Modell Sachsen: „Nationalismus ist, was wir draus machen!“

25. Februar 2014

Im Jahr 2012 organisierte sich der sächsische JN-Landesverband grundlegend neu. Mit Paul Rzehaczek, der den Verband seither führt, zog ein frischer Wind durch die Reihen der Partei-Jugend. Bei dem 23-jährigen Eilenburger wird Aktivismus groß geschrieben. Als Redner und Organisator zahlreicher Veranstaltungen verantwortet er auch die JN-Sachsentour, die im Januar bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Begleitet von hysterischen Aktionen hilfloser Schulleiter und dem vollen Programm bundesrepublikanischer Blockade-Bürokratie steuerten die JN zwischen dem 20. Und 24. Januar täglich bis zu drei Städte an, um vor Gymnasien und Berufsschulen Infotische durchzuführen.

Zwickau, Döbeln, Bautzen, Görlitz, Hoyerswerda – nahezu jeder größeren Stadt im Freistaat wurde in nur fünf Tagen ein Besuch abgestattet. Hier und dort flankiert durch Meldungen in der Lokalpresse, kamen die Infostände trotz – oder gerade wegen – aberwitziger Aktionen überforderter Pauker bei vielen Schülern bestens an. In Döbeln wurde der Haupteingang des Schulzentrums kurzerhand gesperrt, vor dem die JN ihr Infomaterial aufbauten. Mit dieser Maßnahme hatte man sich jedoch ein Eigentor geschossen, denn nun waren die Schüler erst recht neugierig geworden. „Verbotene Früchte schmecken nun einmal am besten“, schlussfolgerte Rzehaczek.

DS_JN_01Auch sonst zieht der Landeschef ein positives Fazit nach der zweiten Sachsentour: „Wir waren an jeder Schule Thema Nummer 1. Ein Vorteil bei angemeldeten Infoständen gegenüber spontanen Aktionen ist vor allem die Aufmerksamkeit. Wir hatten mehrere Zeitungsberichte und sogar ein Radiointerview. Eine solche Welle hätten wir mit einer Flugblattaktion nicht machen können“.

Mit Manuel Tripp und Jens Gatter sind derzeit zwei JN-Führungskräfte in sächsischen Kommunalparlamenten vertreten. Zu den Stadt- und Kreistagswahlen im Mai kandidieren 14 JN-Kader auf aussichtsreichen Listenplätzen für die NPD. Die Herausforderungen des sächsischen Super-Wahljahres geht die Mannschaft um Paul Rzehaczek mit frischen Ideen und dem nötigen Elan an. „In die Wahlkämpfe dieses Jahres wollen wir auf jeden Fall eigene Ideen einbringen. Außerdem haben wir die Gründung neuer Stützpunkte auf dem Plan, der JN-Sachsentag steht wieder auf dem Programm und auch die Bildungsarbeit und damit die Heranführung neuer Kader wird in diesem Jahr mit Nachdruck verfolgt. Wir wollen kreativ sein, nur so erreichen wir mit unseren Standpunkten auch die Jugend“.

Auch eine dritte JN-Sachsentour wird es zu gegebener Zeit geben. „Sowas macht Spaß und kommt gut an. Nationalismus ist, was wir draus machen!“, so Rzehaczek.

– Dieser Beitrag erscheint in der März-Ausgabe der Deutschen Stimme –

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