US-Imperialismus tötet – Flugblattaktion in Kaiserslautern

19. Februar 2013

„Die Zerstörung Dresdens war das größte Massaker der europäischen Geschichte“, das berichtet der amerikanische Schriftsteller Kurt Vonnegut jr., der als Kriegsgefangener Augenzeuge der alliierten Bombardements wurde, dem SPIEGEL in der Ausgabe 6/2005 S. 159.

In vier Angriffswellen ist die Vernichtung Dresdens durchgeführt worden. Vor allem Frauen, Kinder, Alte und verwundete Soldaten, die in den Lazaretten untergebracht waren, starben sinnlos und ohne jede Möglichkeit einer Gegenwehr.

Während das internationale Rote Kreuz damals von 275.000 getöteten Menschen spricht, kommt eine Historikerkommission 2004 nach etwas Zahlenjongliererei – alles politisch korrekt, versteht sich – zu dem Ergebnis, dass höchstens 25.000 Menschen ihr Leben ließen. Augenzeugenberichte über Leichenberge und Tieffliegerbeschuss tun sie als Übertreibungen Traumatisierter ab – klar, passt nicht ins Bild unserer friedliebenden Befreier.

Welchen militärischen Nutzen hatte die Bombardierung der Lazarettstadt, von der Luftmarschall Sir Arthur Harris, genannt „Bomber Harris“ später sagen wird: „Dresden? Einen solchen Ort gibt es nicht mehr.“?

Welchen Nutzen hatte der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima oder Nagasaki?

Bei der gezielten Vernichtung einer Stadt geht es in erster Linie um eines: Machtdemonstration. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Spaltung Europas wollten die alliierten Machthaber ihren sowjetischen Verbündeten deutlich machen, wie schlagkräftig ihre Luftwaffe ist.

Dabei war Dresden nicht die einzige deutsche Stadt, die dem Bombenterror aus London und Washington zum Opfer fiel, sondern auch Mannheim, Landau und Worms wurden schwerstens bombardiert, die Stadt Pforzheim wurde fast komplett ausgelöscht. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben Amerika und seine Verbündeten über 50 Länder angegriffen – ein trauriger Rekord, der seinesgleichen sucht und der jedem Menschen zeigen sollte, wer unsere heldenhaften Befreier wirklich sind.

Anlässlich des 68. Jahrestages der Zerstörung Dresdens verteilten die JN Rheinland & Pfalz und die freien Nationalisten Kaiserslautern gemeinsam 4.000 Flugblätter zum Thema: “Damals wie heute – Bomben für den “Frieden” – US-Imperialismus tötet!”.

JN Rheinland & Pfalz

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