Gedanken, die man sich so macht – Auch wenn sie keiner hören will

10. November 2011

Kritische Reflexionen eines Aktivisten vom Bodensee

Auf der Arbeit immer der Erste zu sein ist für mich völlig normal, da ich Pünktlichkeit sehr schätze und auch von anderen erwarte. Doch was ist heutzutage denn pünktlich? Bei der Arbeit erwartet der Chef, dass Du um acht da bist und dann hast Du auch um acht da zu sein. Der Arbeitgeber überweist Dir dafür jeden Monat Geld. Also kommst Du auch Pünktlich und erscheinst nicht jeden Tag erst 20 Minuten später.

Aber bist Du auch pünktlich, wenn es um Deine Kameraden geht? Oder sind die Dir nicht ganz so wichtig, um pünktlich zu erscheinen. Stellen wir uns ein Beispiel vor: Du hast eine Verabredung mit einem Mädchen, das Du beeindrucken willst. Wahrscheinlich kennt das jeder von uns. Dann ist man schon viel zu früh am vereinbarten Ort und wartet ganz hibbelig auf sie, eine fast Unbekannte, bei der man aber auf Pünktlichkeit setzt. Um auf den Punkt zu kommen: Ich erwate von Kameraden, wenn man etwas für um neun Uhr ausmacht, dass sie dann auch um neun Uhr erscheinen.

Natürlich, es kann immer mal vorkommen, dass irgendwas dazwischenkommt. Für diesen Fall gibt es im heutigen Zeitalter aber Mobiltelefone, um Bescheid zu geben. Wenn jemand extrem zu spät kommt, den Termin vergisst oder gar einfach nicht erscheint, muss ich mir doch die Frage stellen: Warum bin ich mit jemandem befreundet, der anscheinend nichts von mir hält und dem ich ganz offenbar eigentlich völlig egal bin. Für einige sehe ich dieses Thema wohl zu engstirnig – doch ich werde und kann es nicht ändern. Hier fängt das Vertrauen an, bereits hier kristallisiert sich heraus, ob man sich auf jemanden verlassen kann oder nicht.

Für Fleiß und Genauigkeit sind wir Deutschen in der ganzen Welt bekannt. Es gibt ja auch ein schönes deutsches Sprichwort: „Ohne Fleiß kein Preis“. Und doch denken viele von uns anscheinend, irgendwann fällt uns alles ganz von selbst in den Schoß. Wir wollen in Deutschland etwas verändern und dafür müssen wir arbeiten – auch wenn es nicht immer Spaß macht. Die Musik, das Computerspiel oder das Feiern stehen bei einigen Mitstreitern zu oft im Vordergrund und sind offensichtlich wichtiger als Arbeiten, die einfach gemacht werden müssen, um etwas zu verändern.

Ich bin der Meinung man kann nicht ständig von Veränderung und Volksgemeinschaft predigen, dann aber selbst ein im Grunde zutiefst hedonistisches BRD-Lotterleben nach Strich und Faden führen. Oft ist das BRD-Leben natürlich der einfachere Weg, ohne Frage. Man muss sich über nichts den Kopf zerbrechen und schielt an den Problemen einfach vorbei. Wer es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dass er irgendwann den eigenen Kindern erklären muss, warum er sich nicht für ihre Zukunft eingesetzt und für Deutschland gekämpft hat, als es noch nicht viel zu spät war, der soll meinetwegen so leben. Aber der einfachere Weg ist selten der bessere. Und hätten in unserer Geschichte Kämpfer wie Arminius und Rebellen wie Luther, Hofer, Arndt und unzählige andere sich für den einfacheren Weg der Anpassung entschieden – wo würden wir wohl heute sein? Wir würden höchstwahrscheinlich garnicht existieren.

Ich möchte mit diesen Worten niemandem zu nahe treten. Es soll auch kein persönlicher Vorwurf an irgendjemanden sein, und schon garnicht möchte ich den Moralapostel heraushängen. Aber jeder Einzelne sollte von Zeit zu Zeit sich selbst und sein Leben kritisch hinterfragen und überlegen, was er besser machen könnte, um wirkungsvoller für unsere Idee eintreten zu können.

Zuallererst bin ich also selbst am meisten damit gemeint. Denn ein weiters altes Sprichwort sagt, „man soll sich immer erst an die eigene Nase fassen.” Also lasst uns alle an uns arbeiten, damit unser Volk noch eine Zukunft hat!

 

Autor: Paul / JN Bodensee

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