeschlossen – und mittendrin dieselben Herrschaften, die uns teilweise bereits vor 60 Jahren nicht nur symbolisch und ideologisch trennten, sondern tatsächlich auch unsere Heimat mittels einer kilometerlangen Grenzbefestigungsanlage zerrissen.

Zum fast taggenauen 60. Jubiläum des Mauerbaus in Berlin-Prenzlauer Berg erinnerten Junge Nationalisten mittels einer Kundgebung am ehemaligen Berliner Mauerstreifen an der Bornholmer Brücke daran, wie damals Familien, Freunde, Bekannte und wir als Volk getrennt wurden und deuten mittels ihrer Redebeiträge mit dem Finger auf jene, die uns seitdem den Wunsch nach einer wahren gesellschaftlichen als auch räumlichen deutschen Einheit verwehren.
Als deutsche Jugend wollen wir zusammen gegen jene stehen, die uns dem Wunsch nach Einheit in so vielerlei Hinsicht auch heute noch verwehren und mittels Aktionsformen wie der Kundgebung am 14. August ein Zeichen gegen innerdeutsche Grenzen und jene setzen, die sie auch heute noch ziehen!

Als deutsche Jugend haben wir ein Recht auf Perspektiven und eine Zukunft in unserer Heimat!

Nach der Kundgebung wurde in Berlin-Lichtenberg außerdem die ehemalige Zentrale und Arbeitsstätte des DDR-Nachrichtendiensts, der Staatssicherheit (Stasi), besucht.
Bei einem mehrstündigen Besuch wurde sowohl die Vorgehensweise, die permanente Überwachung innerhalb der DDR, der exemplarische Werdegang eines Stasimitarbeiters als auch der Umgang mit Abweichlern innerhalb und außerhalb der Stasi anschaulich präsentiert. Nicht selten dürfte so mancher nationale Aktivist beim Rundgang im riesigen Bürokomplex in der Lichtenberger Ruschestraße manche Parallele zwischen den früheren Stasimethoden und  an den Umgang der politischen Polizei mit uns heimattreuen Kräften erinnert worden sein.

Der Untergang der Stasi als auch der DDR vor knapp 31 Jahren sollte uns jedoch nicht nur historisch interessieren sondern uns auch anspornen so wie damaligen Systemkritiker standhaft zu bleiben und auf einen Systemwechsel zuzuarbeiten, der wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft für unser Volk verspricht.

Die letzten 31 Jahre haben jedenfalls bewiesen, dass sowohl der Kapitalismus als auch der Liberalismus keine Besserung für uns mit sich brachten!

JN Berlin-Brandenburg

 

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