Pferdefleisch, Aroma und Aspartam

22. Februar 2013

Neulich wurden Sägespäne in der Lasagne entdeckt. Experten vermuten, dass es sich um ein Schaukelpferd gehandelt habe… In den letzten Wochen vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von einem neuen „Pferdefleischskandal“ berichtet wird.

Zahlreiche Berichte der Presse, Leserbriefe und ein Aufschrei nach dem anderen bestimmen den Alltag. Das hoch intellektuelle Publikum der Bildzeitung springt selbstverständlich auch auf diesen künstlich erzeugten Skandal auf, als handele es sich um eine Bedrohung des Weltfriedens. Doch wie so oft, wird nur gehetzt anstatt nachzudenken.

Die Kunden beschweren sich über Fleisch in einer Lasagne, die bekanntlich Fleisch als Hauptbestandteil hat. Doch die Diskussion ob Pferdefleisch ethisch gesehen mehr oder weniger wert ist als beispielsweise Rindfleisch, soll nicht Teil dieser Zeilen sein.

Diejenigen, die laut aufschreien und nun ihre Gesundheit durch den Verzehr von Fertiggerichten gefährdet sehen, sollten sich erst einmal die restliche Zutatenliste genau ansehen. Denn macht man sich die Mühe und studiert die Bestandteile für ein paar Minuten, merkt man relativ schnell und einfach, dass Pferdefleisch noch die geringste Sorge beim Verzehr sein sollte.

Geschmacksverstärker und ein künstlicher Stoff nach dem anderen werden schon seit Jahrzehnten in die Produkte gemischt. Nervengifte werden ganz offen angepriesen und mittels Bezeichnungen wie „Aroma“ oder dergleichen beworben. Wer sich also Gedanken macht, ob Pferdefleisch seiner Gesundheit schaden könnte, der muss die Fähigkeit zu klarem Denken bereits vor langer Zeit verloren haben. Gleichermaßen ist die Behauptung, es handele sich um ethische Konflikte, völlig haltlos. Statt sich über den Tod der Pferde zu beschweren, sollte man sich über die teils grauenhafte Tierhaltung etwa der Rinder und Hühner beschweren. Da jedoch Tierschutz und artgerechte Haltung im Zwiespalt mit Profit und Absatz stehen, werden diese Aspekte von der Politik eifrig niedergehalten. Für uns Nationalisten, die wir das Leben und die Natur zu schätzen wissen, steht der Tierschutz ganz oben. Ein Volk kann nur wachsen und sich entfalten, wenn gesunde Nahrung zur Verfügung steht.

JN Baden-Württemberg

Bildquelle: "Kälber" PeTA Deutschland e.V., Pixelio.de
"Tote Legehennen" PeTA Deutschland e.V., Pixelio.de

Junge Nationalisten - Geschwister-Scholl-Str. 4 - 01591 Riesa    |    Impressum    |    Datenschutz