Gemeinschaft gelebt

23. Oktober 2013

1232813_449793798470922_2124593584_nVor kurzem unternahmen JN und NPD aus dem Kreis Heilbronn und Hohenlohe einen gemeinsamen Wanderausflug. Das Wetter war hervorragend und wir suchten uns einen Weg fern der Zivilisation aus, ohne Autolärm und -gestank und ideal, um den ganzen Alltagsstress einmal hinter sich zu lassen. In einer Gruppe von 10 Mann machten wir uns also auf den „Weg“, wobei „Weg“ hier genau der springende Punkt war. So liefen wir nicht etwa auf einer asphaltierten Straße oder einem extra angelegten Wanderweg entlang, sondern querfeldein. Mehrfach mussten wir einen kleinen Fluss überqueren. Allerdings waren dort keine Brücken oder große Steine gelegt, sondern wir bauten diese Stück für Stück für den kleinsten und auch älteren Mitstreiter. Die jungen, dynamischen unter uns suchten große Steinplatten und Stöcke entlang des Flusses, um einen einigermaßen sicheren Übergang zu bauen. Vor allem unser kleinster Wanderer fand dies wahnsinnig spannend und erfreute sich daran. Nur gemeinsam konnten wir es schaffen, dass alle über den Fluss gelangen konnten. Perfekt, um den Tag zu genießen und die Gemeinschaft zu fördern.

Des Weiteren liefen wir durch hochgewachsene Gräser, über liegengebliebene Baumstümpfe und konnten so die Natur genießen. Etwa 10 Kilometer ging es bergauf und bergab. Lachend und ein wenig erschöpft kamen wir schließlich in einem kleinen Dörflein an und setzten uns in einen gemütlichen Biergarten, wo wir uns bei Radler und Wasser und einem leckeren Essen noch einige Zeit aufhielten.

Der eine oder andere mag sicher vorher gedacht haben: „Wandern ist doch total langweilig!“ Aber der Tag hat uns gezeigt, dass es riesigen Spaß machen kann, wenn man gemeinsam voranschreitet und welchen Wert es hat, wenn man sich aufeinander verlassen kann und nicht jeder egoistisch vor sich hinlebt. Es hat uns auch den Kontrast zur heutigen Gesellschaft gezeigt, in der es Hilfe untereinander und echte Zivilcourage kaum noch gibt. Aber manche Dinge kann man eben nur gemeinsam schaffen, wenn man möchte, dass auch das schwächste Glied in einer Kette Bestand hat. Und genau hier liegt auch der Ansatz unserer Kritik an der Gesellschaft. Die meisten Menschen sind heute nur noch darauf aus, dass es ihnen selbst am besten geht. Was mit dem Nachbarn ist, ob ein Obdachloser erfriert, Kinder in einem so reichen Land verhungern – wen interessiert das wirklich noch? Die Früchte des Kapitalismus zeigen sich hier ganz eindeutig, in den alten Bundesländern noch mehr als in den neuen.

Deshalb: Weg vom Egoismus hin zur Gemeinschaft!

JN Heilbronn-Hohenlohe

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