Kalt wehte der Februar Wind von den Höhen des Vorharzes

31. Dezember 2010

Der Schnee, der schon begonnen hatte zu schmelzen, gefror, mit den nach Einbruch der Dämmerung immer weiter sinkenden Temperaturen. Auf einem Bergrücken, auf dem der Wald an einer Stelle etwas zurückspringt, ducken sich mehrere große weiße Fahrtenzelte in die schützende Waldnische. An dem selbstgebauten Fahnenmast flattert eine rot-weiße JN-Fahne im nächtlichen Wind. Beschriebene Szenerie spielte sich am vergangenen Wochenende auf dem Winterlager der JN Stützpunkte Leipzig und Halle (Saale) ab. Als größter nationaler Jugendverband versteht sich die JN mehr und mehr als Kaderschmiede unserer deutschen Freiheitsbewegung. Dazu ist es unabdingbar, die jungen Menschen die in unsere Reihen treten, körperlich und geistig zu formen und auszubilden. Das diesjährige Winterlager tat seinen Dienst in beidem.

 

nummer1.jpgDas Lager begann am Freitagabend, nach dem das Gros der Teilnehmer eingetroffen war. Wer jedoch glaubte sich ins gemachte Nest setzten zu können sollte sich getäuscht haben. So mussten in Abendlicher Dunkelheit noch die Zelte aufgeschlagen und ein Feuer in Gang gebracht werden. Einem Trupp der kräftigsten Jungen wurde noch die Aufgabe zuteil, bewaffnet mit mehreren Blecheimern und Rucksäcken, eine Halsbrecherische Abstiegstour Talwärts zu wagen, um an einer Quelle frisches Wasser zu holen und um flache Steine zu sammeln. Nachdem diese Gruppe wieder im Lager angelangte war allerdings noch immer nicht die Zeit für eine gemütliche Runde am Feuer. Ein Kamerad hielt noch einen kurzen Vortrag über die Karstlandschaft in der man sich befand und über…Brot!

nummer3.jpgJa, über Brot, leider nimmt in unserer heutigen, materialistisch geprägten Gesellschaft Brot nur noch einen gering geschätzten Stellenwert ein. Auch die verschiedensten Mehlsorten und Brotarten waren Teil des lehrreichen Vortrages. Der Sinn dieser Ausführungen sollte sich den Teilnehmern schon sehr bald erschließen, denn direkt danach bekam jeder 500g Sauerteig. Diese Teigration sollte von jedem selber gebacken werden. Zur Selbständigkeit gezwungen kamen die tollsten Backvarianten und Brotvariationen zustande. Nachdem dann der Teig zum Brot wurde, kam auch endlich die Zeit für den Schlafsack.

 

nummer2.jpgFrüh am nächsten Morgen stand die Lagermannschaft auf und nach der Ankunft der letzten Teilnehmer, standen die restliche Verpflegungsausgabe und das Packen des Marschgepäcks auf dem Plan. Am Vormittag trat dann die Mannschaft den geplanten Tagesmarsch an. Ziel unserer Wanderung sollte der etwa 20 Kilometer entfernte Kyffhäuser sein, dabei führte der Weg vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung. Zuerst erreichte man das kleine Dorf Questenberg, an dem jedes Jahr zu Pfingsten das bekannte Questenfest gefeiert wird. Der kleine Flecken lag in einem Tal auf dessen Nordhang die Überreste einer alten germanischen Schutzburg stehen. Dieser gegenüber wenn, auch höher, ragt die Queste zum Himmel. Uraltes Symbol des Sonnenlaufes und des ewigen Kreislaufes der Natur. Von dort aus führte der Weg weiter zur Landesgrenze zu Thüringen. Den Tag über stiegen die Temperaturen merklich über den Gefrierpunkt, was dazu führte das überall ob auf den Höhen oder im Tal der Schnee schmolz und die Wandergruppe bald durch den dicksten Matsch lief. Doch als Jugendverband mit elitärem Anspruch trübte das natürlich die Stimmung nicht im Geringsten und durch Wald und Flur erschallten die Lieder der deutschen Jugend- und Freiheitsbewegung.

Am Fuße des Kyffhäusers wurde dann eine etwa einstündige Rast eingelegt, und die ESBIT-Kocher kamen zum Einsatz. Frisch gestärkt ging man die zweite Etappe des Marsches an. Diese führte im Bogen Nordostwärts dem versteckt gelegenen Lager zu. Noch nach Einbruch der Dunkelheit war man unterwegs, erreichte das Lager dann etwa gegen 19 Uhr und zog, das JN Bundeslied auf den Lippen bei den Zelten ein. Etwas erschöpft aber glücklich die über 40 Kilometer lange Strecke gemeinsam bewältigt zu haben, ließ man sich am sich am Feuer nieder und es folgte der Vortrag eines Kameraden zum Thema „deutsche Jugendbewegung“. Bei heißem Tee und leckerer Erbsensuppe, wurde danach noch bis Spät über das Leben des SA-Sturmführers Horst Wessel und sein politisches Vermächtnis, als weltanschauliche Soldaten  in unserer heutigen Zeit, gesprochen.

Die kommende Nacht brachte wieder starken Schneefall, so dass am nächsten Morgen der Name Winterlager so richtig zur Bedeutung kam. So endete ein erfolgreiches Winterlager der JN Stützpunkte Halle(Saale) und Leipzig. Einzig negativ stieß auf das es wieder einmal Kameraden gab, die sich im Vorfeld zwar groß angekündigt hatten, es dann aber fertig brachten einen Tag vorher abzusagen. Nun ja, ein gutes hatte auch diese Tatsache, so waren die Härtesten der Harten ganz unter sich. 

In diesem Sinne
JN voran, Heil Deutschland!

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