Das Julfest

25. Dezember 2011

Gedanken zu Brauchtum und Kultur

Nebelschwaden umringen den Wald, eisiger Frost setzt sich auf der grauen Heide nieder, so manchen Sturm hat die starke Eiche schon hinter sich. Die Wintersonnenwende naht, das Julfest. Eis und Schnee künden davon. Die Zeit der längsten Nacht, des kürzesten Tages.

Das Julfest als altgermanischer Brauch, ist die Zeit der Hoffnung und der Familie. Vor hunderten von Jahren waren die Tage zur Wintersonnenwende für unsere Vorfahren noch wesentlich wichtiger als für uns, da von nun an die Tage wieder länger wurden. Dieser Wechsel ist seit Menschengedenken überlebenswichtig für uns als abendländisches Volk und für andere Hochkulturen, vor allem für Saat und Ernte.

 

Schon unsere Ahnen erkannten, welche Bedeutung dieses Naturphänomen für ihre Existenz und ihr Fortbestehen auf der Erde hatte. Ab dem 21. Dezember wurden die Tage wieder länger. Zur Feier dieser Zeit ruhte jede Arbeit und die Menschen schmückten die Häuser mit Julkränzen und Strohböcken. Am Abend versammelten sich die Kinder, um gemeinsam brennende Julräder ins Tal zu rollen. Dies versinnbildlichte die Rückkehr der Sonne. Man ließ den Abend mit Mahl und Trank am Sonnwendfeuer ausklingen und verbrachte gemeinsame Zeit mit der Sippe. Von nun an konnten die Menschen wieder hoffen und es nahte bald wieder die Saatzeit.

Das Julfest steht im kompletten Gegensatz zu dem Weihnachten, wie wir es heute kennen. Die Zeit, die für unsere Vorfahren eine Zeit der Gemeinschaft und der Besinnlichkeit war, wird von der heutigen Gesellschaft in einen regelrechten Konsumwahn getrieben. Wo einst Dinge wie Brauchtum und gemeinsame Freude galten, werden heute Materialismus und Egoismus in riesigen Supermärkten gepredigt.

Wir Nationalisten wissen, dass das Abreißen der Kultur für ein Volk den Untergang bedeutet. Die Abkehr von Kultur und Brauchtum kommt einem Verrat an sich selbst gleich. Alles Schaffensreiche unseres Volkes, alle Erzeugnisse sind kulturelles Erbe, welches zugleich das Spiegelbild unserer Volksseele wiedergibt. Wie sehr sich ein Volk aufgibt, indem es von seiner Kultur abkommt, zeigen die heutigen Tage allzugut.

Doch wir als Deutsche gedenken des Kulturerbes unserer Ahnen und wollen uns nicht blenden lassen von „neumodischen Verfalls-Bräuchen“. Wir haben erkannt, welche Bedeutung diese schöpferische Errungenschaft für unser Volk hat.  Als Nationale Sozialisten lassen wir die alten deutschen Werte wieder aufleben. Denn Traditionen gilt es nicht nur am Leben zu erhalten, sondern immer wieder neu zu schöpfen und für unsere Nachwelt in die Zukunft zu tragen.

Deshalb pflegt Brauchtum! Feiert die Weihenächte, so dass sie mit Recht als das bezeichnet werden können, was sie sind:

Das Fest der Familie und der Gemeinschaft.


Ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest wünscht die

 

JN Lausitz

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