Die Indianer und wir…

24. Mai 2011

Der Volkstod im historischen Vergleich

Jüngst vernahm ich einen gar schönen Vergleich, in welcher Situation wir uns befänden und wo historische Vergleiche zu ziehen seien. Es kam die Sprache auf das alte Amerika, genauer gesagt dessen nördlichen Teil, obwohl der südliche nicht minder ein Beispiel für Entvölkerung ist… Aber eben nicht so ein gründlicher wie in den heutigen Vereinigten Staaten von Amerika.

Die zu ziehenden Parallelen sind schon erstaunlich. Als die Weißen sich anschickten, den Kontinent zu besiedeln, nahmen die Indianer im Vertrauen auf das Gute im Menschen die zahlenmäßig schwächeren Weißen auf, interessierten sich für deren Kultur, trieben Handel und übernahmen Dinge des weißen Lebens und banden sie in ihr kulturelles Verständnis ein.

Auch wir übten und üben uns sofort in Toleranz, Mitgefühl und Verständnis für die armen zahlenmäßig unterlegenen Ausländer, die erst als Arbeitskräfte kamen, dann als Familiennachzug, dann als Flüchtlinge und mittlerweile als was immer sie wollen… Wir trieben Handel mit ihnen, indem wir in ihre exotischen Restaurants gingen, auch mal einen Gemüseladen eines Ausländers aufsuchten und uns im persönlichen Gespräch für ihre Kultur interessierten, bis das eine oder andere schon ganz verständlich geworden war… und wir plötzlich keine anderen Imbissbuden und Gemüseläden mehr fanden.

Bald standen die Indianer, die seit Jahrtausenden ihr ausgeglichenes Bevölkerungswachstum hatten, einer sich ständig vermehrenden Überzahl an weißen Siedlern gegenüber und wöchentlich kamen tausende Iren, Deutsche, Engländer, Franzosen, schwarze Sklaven und andere hinzu. Als die Indianer schließlich nicht mehr die Mehrheit stellten, vertrieb man sie aus ihren Gebieten. Nach Druck durch die Siedler unterschrieben viele Stämme Verträge, die ihre Heimat den Weißen überschrieben und ihnen kleine Siedlungsräume weit weg von ihrem angestammten Boden zuwiesen. Tausende verhungerten auf dem Weg dorthin, viele wurden von der begleitenden Armee erschlagen…

Auch wir drohen auszusterben. Noch die Ausländer in der dritten Generation weisen eine höhere Geburtenrate als wir Deutsche auf. Die Zustände in unserer Heimat haben Geist und Seele gebrochen, wir albern die Kultur der Einwanderer nach, obwohl sie unsere zu verdrängen sucht. Nachdem wir uns vor fast 70 Jahren aus den schönsten Teilen unseres Landes vertreiben ließen, so wandern wir heute aus den Vierteln weg, die uns aufgrund zu hoher Ausländer- und Kriminalitätsquoten als zu gefährlich erscheinen… und ziehen uns immer mehr in unsere Reservate zurück.

Die Einstellungen der Indianer liefen damals weit auseinander. Manche suchten stets das Gespräch mit den Siedlern, ließen sich immer mehr zurückdrängen und vertrösten. Doch manche Stämme stellten sich den Eroberern entgegen, bezichtigten die Kollaborateure des Verrats und kämpften einen heldenhaften, wenn auch vergeblichen Kampf, vereinzelt über 10 Jahre mit hohen Verlusten für beide Seiten.

Auch hier gibt es die feigen und blinden Angehörigen unseres Volkes, die stets von Toleranz schwafeln und alles Fremde in den Himmel loben. Die die Augen verschließen vor der zunehmenden Entrechtung unseres Volkes und fälschlicherweise glauben, der Eroberer werde mit gleicher Güte vorgehen, wenn er erst die Mehrheit stellt. So beschränkt wie deren geistiger Horizont ist, so beschränkt wird ihr Reservat sein, wenn sie es erreichen sollten. Aber es gibt auch hier die freien Indianer, die weniger das Leben schert, als das Bild, was ihr untergehendes Volk einst in den Geschichtsbüchern abgeben wird. Ob man eher Mensch ist, wenn man sich beugt und aufgibt, oder wenn man aufsteht und für seine Zukunft kämpft oder wenigstens bis in einen ruhmreichen Untergang.

Wisst ihr wo man die Indianer heute findet? Vereinzelt haben sie sich völlig denjenigen angepasst, die einst ihre Vorfahren entrechteten und abschlachteten. Ein Teil lebt auch immer noch in Reservaten, eine Art alimentierter Zoo für Menschen, die nicht einsehen wollen, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Und wieder andere haben ihr Nische im heutigen Amerika gefunden, indem sie in den Vorstädten kleine Spelunken mit billigem Schnaps und einigen Spielautomaten betreiben… dort kann sich dann jeder Tourist mal mit einem „waschechten“ Indianer fotografieren lassen.

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Quelle: FN Jena

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