Wanderung in unsere Pfälzer Geschichte

13. September 2012

Vergangenen Sonntag trafen sich junge Nationalisten der JN und Freier Kräfte zu einer kleinen Wanderung im Pfälzer Wald.

Nach kurzer Fahrt mit dem Auto kamen wir an einen idyllischen Parkplatz, umgeben von Bergen und einem kleinen Bach, der früher denn Holzfällern als sogenannte Triftanlage diente. Hier wurden also die gefällten Bäume in Wasserkanälen bis zu 100 Kilometer weit schwimmend transportiert. Wir packten unsere Rucksäcke und marschierten auf einem kleinen Pfad neben dem Bach und nach kurzer Wegstrecke erreichten wir unser erstes Ziel: der Nibelungenfelsen.

Hier legten wir eine kleine Rast ein und hörten ein paar Worte eines Kameraden zum Relief und seiner Gestaltung durch den örtlichen Nibelungenverein.  Danach ging es dann auch gleich weiter. Als nächstes kamen wir zu einem Gedenkstein, welcher für 3 gefallene Waldarbeiter, die 1941 durch einen Luftangriff hier ums Leben kamen, errichtet wurde.

 

Nach einer Schweigeminute ging es weiter zum „Ehrenfelsen“. Nach Passieren eines zugewucherten Pfades (bei deutschen Denkmälern ja immer öfter üblich) standen wir vor dem Denkmal, das sich über einer Gemeinde erhebt. Hier kann man auf dem leider stark verwitterten Stein lesen, daß er für die im 1. Weltkrieg gefallenen Waldarbeiter errichtet wurde. „Sie lebten für den Wald – Sie starben für das Vaterland“ kann man auch heute noch lesen. In diesem Satz drückt sich die Dankbarkeit einer Gemeinde und Region aus, welche vom Wald und mit dem Wald lebte und das Andenken ihrer Gefallenen noch würdig zu gedenken wusste.

Dort machten wir erneut eine kleine Pause und gingen anschließend in Richtung Ortskern.
Dabei kamen wir wieder an einem Felsen vorbei, der an die Olympischen Sommerspiele 1936 erinnert und den Stolz auf dieses Großereignis.

Im Ortskern überquerten wir einen durchfließenden Bach und wanderten zurück zu unseren Fahrzeugen. Wir fuhren gleich weiter zu einer anderen Waldlichtung. Von dort aus ging es noch einmal in den Wald hinein. Unterwegs kam uns auf der einer nahe gelegenen Bahnstrecke eine alte Lok entgegen und hüllte denn Wald in Rauch ein. Diese restaurierte Dampflok begeistert das ganze Jahr über Jung und Alt. Unser Ziel galt aber einem weiteren Denkmal, das vor kurzem von einigen Kameraden neu errichtet wurde.  Seit dem 89. Todestag von Albert Leo Schlageter erinnert nun wieder ein  Gedenkstein und eine große Informationstafel an das selbstlose Handeln Schlageters, um die Not für sein Volk zu lindern.

Nach einer kleinen Diskussions-Runde und kurzer Denkmal Pflege ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wir kehrten anschließend in ein gemütliches pfälzer Wirtshaus ein und Stärkten uns. Es wurde viel gelacht und über die letzten Aktionen geredet.

Zum Schluss verabschiedeten wir uns und traten den Heimweg an.

JN Rheinland & Pfalz

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