Die größte Katastrophe in der Seefahrtsgeschichte

30. Januar 2012

30. Januar 1945 – Barbarische Versenkung der “Wilhelm Gustloff”

Auf den Tag genau 67 Jahre ist es her, als für mehr als 10.000 Flüchtlinge, Kinder, Frauen und verletzte Soldaten aus den deutschen Ostgebieten, ein unglaublicher Kampf ums nackte Überleben begann. Ein weiteres Kriegsverbrechen der Roten Armee, welches nur zu gerne totgeschwiegen oder zum “bedauerlichen Unfall” zurechtgelogen wird. Wie es in unserer gleichgeschalteten Medienlandschaft und bei den etablierten Volksverrätern üblich ist, steht nach wie vor die einseitige, schuldbeladen-moralinsaure Aufarbeitung von scheinbaren und tatsächlichen Vergehen der Deutschen im Vordergrund.

So auch vor einigen Tagen die Gedenkveranstaltungen zu der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, wo sich etwa der Noch-Bundespräsident der BRD, Christian “Achmed” Wulff vor lauter Nestbeschmutzung und Selbstgeißelung über das deutsche Volk ausließ. Und dies auch noch in Verbindung mit einem polnisch-jüdischen Kriegsverbrecher, dem „Eichmann von Kattowitz“, also Herrn Marcel Reich-Ranicki, welcher verantwortlich ist für den Tod von über 80.000 deutschen Kindern, Frauen und Männern!

Wir wollen am heutigen Tage jedoch der Toten der “Wilhelm Gustloff” gedenken und unseren Ahnen auf diese Weise eines mit auf den Weg geben: “Ihr seid nicht vergessen!“

Zur Geschichte

Bei der zuletzt als Lazarettschiff im Januar 1945 eingesetzten “Wilhelm Gusloff” handelte es sich um ein am 4. August 1936 auf Kiel gelegtes Schiff, welches zunächst als Kreuzfahrtschiff der Deutschen Arbeitsfront im Rahmen des “Kraft-durch-Freude”-Programmes dienen sollte. Dieses Schiff wurde nach dem Patrioten Wilhelm Gustloff benannt, welcher als Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz am 4. Februar 1936 von einem jüdischen Medizinstudenten ermordet wurde. Das Schiff wurde für rund 2000 Menschen (Passagiere und Besatzung) ausgelegt. 1939 kehrten beispielsweise die Soldaten der Legion Condor aus Spanien mit der “Gustloff” in die Heimat zurück.

1939 – drei Wochen nach Kriegsbeginn – wurde die “Wilhelm Gustloff” der Kriegsmarine als Lazarettschiff und Verwundeten-Transporter übergeben. Zwischenzeitlich, nach 1940, diente sie auch als Unterkunft für die 2. U-Boot-Lehrdivision im Hafen an der Danziger Bucht.

1945 flüchteten Millionen Deutsche vor dem Ansturm und der Barbarei der Roten Armee, denn Vergewaltigungen und Genickschusskommandos waren hier an der Tagesordnung. Millionen Deutsche wurden in Ostpreußen eingekesselt und so begann das Unternehmen „Hannibal“. Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen, größtenteils Zivilisten, aber auch verletzte Soldaten sollten schnellstens und mit aller Macht ins Landesinnere des Reiches verbracht werden, um dem sicheren Tode zu entgehen.

Am 30. Januar 1945 lief die mit schätzungsweise über 10.000 Menschen weit überladene Gustloff, deklariert als Lazarettschiff,  im Hafen von Gdingen aus. Die Temperatur betrug beim Auslaufen minus 18 Grad, Wind, Eis, Hagel und Schnee beherrschten zu dieser Zeit den Himmel. Mehr als zehntausend Menschen mussten sich in ein Schiff quetschen, welches eigentlich für nur knapp 2000 Menschen gebaut worden war. Jeder wollte den roten Horden entkommen. Unter den Passagieren befanden sich etwa 4000 Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Die Gustloff, welche zum letzten Mal vor etwa vier Jahren die Maschinen gestartet hatte, sollte nun Kurs auf Kiel nehmen.

Die Lage auf der Brücke war zudem extrem angespannt, aufgrund der Suche nach einer geeigneten und sicheren Route. Die See wurde zu diesem Zeitpunkt deutlich rauer, viele wurden seekrank, menschliche Grundbedürfnisse wurden gezwungenermaßen außer Kraft gesetzt. Doch dies alles musste in Kauf genommen werden, wartete in der Heimat Ostpreußen doch nur der sichere Tod.

Einige Stunden später wurde der völlig überladene Dampfer auf der Höhe von Stolpemünde von Alexander Marinesko, dem Kommandanten des russischen U-Boots S 13 gesichtet. Bereits wegen anderer Vorfälle ermittelte zu dieser Zeit das Kriegsgericht gegen den russischen Kommandanten. Das Flüchtlingsschiff wurde mehrere Stunden beschattet, bis gegen 21 Uhr der Befehl zur “russischen Vergeltung” durch das U-Boot schallte. Vier Torpedos sollten abgefeuert werden, doch einer blieb strecken. Gegen 21.16 Uhr traf dann erste Torpedo die “Gustloff”, kurz danach der zweite und schließlich der dritte. Der dritte Torpedo schlug direkt in den Maschinenraum ein. Menschen in direkter Nähe zu ihm wurden praktisch vaporisiert. Fliesen, Metall- und Eisenteile wurden in tödliche Fluggeschosse verwandelt und Männer, Frauen und Kinder durch diese regelrecht in Stücke geschnitten.

Mit dem letzten Treffer war das Schiff dem Untergang geweiht. Panik brach aus, die Lichter erloschen und das Schiff kam zum Stillstand. Viele überlebten die Hektik auf den Decks nicht. Alarmsirenen und Hilfsanweisungen ertönten durch die Lautsprecher, doch in diesem Chaos war alles vergeblich. Der komplette Funk war zu diesem Zeitpunkt ausgefallen und so mussten Nottransmitter benutzt werden, um SOS funken zu können. Doch in Reichweite befand sich lediglich das Torpedoboot Löwe, welches sich sofort in Richtung der sinkenden “Gustloff” in Bewegung setzte.

Rettungsboote waren festgefroren, doch selbst wenn eins gelöst werden konnte war doch ein Großteil der Besatzung aufgrund der Schottenschließung im unteren Bereich gefangen und konnte nur noch auf den sicheren Tod warten. 70 Minuten nach dem ersten Einschlag sank die “Gustloff” und zog tausende Menschen mit in den Tod. Die Rettungsaktionen wurden jedoch fortgesetzt, das Torpedoboot Löwe konnte 472 Menschen retten, ein weiteres hinzugeeiltes Boot 564. Drei Minensuchboote bargen 179 Menschen, sieben Stunden nach dem Untergang. Ein Wunder: Ein kleiner Säugling hatte den Untergang ebenfalls überlebt und konnte geborgen werden. Ansonsten bot sich den herbeigeeilten Rettern jedoch ein grausiges Bild. Überall nur gefrorene und leblose Körper! Etwa 1230 Menschen wurden letztendlich gerettet. 9000 ließen ihr Leben, gefangen in der “Gustloff”, auf dem Meeresgrund der Ostsee liegend und dahintreibend in den eisigen Fluten…

Wir vergessen Euch nicht!


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