Demo "Aufstand für Deutschland" in Zerbst

31. Dezember 2010

Magdeburg (mg2). Kurz vor der 55. Wiederkehr des Tages des mitteldeutschen Arbeiteraufstands von 1953 hatten die NPD und Ihre Jugendorganisation sowie viele Freie Kräfte zu einer Gedenkdemonstration unter dem Motto „Aufstand für Deutschland“ in die anhaltischen Stadt Zerbst eingeladen. Mehr als 200 Kameradinnen und Kameraden waren dem Aufruf gefolgt und zeigten eindrucksvoll, dass jeder aufrechte Deutsche vom heutigen politischen System genauso abgestoßen ist, wie etwa die Bauarbeiter der Stalinallee vom moskaugesteuerten Bolschewistenregime vor 55 Jahren.

 

 
 

Mehr als drei Stunden lang bewegte sich der Zug durch Zerbst und erhielt – zum Entsetzen einiger offizieller Beobachter – einigen Zuspruch durch die Bürger. Dies vermutlich voraussehend, hatte die verhetzte Polizei auch diesmal wieder versucht, die Demonstration im Vorfeld zu verbieten. Hierbei war man sich noch nicht einmal zu fein, den Verbotsantrag mit der diesmal vielleicht wirklich etwas außergewöhnlichen Demonstrationsstrecke zu begründen. Der Weg führte nämlich nicht nur durch die Zerbster Innenstadt, sondern führte auch durch die etwas abseits gelegene Lepser Straße – und in ihr am Haus Nummer 27 vorbei. Hier wohnt der ehemalige SED-Genosse Holger Hövelmann, heute auch bekannt als Innenminister Sachsen-Anhalts.

Tatsächlich könnte die höchstrichterliche Entscheidung zu diesem Verbotsbegehren sogar geeignet sein, dass Vertrauen in den „Demokratischen Rechtsstaat“ wieder ein wenig zu festigen, denn mit ihren abstrusen Begründungen hatten die Antidemokraten diesmal vor Gericht keinen Erfolg. So kam es dann, wie es kommen musste: Holger Hövelmann begab sich gegen 14 Uhr mittels eines Limousinenkonvois leider nicht auf die Flucht, dafür aber in die von einem Riesenaufgebot abgeriegelte Zerbster Innenstadt. Hier warteten auch schon einige Linke, Punker und ehemalige Genossen auf ihr Politchamäleon. Vor diesem Publikum erregte es dann auch keinen Widerspruch, dass Hövelmann mit seinen Äußerungen die Entscheidung eines ordentlichen Gerichtes in Frage stellte und einmal mehr zur Abschaffung des Rechtsstaates aufrief, um möglichst jeden nationalen Gedanken verbieten und jeden national denkenden Menschen inhaftieren zu können.

Tatsächlich ließ sich Hövelmann zu Sätzen wie: „Wir müssen diese Leute (gemeint waren die demonstrierenden Nationalisten) aus dieser Stadt und aus unserem Land entfernen!“. Wie er das erreichen will, ließ der frühere SED-Genosse allerdings offen. Zwischenzeitlich hatte auch die Demo einen weiteren Zwischenstop erreicht, bevor es auf die letzte Etappe und damit auch vorbei am Wohnhaus Holger Hövelmanns ging. Dieser hatte sich inzwischen selber wieder in sein von mehreren hundert Polizeibeamten bewachtes Domizil begeben und wagte sich nicht mehr hervor.

Die Höhepunkte der Demonstration bestanden aus zwei Kundgebungen. Auf der ersten wurde der thematische Schwerpunkt auf die Betrachtung der historischen Ereignisse des 17. Juni gelegt, wobei der stellvertretende JN-Landesvorsitzende Andy eindrucksvoll auf die gegenwärtigen Zustände in der Republik verwies: „Mein Ziel ist es, dieses System zu entlarven und Ihnen aufzuzeigen, daß es sich als zunehmend unfähig erweist, die Probleme der heutigen Zeit zu lösen.”, so Andy.

 

 Redeauszug:

In einem Wohngebiet der Stadt folgte die zweite Kundgebung, bei der der NPD-Landesgeschäftsführer Matthias Heyder, der stellvertretende NPD-Kreisvorsitzende von Magdeburg Andreas Biere und der JN-Bundesschulungsleiter Matthias Gärtner das Wort ergriffen. Sie schilderten im Detail das Vorgehen des heutigen Innenministers unter dem Deckmäntelchen von „Demokratie”, „Toleranz” und „Freiheit”. Auch das gewissenlose Vorgehen einiger Polizeibeamten war inhaltlicher Bestandteil der Wortbeiträge. Zu guter Letzt konnten dann auch die Grünuniformierten die angesprochene bedingungslose Gefolgschaft unter Beweis stellen, indem sie bei der Abreise, nach Beendigung der Demonstration, einige Freie Kräfte anzeigte, die die Bedeckungen von auf der Veranstaltung untersagten Symbolen entfernten. Es wird für die Kameraden dabei keine strafrechtliche Relevanz haben, jedoch stellen solche Vorkommnisse für die Klatschpresse ein „gefundenes Fressen” dar. Soviel zum Thema „demokratischer“ Meinungsbildungsprozeß…

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