1. Mai in Dresden oder Hannover? Eine etwas andere Sicht parteifreier Kräfte!

24. März 2009

Eigentlich sollte es nicht der Art und Weise von Nationalen entsprechen, ob sie nun in der Partei oder “Frei” sind , sich öffentlich gegenseitig zu deformieren. Vielmehr sollte das Ziel sein zu versuchen, dort wo es möglich ist und keine zu großen politischen oder persönlichen (wobei diese auch nach hinten gestellt gehören) Differenzen bestehen, miteinander zu arbeiten. Leider mussten wir feststellen, dass dies in letzterem Artikel zum Thema: „1.Mai in Dresden oder Hannover?” von Seiten zweier freier Aktivisten so nicht geschehen ist. Ihr Artikel vermittelt den Eindruck für alle “Freien” zu sprechen! So geht es darum, die kurzfristig anberaumte Demonstration “zu analysieren und kritisch zu hinterfragen”!

Es steht geschrieben:

“In Dresden hingegen hat man hier, nach jahrelangem Stillhalten gerade auch am 1.Mai, ohne Absprache mit den regionalen Kräften eine reine Wahlkampfveranstaltung angesetzt. Selbstverständlich sind die Verantwortlichen des NPD-Kreisverbandes hierzu auch in keiner Weise verpflichtet! Im Gegenzug aber hofft man auf die breite Unterstützung regionaler freier Zusammenhänge. Markige Sprüche wie „Sozial geht nur national“ sind in den Jahren der öffentlichen Untätigkeit längst zu leeren Worthülsen verkommen, welche man nur allzu gern dann anbringt, wenn es gerade im laufenden Superwahljahr gilt um die Gunst und Einsatzbereitschaft unzähliger junger Kameradinnen und Kameraden zu buhlen. Ein persönliches Gespräch für eine konstruktive Zusammenarbeit jedoch hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden, weshalb auch von einer an anderer Stelle gern zitierten „Arbeit auf gleicher Augenhöhe“ keinesfalls die Rede sein kann. Doch nicht nur mangelnde Kommunikation im Vorfeld, sondern auch politischer Sprengstoff mit Hinblick auf die anstehende Stadtratswahl ist Gegenstand dieser kritischen Betrachtungsweise.”

Gegen das Argument, dass für die Demonstration in Hannover seit 2008 mobilisiert wird und das in Dresden die NPD jahrelang versäumt hat diesen Tag der Arbeiterklasse in Dresden politisch zu gestalten, gibt es nichts einzuwenden und daran gibt es auch nichts schön zu reden! Das weder “Freie” noch die NPD ihre Demonstrationen vorher bei den jeweils anderen nicht anmelden müssen, steht auch außer Frage! An welcher Demonstration teilgenommen wird, sollte dennoch jeder Einzelne für sich entscheiden.

Außer Frage steht auch unserer Sicht diese Textzeile:

“Ein persönliches Gespräch für eine konstruktive Zusammenarbeit jedoch hat zu keinem Zeitpunkt
stattgefunden, weshalb auch von einer an anderer Stelle gern zitierten „Arbeit auf gleicher Augenhöhe“ keinesfalls die Rede sein kann.”

Ja warum wohl? Wahrscheinlich weil eine konstruktive Zusammenarbeit mit diesen freien Nationalisten,
die eben öffentlich und nicht intern in Gesprächen(!!) (und das nicht nur in diesem Fall) nach Altermedia Manier agieren und anscheinend dadurch versuchen “geringe”, aber durchaus vorhandene, unterschiedliche politische Sichtweisen und politisches Vorgehensweisen als große Kluft im Nationalen Lager darzustellen, nicht möglich ist! Dann stellt sich natürlich die Frage, bei reichlichem Überlegen, ob man denn mit solchen “freien Aktivisten” von freier wie auch parteilicher Seite überhaupt konstruktiv zusammenarbeiten kann und vor allem WILL!

