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NPD lehnt Einführung der Homo-Ehe konsequent ab

Seit dem irischen Referendum zur Einführung der Homo-Ehe ist über das Mode-Thema auch in Deutschland wieder eine Debatte entbrannt. Da geht es um Diskriminierung von Schwulen und Lesben, um Gleichstellung und Minderheitenschutz. Doch die Frage, wodurch Schwule und Lesben in Deutschland tatsächlich benachteiligt werden, wird kurioserweise nie beantwortet.

Besonders Grüne und Linke tippen sich bei Facebook und Twitter die Finger wund, um eine ihrer Lieblingsforderungen salonfähig zu machen. Nichts wäre ihnen lieber, als die „Ehe für alle“ einzuführen, was zwangsläufig das Ende der Institution der Ehe wäre. Dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes stehen, ist linken Parteien schon immer ein Dorn im Auge gewesen.

Auch die SPD setzt sich nun den Verlautbarungen ihres Führungspersonals zufolge für die Gleichstellung mit der traditionellen Ehe zwischen Mann und Frau ein, doch muss formal noch Rücksicht auf den Koalitionsvertrag mit der Union nehmen, in dem keine Rede von der Gleichstellung der bislang bestehenden eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe ist. Doch auch in der einst konservativen Union mehren sich die Stimmen, die die Einführung der Homo-Ehe fordern. So sagte das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn, dass die CDU die Debatte endlich führen müsse. Spahn dazu wörtlich: „Wenn wir diese Debatte mit mangelnder Aufrichtigkeit und verletzend führen, dann stoßen wir nicht nur Schwule und Lesben vor den Kopf, sondern auch ihre Familien und Freunde.“

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat sich ebenfalls dafür ausgesprochen, die Homo-Ehe Realität werden zu lassen. Klöckner dazu wörtlich: „Ich denke, eingetragene Lebenspartnerschaften kirchlich segnen zu lassen, ist keine Zumutung, sondern menschlich.“ Ebenso machte sich die stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Nadine Schön (CDU) für eine Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare stark. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lesben und Schwulen in der CDU, Alexander Vogt sagte mit Blick auf die an Fahrt gewinnende Debatte in seiner Partei: „Das klare Ja in Irland ist ein Signal. In Deutschland, gerade auch in unserer Partei, muss jetzt etwas passieren. Ich hoffe, Angela Merkel setzt sich endlich über die Blockierer in der CDU hinweg.“

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die CDU ihre letzte konservative Bastion verlässt und auch Ehe und Familie den linken Parteien zum Fraß vorwirft. Die CDU ist längst keine Partei für Konservative mehr, sondern hat sich dem linken Zeitgeist angepasst.

Aus der Debatte ausgeblendet wird bisher, welche Folgen die Einführung der sogenannten „Ehe für alle“ hätte. Sie würde nicht nur bedeuten, dass homosexuelle Lebenspartnerschaften steuerrechtlich der Ehe gleichgestellt werden würden, sondern auch, dass sie Kinder adoptieren dürfen. Dies wäre ein Experiment auf dem Rücken des Kindes, da Kinder Vater und Mutter für eine gesunde Entwicklung brauchen. Die empirische Datenbasis zur Entwicklung von Kindern mit homosexuellen „Eltern“ ist bisher zwar noch recht dünn, aber sehr wohl gibt es zahlreiche Untersuchungen über Entwicklungsstörungen bei Kindern, denen ein Elternteil fehlt. Zahlreiche, auch neuere wissenschaftliche Studien haben belegt, wie wichtig für das Kindswohl sowohl der Bezug zur Mutter als auch zum Vater ist.

Das Aufweichen natürlicher Bindungen zugunsten ideologischer Experimente muss verhindert werden! Kinder dürfen vom linksverrückten Staat nicht das Recht auf einen Vater und einen Mutter genommen bekommen.

Ronny Zasowk

 

 

Quelle Bild: Erste Hochzeit zweier Schwuler in Großbritannien 2014 Foto: picture alliance/ZUMA Press
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