Tag der deutschen Einheit = schul- und arbeitsfrei?

31. Dezember 2010

m3.jpgJa, aber dennoch kein freier tag im Kampf um ein
besseres Deutschland. So machten wir uns auf das Volksfest in der Magdeburger
Innenstadt zu besuchen. Nachdem man sich durch die vergnügt schlendernden Menschenmassen
gekämpft hatte, postierte man das mitgebrachte Banner direkt vor der Bühne auf
dem „Alten Markt”. Nebenbei wurde Schnipsel gestreut und verschiedene
Flugblätter verteilt, um auf zunehmende Linke Gewalt in Magdeburg und die
medial inszenierte Kriminalisierung unserer gerechten Sache aufmerksam zu
machen.

m2.jpgDie Festbesucher sollten erleben wie Toleranz und
Meinungsfreiheit von selbsternannten Demokraten ausgelegt werden. Ein
offensichtlich geistig verwirrter Mann sprang aus der Menge heraus auf uns zu
und versuchte mit vollem Körpereinsatz unser Transparent wegzureißen. Dies
stieß auf großes Unverständnis seitens der Anwesenden Festgäste und der
Moderation der Bühne, die uns toleranterweise gewähren lies. Unter Betonung
seiner Gewaltverachtung und eigenen Demokratievorstellung, in der man
anscheinend nicht friedfertig seine Meinung Kund tun kann, versuchte der
besagte Störenfried weiterhin unsere demokratischen Grundrechte zu beschneiden.
Trotz allem Reißen, Schubsen und Zerren, ja sogar Faustschlägen (Die Schmerzen
in meinem Bauch kamen sicherlich nicht von der Eistüte, die ich vorher aß.),
ließen wir uns nicht auf sein asoziales Niveau herab und praktizierten
weiterhin erfolgreich unseren gewaltfreien Widerstand. Ein paar Minuten später
wechselte man zum Rathaus, damit auch dort die Bürger unsere Botschaft
vernehmen konnten. Zugegen war dann auch Oberbürgermeister Trümper, der
anscheinend sehen wollte was sich vor seinem Amtssitz so effektvoll abspielt.
Mit dem guten Gewissen viele Leute unsere Sache näher gebracht zu haben
beendete man die Aktion und verteilte sich im Stadtgebiet. Gerade noch
rechtzeitig wie sich herausstellte, denn die Staatsmacht kam mit einem ganzen
Dutzend Einsatzwagen vorgefahren. Genau das ist was unser werter Herr
Innenminister Hövelmann gern sieht: Keine Gnade gegen Rechts! Kein unbestraftes
Äußern freier Meinung! Trotz all unserer Vorsichtsmaßnahmen wurden dennoch 3
Kameraden bis zum Abend inhaftiert. Die fadenscheinige Begründung ist der
Vorwurf der Volksverhetzung gewesen. So ist das halt, wenn man keine
Rechtfertigung für seine übertriebenen Repressionen hat. Man erfindet einfach
welche…m1.jpg

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