0-Euro-Verteilaktion in Neustadt a. d. Weinstraße

27. Februar 2013

In den letzten Wochen und Monaten wurde die Euro-Krise erfolgreich totgeschwiegen. Doch wie steht es wirklich um den Euro-Raum? Spanien steht vor einer der größten Immobilienpleiten seiner Geschichte, in Italien entschied die Parlamentswahl am vergangenen Wochenende wohin die Reise künftig geht. Experten fürchten, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone erneut in Richtung Staatspleite geführt wird. Und Zypern benötigt dringend 17,5 Milliarden Euro um seine maroden Banken zu retten. Und Griechenland…?

 

Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras erklärte vergangnene Woche, dass es einen Schuldenschnitt geben werde – auch diesen Schritt halten Experten für unausweichlich, um Griechenland zu retten. Was für die Griechen erst mal ganz gut klingt, bedeutet für die Gläubiger – allen voran Deutschland – Milliardenverluste. Warum ist es also so still geworden?

Das liegt hauptsächlich am Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi. Dieser hatte im Sommer 2012 nämlich verkündet, dass der Euro unumkehrbar sei und die EZB notfalls UNBEGRENZT Anleihen von Krisenstaaten kaufen werde.

Das hat zwar keinerlei strukturelle Probleme gelöst und die Realwirtschaft stecke trotzdem noch inmitten der Krise, so der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, aber die Banken und Investoren könnten sich sicher sein, dass im Notfall der dumme deutsche Michel bereit steht, um die Rechnung zu bezahlen und das geht so lange bis der Euro nur noch wertloses Spielgeld ist.

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, haben in den vergangenen Tagen immer wieder Jungs und Mädels der JN Rheinland & Pfalz 0-Euro Scheine verteilt.

 

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