Heldengedenken in Halle

31. Dezember 2010

Zusammen mit Nationalisten aus Schkeuditz und Merseburg bestritt der hiesige JN-Stützpunkt das diesjährige Heldengedenken. Zuvor, gegen Mittag, gedachten Vertreter der NPD den Toten des Volkes bei der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt. Hier zeigte die politisch führende Kaste des Landes welchem Stall sie entsprungen ist. (siehe https://npd-sa.de/) Nichts desto trotz erfolgte am Abend das Heldengedenken der JN in wesentlich wertbeständigerem Umfeld: Wir gedachten denen, die für eine Sache, heute unsere Sache, – Deutschland, ihr Leben gaben.

Heute sind wir es, die ihre Ideen und Vorstellungen von einem besseren und gerechteren Land, wenn auch mit anderen, der gegenwärtigen Zeit entsprungenen Mitteln, fortführen.

Ungleicher ist unser Kampf heute: Man steht sich nicht mehr auf dem Schlachtfeld, Mann gegen Mann, gegenüber. Heute sind wir soweit abgestumpft, dass sich der klägliche Rest Volkskörper nur noch mit sich selbst und nicht mehr mit den eigentlichen Feinden unseres Wesens und unserer Kultur beschäftigt. Aus kriegerischer Auseinandersetzung wurde politischer Diskurs der Nationalen gegen den Rest der Menschheit im 21. Jahrhundert. Hartnäckig haben wir dennoch den Kampf angetreten, uns in die Fußstapfen unserer Vorfahren zu stellen. Wir wollen das Wort nicht brechen, wir wollen mit aller Entschlossenheit unsere Sache zum Erfolg führen. Doch leider ist es ein zähes Ringen. Vielleicht erleben wir selbst den vollendeten Wandel unserer Idee nicht mehr, vielleicht auch noch nicht unsere Kinder. Aber irgendwann soll die Geschichte sagen, damals haben sich auch Nationalisten aus Schkeuditz, Merseburg und Halle für den Erfolg einer großen Idee eingesetzt und engagiert. Der Sieger des heutigen politischen und kulturell stattfindenden Kampfes steht dennoch lange nicht fest. Noch gibt es sie, die die Werte und Traditionen vergangener Tage bewahren, für sie einstehen und kämpfen – und sie hoffentlich wohl auch weiter vererben werden.

Eines jedoch ist sehr sicher, die ihr Leben gaben, haben mit Gewissheit einen weitaus größeren Tribut gegenüber ihrer Nation geleistet als wir es heute tun.

Wir neigen daher unser Haupt vor allen ehrenhaft gefallenen Soldaten unseres Vaterlandes, vor durch Krieg, Vertreibung und Hunger umgekommenen Zivilisten, Frauen und Kinder, aber auch vor den ehrenhaft gefallenen Toten anderer Nationen, die wohl ebenso, der eine etwas mehr, der andere etwas weniger, unfreiwillig in einen Krieg gezwungen wurden, der, zu welcher Zeit der Geschichte auch immer, persönlich niemanden gefällt.

Doch eines haben uns unsere Vorfahren voraus, bereits im Jahre 9 fiel es ihnen leichter ihr Leben zu geben, da sie nicht, wie leider heute der Fall, in den Ketten der Unterdrückung vor sich hin vegetieren wollten. Ihr Glaube in das Leben und den immer wieder währenden Kampf, als Fortbestand der eigenen Art und Kultur, ließ sie über den möglichen Tod hinweg schauen. Schon damals besaßen sie den Instinkt für das Überleben der eigenen Art, für den Glauben an eine Idee waren sie bereit die eigene Persönlichkeit hinten anzustellen und nötigenfalls in den Tod zu gehen.

Laßt vergehen, was vergeht!

Es vergeht, um wiederzukehren,

es altert, um sich zu verjüngen,

es trennt sich, um sich

inniger zu vereinigen,

es stirbt, um lebendiger

zu werden.

Auch an diesem Tage weilten sie unter uns. Man kann sie nicht sehen, ihre Anwesenheit jedoch ist deutlich spürbar. Mögen wir ihren Ansprüchen am gestrigen Tage ansatzweise gerecht geworden sein. Denn: Sie starben für uns. Für uns sind und bleiben sie unvergessene Träger unseres Seins und Handelns. Ruhm und Ehre, ihnen.

 

JN Halle

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