Fünf Jahre JN Bodensee – ein Grund zum Feiern!

26. Juli 2011

Trotz herbstlicher Temperaturen fanden zahlreiche Gäste den Weg auf das FestgeländeStützpunkt-Sommerfest lockte trotz kühler Temperaturen wieder zahlreiche Gäste

Zum mittlerweile sechsten Mal lud der JN-Stützpunkt Bodensee am vergangenen Samstag zu seinem traditionellen Sommerfest. Mehr als 40 Freunde, Sympathisanten und Gäste aus nah und fern ließen sich auch von den beinahe herbstlich kühlen und feuchten Wetterverhältnissen nicht abschrecken und kamen bei Speis, Trank und wie gewohnt jeder Menge Spaß auf dem malerisch gelegenen Festgelände zusammen.

Tatsächlich meinte es der Wettergott auch dieses Jahr einigermaßen gut mit uns. Denn nachdem es während der Aufbauarbeiten noch zeitweise heftig Wasser von oben gegeben hatte, verzogen sich pünktlich zum offiziellen Beginn um 16 Uhr die bedrohlich anmutenden dunklen Regenwolken an den Rand des Horizonts und sogar die Sonne stattete unserem Fest den einen oder anderen Besuch ab.

Bei gekühlten Getränken und Grillspezialitäten von den regionalen Lebensmittelproduzenten unseres Vertrauens warteten die angereisten Gäste in gespannter Erwartung auf die zahlreichen Höhepunkte, die der Nachmittag für sie bereithalten sollte.

Den einleitenden Worten des örtlichen JN-Stützpunktleiters folgte die gelungene Rede eines regionalen Aktivisten. Dieser schlug einen Bogen von der aktuellen Systemkrise in Europa über die momentanen Strategiediskussionen im nationalen Lager bis hin zu seiner Vision einer revolutionären Umgestaltung der gegenwärtigen Verhältnisse. Sein Credo dabei: Nicht das Trennende voranstellen, sondern das Einigende suchen – auch im Hinblick auf vorhandenes revolutionäres Potential beim vermeintlichen politischen Gegner. Das Verausgaben auf Nebenkriegsschauplätzen spiele nach dem Prinzip „Teile und herrsche“ nur dem System in die Hände. Der gemeinsame Feind aller freien Menschen sei dagegen „der internationale Kapitalismus, das weltweite Börsen- und Finanzsystem“ und „die lebensfeindliche Ideologie des Liberalismus mit all ihren zerstörerischen Auswüchsen.“

Begehrt und umkämpft: Der Wanderpokal der JN BodenseeNach diesen klaren Worten war es Zeit für etwas körperliche Ertüchtigung: Die berühmt-berüchtigten Sommerfestspiele, die in diesem Jahr zum dritten Mal veranstaltet wurden, bestimmten die kommenden Stunden. Wieder hatten sich aus den Reihen der Gäste zahlreiche Zweier-Mannschaften zusammengefunden, um gemeinsam auf die Jagd nach dem begehrten Wanderpokal der JN-Bodensee zu gehen. Vier ebenso knifflige wie kurzweilige Spielstationen galt es auf diesem harten Weg zum Titel für die Gruppen zu bewältigen. Die einzelnen Disziplinen trugen dabei klangvolle Namen wie „Spendendosen-Schieben“, „Schaumbollen-Stopfen“, „Sprudel-Exen“ oder „Tampon-Flitzen“ und sorgten für viel Gelächter bei den Teilnehmenden ebenso, wie bei den verbliebenen Zuschauern. Zwischen den einzelnen Stationen konnten die Mannschaften durch das Beantworten von Fragen aus den Themengebieten Anatomie, Deutschland, Schätz- und Scherzfragen Zusatzpunkte sammeln.

Die Gruppen schenkten sich nichts und kämpften verbissen um jeden einzelnen Punkt. Belohnt wurde am Ende jeder mit einer Urkunde und einem kleinen Preis – den Titel jedoch sicherten sich in diesem Jahr die „Lechbrüder“ aus Augsburg, die damit den Wanderpokal für ein weiteres Jahr vom Bodensee nach Bayrisch-Schwaben entführen dürfen. Platz Zwei ging an das Duo „Hegau-Bodensee 2“, gefolgt von den „Glücksboichis Bodensee“, die im vorigen Jahr noch auf dem Silberrang gelandet waren.

Nachdem sich die Wogen der Siegerehrung wieder ein wenig geglättet hatten, trat Martin Krämer ans Rednerpult. In gewohnt mitreißender und lebendiger Art und Weise sprach der Stuttgarter über nationale Alternativen zum liberalkapitalistischen Ausbeutersystem und erläuterte anschaulich und fundiert das von der nationalen Opposition propagierte Modell der Raumorientierten Volkswirtschaft als Zukunftskonzept. Die primäre Bedeutung der politischen Arbeit unserer Bewegung jedoch maß Martin Krämer einem vermeintlich banalen Gesichtspunkt zu: „Wir müssen in erster Linie sicherstellen, dass es auch in 20 Jahren noch genügend Deutsche gibt, die unsere Gedanken in die Tat umsetzen können. Denn Fehlentwicklungen auf politischem Gebiet lassen sich immer korrigieren. Nur eines nicht: Wenn unser Volk aufhört zu existieren.“

Im Anschluss an die fulminante Rede stellte ein junger Aktivist in einer unterhaltsamen Powerpoint-Präsentation die Arbeit des JN-Stützpunkts Bodensee in den vergangenen fünf Jahren seit seiner Gründung 2006 vor. Unter dem Titel „Fünf Jahre JN Bodensee. Mut zur Zukunft – ja zur Heimat!“ beleuchtete er die kreative politische Öffentlichkeitsarbeit des Stützpunkts, griff propagandistische Höhepunkte der medialen Berichterstattung heraus und thematisierte auch die gemeinsamen Aktivitäten abseits der Politik: Wanderungen, Feiern oder gemeinschaftliche Ausflüge.

Bis in den frühen Morgen saß man zusammenMittlerweile hatte sich der Schleier der Nacht über das Festgelände gelegt und der offizielle Teil des Programms näherte sich seinem Ende. In einem großen Abschlusskreis im Fackelschein erneuerten die Anwesenden einmal mehr ihr Gelöbnis für Deutschland und schworen feierlich, der Heimat auch künftig die Treue zu halten – komme, was da wolle.
Nun begab man sich ans wärmende Feuer, zog die Klampfe hervor und sang, lachte und feierte noch bis tief in den nächsten Morgen hinein. Die Uhr schlug fünf Uhr und der neue Morgen grüßte bereits am Horizont, als die letzten Gäste müde und zufrieden den Heimweg antraten. Nicht, ohne das feste Versprechen abzugeben, auch im kommenden Jahr wieder mit Freuden an den See zu fahren.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten und Gästen und freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen im Sommer 2012.

JN voran!

 

JN Bodensee

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