Heldengedenken des JN Stützpunktes Magdeburg

31. Dezember 2010




        


Klar und stürmisch ist dieser frühe Abend im Nebelung am kleinen Waldstück vor den Toren unserer Heimatstadt Magdeburg. Es ist fast still, nur von Ferne hört man den scheinbar unendlichen Verkehrslärm der nahen Autobahn. Durch die Dunkelheit schreitet eine Gruppe junger Deutscher, geordneten Schrittes und klaren Zieles unweigerlich voran. Ohne viele Worte machen sie halt an einer kleinen, gepflegten Grabanlage für drei junge Deutsche Soldaten. Schnell formieren sie sich in einen Halbkreis, entzündete Fackeln geben den Gesichtern und Umrissen der jungen Menschen ein Bild.




  Bestimmende Worte hallen nunmehr durch den Wald und über die davor liegende Wiese. Ergreifend auf die Anwesenden wirkt, dass einige der hier vertretenen Mitglieder des JN-Stützpunktes Magdeburg an diesem Abend das gleiche Alter haben wie die an dieser Stelle beigesetzten Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Nur wenige Meter entfernt wurde ihr Flak-Geschütz im April 1945 schwer getroffen – für sie bedeutete dies das Ende ihres gerade einmal 18 Jahre währenden Lebens. Es brauchte nicht viele Worte der Ermahnung – schnell erkannten wir, welch geringer Stellenwert der politische Kampf doch heute in unserem Leben einnimmt. Welch winzigen Risiken sind wir im Vergleich zu diesen jungen Männern heute ausgesetzt? Wieviel Entbehrungen fordert uns der Kampf für Deutschlands Freiheit heute ab? Einen Vergleich zu ziehen wäre nahezu lächerlich.

Gedichte werden vorgetragen, kurze Ansprachen gehalten, Lieder verleihen unserem Gedenken einen würdigen Ausdruck. Beim Abmarsch verinnerlichen die vorangegangenen Momente den Anwesenden den Sinn unseres gemeinschaftlichen Handelns:

“In der Hingabe des eigenen Lebens für die Gemeinschaft liegt die Krönung allen Opfersinnes.”      


 

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