Feuerwehreinsatz, Schneeschieber und Stadtverwaltung gegen einen Infostand der JN Sachsen

15. März 2013

Den Anfang des 3. Tages der Info-Tour machte die Stadt Eilenburg. Beschützt von einer Hundertschaft konnte man gegen 7 Uhr Stand aufbauen. Nach ca. 15 Minuten versammelten sich einige Gestalten des von der Stadt geförderten Vereins FSV Rot-Schwarz Eilenburg. Nachdem der JN-Landesvorsitzende Paul Rzehaczek eine Anzeige gegen die unangemeldete Versammlung erstattete, wollten die Gegendemonstranten plötzlich keine Gegendemonstranten mehr sein und teilten sich in kleinen Grüppchen im Stadtgebiet auf. Alle Versammlungsmittel wurden dann noch schnell vom Jugendbetreuer Andre Steinert weggeschafft. Das Zusammenspiel von Stadt und linken Arbeitslosen hat mal wieder gestimmt. Der restliche Infostand verlief dann problemlos.

 

Dann führte uns unser Weg nach Grimma in Sachsens Mitte. Wir waren nicht die Einzigen, die sich vorbereitet hatten. Zuerst war der Veranstaltungsort nicht zu erreichen, da die Feuerwehr der Stadt die Dächer vom gefährlichen Schnee befreien musste. Wie es bei der Stadt, der Antifa und der Polizei halt so ist, ging man mit aller Gemütlichkeit vor. Mut zur Pause war die Devise. Ein verkorkster alter Mann mit dem Besen der Gründlichkeit gegen Jugend und Zukunft knickerte vor sich hin, dass wir unseren Veranstaltungsort nicht betreten konnten. Kasper Altrot freute sich zu früh, der Infostand wurde einfach um ein paar Meter vorverlegt.

Aufbau, Material bereitlegen, alles folgte dem gewohnten Rhythmus unter den wachsamen Augen eines freundlichen Einsatzleiters. Von dem Umstand, dass unter dem Infomaterial noch drei Päckchen Salz waren, muss er wohl alarmiert gewesen sein.

Die Jungen Nationaldemokraten würzen ihre Speisen… Wir sind verloren!

Nun begannen auch die im Haus der Diakonie einquartierten, scheinbar vollkommen verstörten Gestalten von links, uns mit Musik zu beleiern. Nun ja, so schlecht war das nicht, denn unter dem hyperdemokratischen Vorwand der Jugendgefährdung, war am Morgen die Indizierung sämtlicher Titel der Schulhof-CD beantragt wurden. Was habt ihr erwartet, liebe Systembücklinge? Ihr indiziert einige Lieder und denkt wir können keine Kopie noch erlaubter Titel anfertigen?

Doch der Apparat ratterte und ratterte ohne Unterlass, nur leider nicht wie ein Uhrwerk. Es erinnerte an die letzten Geräusche eines maroden Motors, der schon bald den Geist aufgeben würde.

Das Abschotten hatte nichts gebracht, die Indoktrinierung von Kindern war fehlgeschlagen. Trotz allem wollten Jugendliche Material und bekamen dieses auch. Zur Veranschaulichung der Demokratie zündeten die verkleideten Superhelden aus dem Haus der Diakonie auch ein Feuer in einer Schubkarre an, um erbeutetes Material zu verbrennen. Hurra Demokratie! Solange wir nicht mit Fakten und Argumenten konfrontiert werden, müssen wir nicht denken… Es lebe die BRD. Auch ein Radlader der Stadt, der Schnee vom Gehweg kratzte, Kommunalfahrzeuge mit lieb grinsenden Insassen, Busse, Polizisten mit neuen, aberwitzigen Beanstandungen – sie konnten es alle nicht verhindern, dass interessierte Jugendliche sich Material besorgten.

Also war nun auch Grimma ein Zeichen. Das Zeichen, dass wir doch immer etwas klüger, gewitzter, kreativer und volksnäher sind als der Verwaltungsapparat einer ganzen Stadt. Wenige siegten über viele, Verstand über grenzenlose Ignoranz…

… und Zukunft über Unglück und Perspektivlosigkeit.

 

JN Sachsen

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