Am 3. Oktober im Zonenrandgebiet

18. Oktober 2009

3okt.jpgAm Tag der Deutschen Einheit trafen sich Mitglieder der JN aus
Sachsen-Anhalt und Niedersachen um symbolisch die Einheit ein zweites
Mal zu begehen. Jeweils von Ost und West kommend, gaben sie sich an der
ehemaligen „Todeszone“ die Hände. Ein einfer Händerdruck, der Millionen
von Deutschen über Jahrzente verwehrt geblieben war.
Doch warum unser Volk immer noch nicht frei ist, beantwortet
schon der Aufruf zur Mauerfalldemonstration in Halle/Saale am 17. Juni:

„Auch
wenn die Masse nicht am Hungertuch nagen muss, ihr Funk und Fernsehen
eine Glitzerwelt vorgaukelt, so stehen wir doch näher an der Schwelle
des Untergangs als jemals zuvor. Denn in einer vermeintlichen
Friedenszeit vegetiert unser Volk schier willenslos dahin. Ein Volk,
welches einmal kulturell, wirtschaftlich und sozial Vorbild für die
ganze Welt war, wählt „Wohlstand“ anstelle von Kindern, tanzt im Rausch
anstatt sich dem Leben zu stellen, nimmt sich fremde Kultur zu eigen
anstatt selbst zu schaffen und verliert seine Hoffnung anstatt zu
kämpfen. „Es wird schon nicht so schlimm werden“, beruhigen sich die
meisten Menschen und ahnen nicht einmal im Ansatz, was ihnen blüht.
Auch 20 Jahre nach der friedlichen Revolution müssen wir wieder eine
Wende erzielen um unserem Volk Zukunft zu geben!“

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So bekam das Treffen auch einen realpolitischen Hintergrund, diente
gleichsam der Mobilisierung für die Demo in Halle. Nach Redebeiträgen
beider Landesvorsitzenden und absingen eines JN-Lieds folgte ein Besuch
in Marienborn, dem größten Grenzübergang zur Zeiten der DDR. Weniger
später lies man den Abend gediegen an einem Schachtsee ausklingen.

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