Desweiteren schreiben sie:

“So hebt man in einer Pressemitteilung der NPD Dresden (https://www.npd-dresden.de/neu/?p=213)
insbesondere hervor, dass der parteilose Werner Klawun (66 Jahre), bei nur einer Stimmenthaltung, zum Spitzenkandidat im Wahlkreis 11 zu den Stadtratswahlen gewählt wurde. Werner Klawun, der mit einer 30 jährigen Albanerin verheiratet ist und mit ihr noch eingemeinsames Kind hat, war im Jahr 2004/2005 Mitglied des Ausländerbeirates und setzte sich da auch öffentlich für Familienzusammenführung von Migranten und Zuwanderung ein. Noch im Jahre 2006 erklärte Hartmut Krien (Stadtrat des Nationalen Bündnis und NPD Mitglied), dass es eine Zusammenarbeit mit Klawun, als „Exponent der Multikulti – Gesellschaft“ nicht geben wird. Wenn die NPD derartige Kandidaten, nur um des Machtwillens auf ihren Wahllisten präsentiert, wird es eine Zusammenarbeit unter diesen Vorzeichen in keinster Weise geben.”

Hier gehen wir voll und ganz konform, es steht außer Frage, dass derartige Kandidaten wie Herr Klawun nicht für die NPD zur Stadtratswahl antreten dürfen. Mag es auch Gründe dafür geben, die mit einem Gerichtsentscheid und einer möglichen Stadtratsfraktion zu begründen sind, aber dennoch ist es ein völliger Wiederspruch zu unserem völkischen und kulturellen Bestreben und wird von uns keinesfalls unterstützt!

Zum Abschluss steht geschrieben:

“Selbstverständlich sind die Nationaldemokraten ebenso wenig wie parteifreie Kräfte eine Rechenschaft über ihrer Aktivitäten schuldig. Dort wo es gemeinsame Schnittstellen gibt, wird man auch weiterhin zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit sein, sofern diese auf gleicher Augenhöhe basiert. Die Zeiten, in denen parteifreie Aktivisten oftmals als eine Art Vorfeldorganisation im Sinne der Partei ihr Dasein fristen sollten oder aus mangelndem Selbstverständnis heraus unzählige Aktionen eigens um der Aktion Willen unterstützten, gehören längst der Vergangenheit an. Somit wird man weder für eine Wahlkampfdemonstration am 1.Mai in Dresden noch für den laufenden Kommunal-, Landtags- und Bundeswahlkampf zur Verfügung stehen.

Redaktionsgruppe „Netzwerkmitte“
Redaktionsgruppe „Freie Offensive“
Autorenkollektiv Freier Rundbrief Dresden
„Arbeitskreis Politik“ freier Aktivisten
„Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten „

Was eigentlich auch der Anstoß dieses Artikels hier war, es wird der Eindruck vermittelt, ob nun gewollt oder ungewollt, dass hier für die parteifreien Kräfte im Allgemeinen gesprochen wird! Fakt ist, dass auch dieser Artikel ohne Absprache in freien Kreisen veröffentlicht wurde und von uns keinesfalls eine Nichtunterstützung zur Landtags- und Bundestagswahl ausgeht! Ganz im Gegenteil, werden die jeweiligen Verantwortlichen von JN und Freien Kräften wie bisher die Landtags- und Bundestagswahl nach ihren Möglichkeiten unterstützen, mit Ausnahme von Dresden, da hier Herr Klawun kandidiert!
Die Frage, die sich uns grundsätzlich dabei stellt und die sich auch die beiden Schreiberlinge stellen
sollten, wem nützt denn so eine öffentliche “konstruktive” Auseinandersetzung? Auf jeden Fall nicht dem politisch nationalen Lager! Wer etwas verändern will, sollte selber mitmachen und nicht mit seiner Kritik stetig an gleicher Stelle stehen! Konstruktive Kritik und ein kritisches Auge auf das Geschehen in und um die Partei ist angebracht, nur sollte dies intern(!!) stattfinden und nicht im öffentlichen Netz! Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass unsere konstruktive Kritik den Weg in die Öffentlichkeit findet, oder ob konstruktive Kritik nicht erwünscht ist! Wir werden sehen!

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