Ihre Heuchelei kennt keine Grenzen

31. Mai 2011

Nachgereicht: Der 8. Mai in Wolmirstedt

Eigentlich gedachten wir, unsere Aktivitäten rund um den diesjährigen 8. Mai an dieser Stelle undokumentiert zu lassen. Zu unwesentlich erschien uns unser Tun, zu geringfügig unser Dienst. Wichtig für uns war einzig die innere Verpflichtung, kontinuierlich Jahr um Jahr, vielleicht nicht durch aufsehenerregende Aktionen, aber doch durch entsprechende Entfaltung aktiv zu werden. Und so sind es diese kleinen, ja kleinsten Nadelstiche ins Herz des Regimes und seiner Art der Geschichtsbewältigung, die wir als richtig und vor allem wichtig erachten. Wenn wir in der Lage sind, dies flächendeckend umzusetzen, in allen Städten und Dörfern, dann sind wir in der Lage, Widerstand zu leisten.

Wie verlogen ist es, wenn am 8. Mai an Denkmälern systemkonforme Reden geschwungen werden, die das Kriegsende 1945 in überschwänglicher Dankbarkeit geradezu verherrlichen, während im Gegenzug nur wenige Tage später im Krieg getötete Bundeswehrsoldaten in Särgen die Heimreise aus Afghanistan antreten. Wie verlogen ist es, die westliche Freiheit und Demokratie zu huldigen und im Gegenzug andere Völker zu versklaven – ganz gegen ihren Willen.

So sind es gerade die Vorgänge der letzten Tage, die uns doch noch zu diesen Zeilen antrieben. Und so standen sie da, die aufgestellten Holzkreuze mit der fragenden Aufschrift „8. Mai 1945 – Tag der Befreiung?“ in unserer Stadt Wolmirstedt. Für uns genauso symbolisch, wie das Moos und Unkraut welches wir beim Reinigen eines alten Kriegerdenkmals für die Opfer des Ersten Weltkriegs entfernten.


JN Wolmirstedt

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