JN Konstanz trotzt der Kälte

15. Februar 2012

Wintermarsch durch den Hegau

Beinahe arktische Temperaturen herrschen, ein eiskalter Wind weht über die Berge, Täler und Seen. Im Hegau am Bodensee ist noch immer tiefster Winter und er scheint kaum gehen zu wollen. Minus 20 Grad herrschen vor, die Wälder und Berge sind in Schnee gehüllt und die meisten denken garnicht daran, ihr warmes, schützendes Heim zu verlassen. Sie machen es sich doch lieber auf dem Sofa vor dem Fernseher bequem, um das Wochenende einfach so verstreichen zu lassen. Es ist der Zeitgeist, der Konsumwahn und die Faulheit, die viele Deutsche im Griff hat. Doch wozu dem Winter entrinnen wollen und wozu Urlaub weitab in der Ferne, wenn man doch eine der schönsten Landschaften direkt vor der Nase hat?

Das dachte sich eine kleine Gruppe junger Patrioten vergangenes Wochenende, den Geist voller Tatendrang und die Heimat im Blute! Und so machte sich die Gruppe Sonnabend früh auf, um die Berge zu berennen und die Natur zu bestaunen.  Motiviert und mit Marschgepäck ging es dann auch schon los in Richtung Napoleonseck. Dort in der Umgebung lieferten sich im Jahre 1800 mehr als 100.000 Mann der kaiserlich-österreichischen Armee und der französischen Revolutionsarmee eine unerbittliche Schlacht um Engen. Viele fanden dort ihre letzte Ruhestätte.

Weiter ging es in Richtung des Hohenhewen, einer frühmittelalterlichen Burgruine auf dem Gipfel eines 846 Meter hohen Berges. Von ihm aus sind der Schwarzwald, der Bodensee, die anderen Hegauberge und sogar die Schweizer Alpen zu sehen. Auch dieser Berg ist extrem geschichtsträchtig. So wurde er, um nur ein paar Beispiele zu nennen, 1499 durch die Schweizer im Schweizerkrieg belagert. Ein Unterfangen, welches allerdings erfolglos blieb. Und auch 1524/25 konnte der Hügel während des Deutschen Bauernkrieges nicht eingenommen werden.

Oben angekommen, musste sich erstmal gestärkt werden und so wurde eine kleine Pause eingelegt. Auch ein Lagerfeuer wurde entzündet, was sich jedoch als schwieriger als gedacht erwies, herrschte doch eine extreme Feuchtigkeit. Gestärkt und aufgewärmt ging es dann nach dem Abstieg in Richtung des Hohenstoffeln über den Ertenhag, im Jahre 1800 eine wichtige Landstraße über Weiterdingen zwischen Schaffhausen (Schweiz) und Engen.

Ein eiskalter Wind verfolgte uns die ganze Zeit, und so beschlossen wir, die nächsten zwei Kilometer zu rennen. Wie sich herausgestellt hatte, eine gute Idee: Jeder war erwärmt! Nur waren mittlerweile die Trinkflaschen gefroren. Doch auch dieses Problem konnte schnell behoben werden.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war es Nachmittag. So beschlossen wir, einen letzten großen Hügel zu überqueren und dann den Heimmarsch anzutreten.

Nach weiteren zehn Kilometern war das Ziel zum Greifen nahe. So wurde an diesem Tag der innere Schweinehund überwunden und die Kameradschaft gefestigt. Voller neuer Erfahrungen und die Heimatbilder im Kopf, beendete man den Marsch am Abend und trat den Heimweg an.

Kenne Deine Heimat, sei ihr treu und verrate sie nicht!

 

JN Konstanz

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