Wie schlachtet man ein Huhn?

16. Februar 2012

Winter-Aktivistenwochenende im Südwesten

Anfang Februar trafen sich Mitglieder der JN Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, um gemeinsam am ersten Aktivisten-Wochenende dieses Jahres teilzuhaben. Während draußen der eisig kalte Wind wehte, gingen die Teilnehmer am Morgen einer überaus wichtigen Frage auf den Grund: „Wie schlachtet man ein Huhn?“Es gibt sicherlich angenehmere Tätigkeiten als das Schlachten eines Huhnes, es ist aber zweifellos eine unverzichtbare Tätigkeit vor dem Verzehr einer selbstgemachten Hühnersuppe mit selbstgeschlachtetem Huhn.

So machten sich Mädel und Jungen unter der Anleitung vom Lagerleiter an die Arbeit. Schnell waren auch schon Kameraden gefunden, die das Schlachten und Rupfen oder das Ausnehmen übernehmen wollten. Jeder schaute interessiert zu und man half sich gegenseitig. Nebenbei wurde der Sinn des Schlachtens auf diesem Treffen erklärt.

Während viele Zeitgenossen das Schlachten als grausam bezeichnen, bezeichne wir eher einen Hähnchengrill, in dem zwanzig und mehr Junghennen auf einer Stange vor sich hin rösten als grausam. Tiere, die in ihrem Leben nie das Tageslicht erblicken durften. Das Schlachten solcher Hühner, die in Massentierhaltung gelebt haben, erfolgt maschinell und die Hühner haben nur ein betrübliches Dasein vor ihrem Tod gehabt. Wer also behauptet, das Kaufen und Schlachten von Freilandhühnern sei grausam, macht irgendwo einen Denkfehler. Wie dem auch sei: Nach dem Schlachten und Ausnehmen machte man sich daran, eine wohlschmeckende Hühnergemüsesuppe anzusetzen.

In der Zwischenzeit, in der die Suppe köchelte, ging es raus in die eisige Winterlandschaft, um gemeinsam Sport zu treiben. Dort war das Hauptthema „Boxen und Selbstverteidigung“. Obwohl es draußen gefühlte 20 Grad minus waren, ließ dies keinem Kameraden die Stimmung trüben und jeder war voller Tatendrang. Nach einer kleinen Einführung ging es auch schon los. Zwei Männer fanden sich immer zusammen und es wurden untereinander die Kräfte gemessen.

„Wie weiche ich am besten einem Schlag aus?“ „Welche Taktik wende ich an?“ Diese Fragen standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Sportaktivitäten. Mittendrin wurden immer mal wieder die Partner getauscht, sodass jeder einmal die Möglichkeit bekam, sich mit einem anderen zu messen, der unterschiedliche Stärken oder Schwächen hat. Zu guter Letzt wurde bei der Selbstverteidigung der „Ernstfall“ erprobt. Hier ging es nicht mehr um “Eins gegen Eines”, sondern nun war man in Gruppen aufgeteilt. So ging es dann Drei gegen Drei oder Zwei gegen Zwei. Hier erprobte man Ernstfälle, wie etwa die Abwehr von Übergriffen durch Gegendemonstranten.

Als sich jeder nach dem Sport wieder erfrischt und gestärkt hatte, bei einer Tasse Tee und etwas Gebäck , hielt einer der Kameraden einen Vortrag über den Einfluss der Medien auf die Bevölkerung. Hierzu zeigte er die kleine Dokumentation „Spiel mit dem Tod“, in der das überraschende Ende einen Jeden zum Nachdenken brachte: „Wie wird das Gehirn manipuliert durch einfache Mittel im Film?“ Wie einfach doch jeder Bericht im Fernsehen, durch Veränderungen in Bild oder Ton, eine ganz andere Intention bekommen kann. Kurz und knapp: Wie unterschwellig und effektiv Propaganda funktionieren kann!

Am Ende eines kleinen aber feinen Wochenendes verabschiedeten sich die Kameraden im Abschlusskreis und traten die Heimreise an. Bis es bald schon wieder heißt:

„Jugend zu uns! Aktivismus, Bildung, Gemeinschaft! Jugend voran!“


JN Rheinland-Pfalz & JN Baden-Württemberg

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