Die junge Generation hat nichts vergessen – Die SED-Verbrecher sind noch unter uns.

31. Dezember 2010

Geschichten aus der mitteldeutschen Provinz

Im Bundestag und in den wenigen noch halbwegs ernst zu nehmenden Medien ist es seit einer Weile Thema: Gregor Gysi, ewiggestriger Vorzeigekommi, Galionsfigur der SED/PDS/LINKE und Fraktionsvorsitzender der roten Einfallslosen im Bundestag, ist laut Aussage des Bundestages IM der Stasi gewesen.

Die Aufregung hält sich trotz eindeutiger Fakten in Grenzen, was sicherlich auch an der Prozessflut des vermeintlichen IM Gysi liegt. Haben die Mitteldeutschen schon vergessen, wie sie gegen die Verbrecher, Mörder und Schlächter des roten SED-Terrorregimes auf die Straße gingen, um für die eigene Freiheit zu streiten? Oder sind sie die Verschleierungen und die Lügen schon so gewöhnt, dass sie abgestumpft sind.

Denn nicht auf nur bundesdeutscher Ebene erweisen sich alte SED-Seilschaften weiterhin von großem Nutzen für die Täter von einst. Auch in vielen Regionen Mitteldeutschlands konnten sich die Opportunisten, Ja-Sager und Täter aus roten Terrorzeiten in die neue bundesrepublikanische Gemütlichkeit retten.

Beispiel hierfür ist der Kreistag im Harz in Sachsen-Anhalt. Hier wurde der Beschluss gefasst, dass sich alle Mandatsträger einer Stasiüberprüfung zu unterziehen haben. Das kommunale Parlament besteht aus 60 Abgeordneten, doch nur 35 stimmten bis jetzt der Überprüfung zu. Gedeckt werden sie dabei vom örtlichen CDU-Landrat, der weder Namen der Verweigerer oder die Fraktion derselben verraten möchte, obwohl sie ihm bekannt sind. Den Grund hierfür bleibt er leider schuldig.

Also gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder haben von den 60 Abgeordneten 25 etwas in ihrer DDR-Vergangenheit zu verbergen, was bei der personellen Zusammensetzung der Minusmenschen in diesem Kommunalparlament durchaus möglich erscheint, oder die DDR-Vergangenheit, die Opfer und die Lehren aus unserer Geschichte, sind diesen Ignoranten einfach völlig egal. Trifft letzteres zu, wäre das ein Schlag in das Gesicht eines jeden freiheitsliebenden Mitteldeutschen, eines jeden ehemaligen „Montagsdemonstranten“, eines jeden Mauertoten oder politisch Inhaftierten.

So oder so, scheinen dieses Thema leider viel zu wenige alte DDR-Bürger zu interessieren. Im örtlichen Kreistag halten nur die zwei Nationalisten der NPD die Fahne der Freiheit hoch.

Doch eins ist klar. Die junge Generation wird die Täter nicht vergessen und auch nicht die, die ihnen ihr Unrechtsregime erst möglich machten. So ist es für die SED/PDS/LINKE in vielen Teilen Mitteldeutschlands nicht möglich, ihre menschenverachtende Propaganda unter das Volk zu bringen, ohne dass Selbstdenker, Freiheitsaktivisten und Nationalisten sich ihnen entgegenstellen und die Täter von damals an ihre eigene Geschichte und an ihre Opfer erinnern.

Wir vergessen nicht und deshalb wird auch bei der nächsten dümmlichen Kommipropagandaschau der Ruf erschallen: „LÜGE – HETZE – LINKSPARTEI“

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