Von Generation zu Generation

15. Dezember 2011

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Weihnachtlich geschmückt ist der Saal in Sachsen-Anhalt an diesem Tage. Äpfel und Nüsse, Tannenbaum und Julbogen, dazu der Duft von Grünkohl, Plätzchen und frischem Kaffee, der die Anwesenden umgibt. Wenngleich das Wetter derzeit wenig weihnachtlich gestimmt zu sein scheint, hier drinnen umgibt den Anwesenden ein heimisches Gefühl tiefer weihnachtlicher Besinnlichkeit. Fast schon im Gegensatz dazu erklingen die klar gefassten, tiefgründigen Worte des Vortragenden. Erfahrungen aus einem über 80jährigen Leben, eindringliche Ermahnungen, aber auch Richtigstellungen. Die Zuhörer lauschen gebannt, dazwischen Kinderstimmen, die hier Niemanden stören. Die Gemeinschaft sitzt zusammen. Zusammen wie jeher – und doch anders!

Die Zukunft unseres Volkes steht im Mittelpunkt der Ausführungen. Eine Zukunft, die düster erscheint. Der Weg in die Dunkelheit geebnet von einer übermächtig erscheinenden Feindesmacht. Der Vortragende schon damals an vorderster Front im Kampf um Volk und Heimat. Sich dagegen zu stemmen war auch seine Pflicht, damals und auch heute noch – über 60 Jahre später. Er spricht über Helden und Mörder, über Lügen und deren Zweckmäßigkeit, über Treue und Verrat. Gänsehaut befällt den Zuhörer, oft nicht nur einmal. Die Worte haben verdient, tief zu dringen, tief in Bewusstsein und Herz der Anwesenden. Hoffentlich tun sie dies, denn sie sind es wert, über die Jahre und vielleicht sogar die Generationen getragen zu werden. Es sind deutsche Worte, heute selten und deshalb umso eindringlicher und klarer. Klar wie die heilige, die hohe Nacht, die uns bald bevorsteht.

Und so findet der Abend seine Fortsetzung mit dem Entzünden des Julbogens. Eine junge Mutter entzündet eine Kerze, stellvertretend für alle deutschen Mütter. Auch an die Jugend, die Zukunft und die Toten sei gedacht. Ihnen ward traditionell ein Platz gerichtet an der Tafel. Im Kehrreim schallen Weihnachtsverse über die Köpfe – aus allen vier Ecken ertönt es. Wenig später erklingen Lieder. Mancher erkennt – vielleicht ungewollt –, wie fremd ihm die Tradition des gemeinsamen Singens doch ist. Abschließend folgt ein Vortrag über die Tradition des Julfestes im Glauben unserer Vorfahren. Die hohe, die heilige Weihnachtsnacht steht bevor – es sind nicht einmal mehr zwei Wochen der Dunkelheit.

Die Veranstaltung endet, die meisten Leute verlassen den Saal. Hinaus geht es in den finsteren Abend. Seinen Weg durch die Zeit geht ein Jeder jetzt wieder allein – als blasser Schatten oder leuchtendes Feuer in der dunklen Nacht. Die Entscheidung ist nicht schwer. Hoffentlich nicht…

Denn was Du mitnahmst aus dem feierlichen Saal, Du bestimmst es selbst!

 

Autor: Ditmar Horn

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