JN- Urlaubsimpressionen Rügen!

25. Juli 2010




Deutschlands größte Insel bietet den gerade in den Sommermonaten zahlreich anreisenden Urlaubern vielfältige Möglichkeiten. Imposant erscheint zunächst allein, dass Rügen erst ab 1815, Napoleon war aus dem Land getrieben, Preußen angegliedert wurde und vorher mit den deutschen Ländereien wenig zu tun hatte. In den vorherigen Jahrhunderten verweilte es, trotz überwiegend deutscher Bevölkerung unter schwedischer oder dänischer Herrschaft.









Für uns nationale Deutsche steht die Insel zunächst natürlich in engem Zusammenhang mit dem Namen Ernst Moritz Arndt. Arndt, ein begnadeter Dichter  sehr patriotischer Art, wurde 1769 auf der Insel geboren und verband zu ihr ein inniges Verhältnis.  Unter Napoleonischer Fremdherrschaft fungierte Arndt zum wohl meist gelesenen Freiheitsdichter unseres Volkes der immer wieder auch auf die Einigkeit der Deutschen pochte: „Weil der Nationalgeist fehlt, ist ein Volk von 30 Millionen der Spott Europas geworden“. Noch heute wird man so vielerorts an Arndts Wirken und Schaffen erinnert. Empfehlenswert; das verträumte Ernst Moritz Arndt Museum im Ort Garz.

Daneben birgt Rügen jenseits des Massentourismus Schätze zu Hauf:  riesige Wälder, schöne Alleen, verträumte Fischerdörfer, Großsteingräber, naturbelassene Steilküsten, Leuchttürme und natürlich Bademöglichkeiten vielerorts. Besonders beeindruckend die Kreidefelsen im nördlich gelegenen Nationalpark Jasmund mit einer Höhe von bis zu 118 Metern.

Nur wenige Kilometer entfernt, die Hafenstadt Sassnitz. Zu DDR-Zeiten immerhin der zweitgrößte Fischereihafen des Landes liegen heute hier gerade noch 20 Fischerbote. Bezeichnend wenn auf einem großen Transparent unter einem dicken schwarzen Kreuz zu lesen steht: „Die letzten Fischer in Sassnitz, Dank Merkel, EU & Co“. Sassnitz, eine Stadt die wie viele andere auch zum Ende des 2. Weltkriegs ihre Tragödie fand. Denn der Sassnitzer Hafen fungierte 1945 als Ankunftsort für tausende auf dem Seeweg Evakuierte aus den Ostgebieten. Als am 06. März 1945 alliierte Bomber die Stadt und den Hafen angreifen befinden sich über 40.000 Flüchtlinge dort. Über 1.200 fanden den Tod, feige herbeigeführt über Menschen die meinten das Schlimmste hinter sich gelassen zu haben. Ein idyllisches Gräberfeld erinnert heute an über 400 Soldaten die hier ihr Leben gaben – Zeit für kurzes Innehalten.   

Einen weiteren Anziehungspunkt bildet einer der nördlichsten Ziele der Insel – Kap Arkona. Seine imposante Lage sowie die drei Leuchttürme mit einer Leuchtweite von über 40 Kilometern wirken allein beeindruckend. Zwischen den angesprochenen Sehenswürdigkeiten lässt es sich jedoch natürlich bequem und ausführlich faulenzen, abschalten und ausspannen auch wenn natürlich auch die Insel Rügen nicht ganz von den Auswirkungen des neuzeitlichen Massentourismus verschont bleibt.

 




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