Freiheit in diesem, unserem Land!

13. Oktober 2010

Vor 20 Jahren schallten die Rufe nach Freiheit unüberhörbar durch die Straßen der ehemaligen DDR – nur was ist aus diesem Verlangen geworden, das die Bürger damals auf die Straße zog?

Analysieren wir mal den „Freiheitlichsten Staat den es je auf deutschen Boden gab“ aus dem Blickwinkel der Jugend. Jungen frisch ausgebildeten Landsleuten in Sachsen Anhalt bleibt es „frei“ sich nach einer abgeschlossenen Ausbildung außerhalb der Landesgrenze Sachsen-Anhalts einen mehr oder weniger gut bezahlten Arbeitsplatz zu suchen. Alternative für alle Lokalpatrioten: Man verlässt seine Heimatstadt nicht und arbeitet für einen Hungerlohn bzw. rutscht sofort in die Hartz 4 Falle. Vielleicht wird man dann von einer Maßnahme erst mal von der Straße geholt. Schon einmal ein kleines Dankeschön im Voraus an die Fraktion der CDU. Danke Herr Haseloff, danke für nichts!

Eigentlich beginnt sogar schon das Spektakel der „Freiheit“ viel früher im Leben eines Jeden: Schon als Schüler einer Grund- oder Realschule hat man die Freiheit mehrere Kilometer Tag für Tag hinter sich zu lassen, um am Unterricht teilzunehmen bzw. überforderten Lehrern in überfüllten Klassen gegenüber zu sitzen. Oder sitzen unsere jungen Freunde vielleicht demnächst einer ausländischen Lehrfachkraft gegenüber, weil dem Land plötzlich 3000 Lehrkräfte fehlen? Juhu, ein Hoch auf den demografischen Wandel und ein Hoch auf den Geburtenrückgang und wieder ein Hoch auf die Freiheit. Doch zuerst nochmals ein dickes Lob in Richtung der etablierten Parteien, die bis heute noch der Meinung sind, sie haben alles richtig gemacht. Erhöht doch am besten gleich eure Diäten, als kleine Belohnung. Als Belohnung für nichts!

Nun zum nächsten Punkt, was aus unserer Sicht natürlich der Skurrilste ist: die „Meinungsfreiheit“. Ob man nun ein kritisches T-Shirt trägt, zu viele unliebsamem Fragen in Geschichtsunterricht stellt oder vielleicht sogar den orientalischen Banknachbarn schief anschaut. Natürlich kann ein jeder seine Meinung frei äußern, nur ihm sollte klar sein, was das für Folgen nach sich ziehen kann. Ein Schulverweis, ein Besuch beim Schulpsychologen, vielleicht sogar auch eine schlechtere Bewertung der schulischen Leistungen? Denn wer Fehler finden will, der findet sie auch.

Trotz all diesen Schikanen die uns jeden Tag aufs neue begegnen sind in Sachsen Anhalt und anderswo in der BRD junge freiheitsliebende Aktivisten unterwegs und versuchen ihren Freunden, Bekannten und Verwandten die Augen zu öffnen, wie weit es denn nicht mit ihrer Freiheit schon gekommen ist.

Das Ziel ist uns klar, nur der Weg ist ungewiss…!

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