Bericht Sommerfest Sangerhausen

31. Dezember 2010

Sangerhausen/Magdeburg (migru). Zwar gab es keine Baumbeschattung auf  dem Festplatz, aber dafür reichlich Grün am Rande. Doch trotz der  permanenten und sogar im Wortsinn penetranten Beobachtung durch die  Staatsmacht wurde das von der Nationaldemokratischen Partei  Deutschlands (NPD), den Jungen Nationaldemokraten (JN) und den Freien Kräften  ausgerichtete erste Sommerfest der Nationalen Bewegung Sachsen-Anhalts nicht nur zu einem unterhaltsamen Nachmittag und Abend, sondern auch  zu einer eindrucksvollen Bekundung unserer politischen Kraft. Rund  700 Besucher – darunter zahlreiche Kinder, für die ein eigener Bereich eingerichtet worden war – kamen am 4. August auf dem  zwischen Sangerhausen und Oberröblingen gelegenen Festgelände zusammen, um gemeinsam zu essen und zu trinken – aber auch um sich  mit gedruckten und gesprochenen Informationen zu versorgen, sowie den  Darbietungen diverser nationaler Künstler zu folgen.
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Den ersten  Lacher des Tages erntete NPD-Landesgeschäftsführer Matthias Heyder  bei der Verlesung aller auf dem Festplatz verbotenen Zahlen- und  Buchstabenkombinationen. Besonders bei den jugendlichen Besuchern    gab es allerdings auch Wut und Endtäuschung, als Heyder darüber  informieren musste, dass der geplante Auftritt der Gruppe KRAFTSCHLAG  von den sich hierfür für zuständig haltenden Behörden kurz vor  Veranstaltungsbeginn untersagt worden war. Auf Weisung des DDR- Politoffiziers und heutigen SPD-Innenministers Holger Hövelmann  hatten die Vorort-Behörden ein landesweites Auftrittsverbot gegen die  Gruppe verhängt. Als musikalische Hommage an den Exbolschewisten Hövelmann wurden daher einige Pionierlieder gespielt.

