WIR gedenken! Zum 70. Jahrestag der Zerstörung Dresdens

18. Januar 2015

Als unser Landeschef Paul Rzehaczek im Juni des vergangenen Jahres die zukünftige Leitung für die Aktionswoche 13. Februar des überparteilichen Dresdner Aktionsbündnis gegen das Vergessen übernahm, war uns allen die damit verbundene Verantwortung bewusst. Sieben lange Jahre, seit 2007, schafften es die Dresdner Aktivisten in unermüdlichem Einsatz den Blick der Öffentlichkeit auf die Zerstörung ihrer Heimatstadt vor nunmehr 70 Jahren zu lenken. Die Vielfältigkeit, vor allem aber die Kontinuität der Aktionen kann dabei als positives Beispiel für viele andere Kampagnen, gleich welcher nationalpolitischen Strukturen, ins Feld geführt werden. Wenngleich die Übergabe durch das Aktionsbündnis nicht dessen vollkommenen Rückzug aus den Aktivitäten rund um den 13. Februar bedeutet, so muss sich heute jeder Stützpunktleiter, aber auch jedes einzelne JN-Mitglied der großen Aufgabe bewusst sein, für die wir nun die Verantwortung tragen. Unter dem Motto „WIR gedenken!“ unterstützen wir mit der Durchführung der Aktionswoche den Kampf um die Deutungshoheit über die Zerstörung Dresdens und helfen aktiv mit, eine Gegenöffentlichkeit zu dem zu schaffen, was heute durch Presse und Rundfunk aber auch aus dem Dresdner Rathaus als „Wahrheit“ über das alliierte Kriegsverbrechen vom 13. Februar 1945 postuliert wird.

Dabei sollte für uns Junge Nationaldemokraten die mahnende Erinnerung an den ungezählten Mord von Kindern, Frauen, Flüchtlingen und Alten nicht die bloße Abfolge eines starren Traditionalismus bleiben.10935247_1399495500350262_258278087_o Sie muss, wann immer sich die sinnvolle Möglichkeit bietet, verknüpft werden mit der Kritik an der Aggressionspolitik der NATO und ihrer Verbündeten. Für sie stellen Bombenkrieg und Flächenbombardements bis heute eine Konstante ihrer Kriegsführung dar. Schon in den vergangenen Jahren konnte die JN hier deutliche Akzente setzen. So zum Beispiel mit unserer Kampagne „Bundeswehr raus aus Afghanistan“.

Wenn wir nun in der Zeit vom 06. bis zum 13. Februar gemeinsam zur Tat schreiten, dann folgen wir dabei dem vom Aktionsbündnis übernommenem Grundsatz, „gegen jeden politischen Missbrauch der Dresdner Luftkriegstoten!“. Unsere Aktionen sind kein Selbstzweck, keine Projektionsfläche politischer Propaganda, wie es zum Usus der großen Parteien gehört! Hier wenden wir uns angewidert hab. Hier stehen wir Jungen Nationaldemokraten und bekennen feierlich:

WIR gedenken! 

JN Dresden / JN Sachsen

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