Vortragsveranstaltung in Berlin

02. März 2020

Am Freitag organisierte der NPD Kreisverband Berlin-Pankow in Zusammenarbeit mit dem Berliner Stützpunkt der Jungen Nationalisten einen Vortragsabend, der sich gänzlich dem Thema politische Repressionen in der BRD und dem inzwischen zum dritten Mal stattfindendem „Tag der politischen Gefangenen“ widmete.

Den Anfang des Vortragsabends nutzten die Organisatoren der Kampagne um die Idee hinter dem Tag der politischen Gefangenen den Zuhörern näher zu bringen und klar zu stellen, dass staatliche Schikane jeden treffen kann. Steigende Ermittlungszahlen und die immer stärker entfachte Hysterie gegen alles was „rechts“, national oder patriotisch eingestellt ist untermauern diese These und zeigen, dass längst nicht nur heimattreue Aktivisten, die seit Jahren und teilweise sogar schon Jahrzehnten für ihre Heimat einstehen im Fadenkreuz des Systems stehen, sondern inzwischen auch zuwanderungskritische Bürger, die sich sonst stets als systemkonform bezeichnen würden, die volle juristische Breitseite des Systems abbekommen, sobald sie sich kritisch äußern. Zigtausende Ermittlungsverfahren im Jahr rund um sogenannte „Hassposts“ und zahlreiche Geld- sowie Freiheitsstrafen belegen, dass die Meinungsfreiheit hierzulande nur noch für diejenigen gilt, die schön im vorgefertigten Meinungskorridor mit schwimmen. Dadurch füllen sich die Zellen in der Bundesrepublik und lassen inzwischen auch zuvor unpolitische Bürger an die Zeit vor über 30 Jahren zurückdenken.Zusätzlich kommen immer mehr auch die Paragraphen 130 und 86 des Strafgesetzbuches zur Anwendung, die genutzt werden um Dissidenten mundtot zu machen.Horst Mahler und Ursula Haverbeck sind zwar die bekanntesten Personen, die den sogenannten „Volksverhetzungsparagraphen“ am eigenen Leib zu spüren bekommen haben, sie bilden allerdings nur die Spitze des Eisberges.Für einen Staat, der von sich selbst behauptet, der freieste Staat zu sein, der je auf deutschem Boden existierte, sind solche Paragraphen bezeichnend und so treten die Organisatoren des Tages der politischen Gefangenen unter anderem auch für die Abschaffung der zwei Gummiparagraphen und für echte Meinungsfreiheit ein. Der Vortrag endete mit einer Rückschau auf die geleistete Kampagnenarbeit der vergangenen Jahre und mobilisierte die Zuhörer auch nochmal zum 21. März ins brandenburgische Hennigsdorf, in dem der diesjährige Kundgebungsort der Kampagne liegt.

Als zweiten Teil des Vortragsabends berichteten Betroffene selbst von ihren Erfahrungen mit staatlicher Repression und konnten allen Anwesenden die teils abenteuerlichen (Leidens-)Geschichten und abstrusen Anklagen aus ihrem politischen Leben erzählen.Heraus kamen viele Erlebnisse, die zeigen, dass das System sich für keine Lüge, üble Nachrede oder zusammen konstruierte Märchen zu schade ist, um sich selbst zu entlasten und Aktivisten, die als vermeintliche Leitfiguren für örtliche Strukturen wichtig sind mundtot und/oder handlungsunfähig zu machen.Doch gerade die Erzählungen und Anmerkungen von kameradschaftlichen Ereignissen während der Repressions- oder sogar Haftzeit zeigten den Zuhörern lebhaft, wie sehr auch kleine Gesten wie etwa der regelmäßige Briefkontakt zu Inhaftierten oder Verfolgten Lichtblicke sind und gelebte Gemeinschaft darstellen, die wir stets propagieren und auch vorleben wollen.Letztendlich können wir schließlich nur im politischen Sturm bestehen, wenn wir uns an uns selbst festhalten können und drinnen, wie auch draußen, eine geschlossene Front bilden, an der solche Angriffe abprallen.Es hat einen Grund, warum das System die Daumenschrauben enger zieht und dass ist das immer mehr Bürger merken, dass etwas hier im Lande gehörig falsch läuft.
Lassen wir sowohl die zu Unrecht verfolgten Bürger als auch unsere eigenen Aktivisten nicht im Stich.Zeigen wir Solidarität mit allen Nationalisten und auch Patrioten, die für unsere Meinung und den Kampf für ein besseres Deutschland inhaftiert wurden. Denn betroffen sind zwar nicht alle von uns, das Unrecht zielt aber auf jeden Einzelnen von uns ab!

Deshalb möchten wir euch auch alle nochmal aufrufen: Kommt am 21. März 2020 zur Kundgebung für den Tag der politischen Gefangenen nach Hennigsdorf und mobilisiert auch euer Umfeld für diesen Termin!

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen sowohl nach innen als auch nach außen senden, dass wir niemanden, der sich für unsere Heimat einsetzt, vergessen haben!

JN Berlin

 

Junge Nationalisten - Geschwister-Scholl-Str. 4 - 01591 Riesa    |    Impressum    |    Datenschutz