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Ein erster  wirklicher Höhepunkt war hingegen die vom Landesgeschäftsführer der JN Sachsen-Anhalt und Leiter des bundesweiten Nationalen  Bildungskreis (NBK), Matthias Gärtner, moderierte Podiumsdiskussion.  Das treffend gewählte Thema „Quo vadis? – Die Nationale Bewegung zwischen Parlamentarismus und Kampf um die Straße” war nicht nur Bestandteil besonderen Interesses für unsere studentischen und graduierten Kameraden und Kameradinnen, sondern auch für die zahlreichen Besucher der Veranstaltung. Letztlich handelt es sich bei dem Volksfront-Konzept nicht nur um eine Zweckbeziehung zur Erreichung eines Ziels, sondern um das Verständnis der Notwendigkeit einer strukturellen Verflechtung der unterschiedlichen Ebene des Kampfes für die Freiheit unseres Volkes. Kern der Diskussion war einerseits das Verhältnis zwischen Freien Kräften und Parteiorganisationen, andererseits die praktische Seite der sich ergänzenden Wirkungsfelder der politischen Arbeit. Die Gesprächsrunde wurde durch die Frage nach dem Anspruch der NPD als Speerspitze der Nationalen Bewegung eröffnet. Hierbei  bezeichnete Udo Pastörs, seines Zeichens Vorsitzender der NPD- Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, die NPD schon als  Speerspitze der Nationalen Bewegung, allerdings in erster Linie im parlamentarischen Raum, was aber hauptsächlich der guten  Organisationsstruktur der Partei geschuldet sei und keinesfalls  elitärem Denken entspringe. „Immerhin taugt die beste Speerspitze  nichts, wenn hinter ihr nicht ein stabiler Schaft in Form einer  breiten und schlagkräftigen Bewegung stehe”, so Pastörs sinngemäß. Weitere  Teilnehmer an der Diskussion waren der Leiter des Magdeburger JN – Stützpunktes und  Vertreter für die freien Strukturen Sachsen-Anhalts, Sascha Braumann, welcher die gute Zusammenarbeit aller  Nationalen Kräfte im Land hervor hob. „Fundamentalopposition beginnt und endet nicht nur im Parlament, sondern wird auf mehreren Ebenen des alltäglichen Lebens geführt. Dabei geht es nicht darum, wer subjektiv ‘besser’ oder ‘schlechter’ ist, sondern um unseren gemeinsamen Erfolg.”, so seine sinngemäße Aussage. Daneben stand als weiterer Diskutant Andreas Thierry zur Verfügung, der als  stellvertretender baden-württembergischer NPD-Landesvorsitzender den  weiten Weg nicht gescheut hatte, um uns von der Arbeit im  „Ländle” zu berichten. Dabei verwies er neben dem skandalösen Verhalten der staatlichen Organe gegenüber volkstreuen Kameraden in der Ostmark (Österreich) auch auf den Umgang und die Arbeitsweise der systemtreuen Presse aus der von ihm verlegten Zeitschrift „Volk in Bewegung” hin. Die Kernaussage seiner Ausführungen stützte sich auf die Notwendigkeit des Zusammenwirkens und des Zusammenkämpfens der Nationalen Bewegung anhand der eindringlich verdeutlichten Beispiele der staatlichen Repressionen. Die Diskussion folgte weiterhin der Frage, inwieweit es erforderlich ist oder sein sollte, daß sich aus der Volksfront eine Volksbewegung heraus kristallisiert? Auf dem Fundament der unterschiedlichen Sphären des nationalen Freiheitskampfes rief Udo Pastörs die Parole „Getrennt marschieren, gemeinsam schlagen!” aus, denen sich alle Gesprächspartner anschlossen. Die Symbiose aus Freien Kräften und NPD, die Volksfront, ist und bleibt damit das Basisfundament der politischen Arbeit, die bereits zu ersten Etappenerfolgen geführt hat und auch in Zukunft den Garanten für den Marsch in die Mitte des Volkes sein wird. Der NBK wird weiterhin einen Teil seiner theoretischen Arbeit auf die praktisch-politische Ebene verlagern, um die notwendigen Verknüpfungen zum Vorankommen der Gesamtbewegung weiter zu zementieren. Matthias Gärtner bedankte sich bei den Diskussionspartnern und schloss nach dem 45-minütigen Gespräch den Kreis mit den Wort „Volksfront: Alle für Deutschland!”.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war die  bescheidene, aber deshalb nicht minder eindrucksvolle Darbietung  zweier Kameraden, die das bundesrepublikanische  Sklavenstaatsverhältnis zu den USA optisch in Szene setzten: die BRD  als Kettenneger von „Uncle Sam”. Unsere facettenreiche Bewegung wurde an diesem Tage auch in Hinsicht auf das Bühnenprogramm gelungen widergespiegelt. Neben den aus unterschiedlichen Genren stammenden Musikeinlagen, wurde auch auf die inhaltliche Verteilung der Redebeiträge großen Wert gelegt. So konnte Andreas Biere den historischen Aspekt auch hinsichtlich unseres zukünftigen Handelns verdeutlichen, in dem er die Bedeutsamkeit der Totenehrung den Besuchern näher brachte. Auch Udo Pastörs hat in einer zusätzlichen Rede die tagespolitischen „Gepflogenheiten” des parlamentarischen Betriebs beleuchtet und somit auf die Hilflosigkeit etablierter Politikpraktiken verweisen, deren Akteure nicht mehr agieren, sondern nur noch reagieren.

 

Eingerahmt war der  Veranstaltungsort – wie eingangs schon erwähnt – zum einen von  zahlreichen uniformierten Freunden und Helfern der Staatsmacht, zum  anderen aber auch von diversen zwielichtigen „Fotografen” und  „Videofilmern”, die allerdings eine große Scheu davor hatten, selber  abgelichtet zu werden. Zum Schluss bleibt noch die Pflicht zu einem  großen Lob für die zahlreichen Kameradinnen und Kameraden, die mit  ihrer Arbeit zu einem gelungenen ersten Landesfest der Nationalen  Kräfte beigetragen haben und nicht zuletzt für das leibliche Wohl der  Teilnehmer Sorge trugen. Wurde doch am Ende der Veranstaltung Matthias Heyder zur vorzeitigen Auflösung seitens der Exekutivorgane gezwungen, so konnte der Nationale Widerstand als Reaktion auf dieses schikanöse Verhalten spontane Aktionen in Sangerhausen durchführen. Es zeigte sich auch in dieser Hinsicht, das Spontanität und Einfallsreichtum zu elementaren Charakterzügen des Widerstands in Sachsen-Anhalt geworden sind und auch in Zukunft dazu beitragen werden, die uns aberkannten Rechte zurück zu erobern.

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