Die Zukunft fest im Blick

07. November 2011

Mitreißende Saalveranstaltung der JN sorgt für Aufbruchstimmung
Dicht an dicht drängten sich zahlreiche Interessierte am vergangenen Samstag in der „Erlebnisscheune“ im thüringischen Kirchheim. Die JN hatte zu einer Saalveranstaltung geladen und viele waren dem Ruf gefolgt – weitaus mehr, als sich so mancher eher skeptische Zeitgenosse im Vorfeld erwartet hatte.
„Aufbruch in die Zukunft“ war das Motto, und was die Organisatoren aus den Reihen des JN-Bundesvorstandes an diesem Tag auf die Beine gestellt hatten, war in der Tat dazu geeignet, die gewünschte Aufbruchstimmung spürbar werden zu lassen. Es war diesmal wirklich an alles gedacht, und weder Kosten noch Mühen gescheut worden: Hochkarätige Redner, ein altgedienter Musiker für den gemütlichen Teil, gute Bewirtung mit leckeren Speisen und nicht zuletzt eine ebenso gelungene wie professionelle Bühnengestaltung sorgten dafür, dass der vergangene Samstag sicher vielen Teilnehmern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

Nachdem alle Gäste eingetroffen waren und sich mit Thüringer Bratwurst oder Schweinebraten mit Sauerkraut gestärkt hatten, konnte JN-Chef Michael die Veranstaltung mit geringfügiger Verspätung eröffnen und nach seinen einleitenden Worten sogleich seinen Stellvertreter Andy auf die Bühne bitten. Dieser erläuterte in prägnanter Form die Gründe für unseren Kampf gegen die EU-Diktatur und hob in diesem Zusammenhang auch die Wichtigkeit einheitlicher und konsequenter nationaler politischer Jugendarbeit hervor. Sein Appell für eine zukunftsgewandte identitäre Politik deutete bereits in klaren Konturen an, wohin die Reise inhaltlich an diesem Nachmittag gehen sollte.
Ein wie gewohnt glänzend aufgelegter Udo Pastörs sorgte anschließend mit seiner Rede für den ersten großen Höhepunkt des Tages. Schonungslos geißelte er das Versagen der bundesdeutschen Politik am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns und die diktatorische Bevormundung durch den aufgeblasenen Bürokraten-Moloch Europäische Union: „80 Prozent der Gesetze, die meine Fraktionskollegen und ich im Schweriner Landtag zur Abstimmung vorgelegt bekommen, sind nichts weiter, als Weisungen aus Brüssel, die von den bundesdeutschen Parlamenten nur noch durchgewunken werden.“ Die EU sei außerdem nichts weiter als ein großer Umverteilungsmechanismus, der zwar in Süd- und Osteuropa mit deutschem Geld finanzierte „blühende Landschaften“ habe entstehen lassen, gleichzeitig jedoch dafür gesorgt habe, dass deutsche Landstriche zunehmend ausbluteten. „Mecklenburg-Vorpommern war vor gut 20 Jahren noch das Bundesland mit dem jüngsten Altersdurchschnitt der Bevölkerung. Innerhalb von nicht einmal zwei Jahrzehnten haben diese Versager in Schwerin es fertiggebracht, dass dieses ehemals jüngste Bundesland zum Land mit dem weitaus höchsten Altersdurchschnitt mutiert ist. Die Jugend wandert ab, die Analphabetenquote ist überdurchschnittlich hoch und wir haben den bundesweit höchsten Anteil an Leiharbeit.“  Insgesamt verfüge Mecklenburg-Vorpommern heute nur noch über eine Bevölkerung von 1,6 Millionen Menschen, und das, obwohl es flächenmäßig zu den größeren gehört.
Ins gleiche Horn blies auch Holger Apfel, Vorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag und aussichtsreicher Kandidat für den NPD-Parteivorsitz. Er ging in seiner Rede außerdem auf das von ihm im Rahmen seiner Kandidatur geprägte Schlagwort der „seriösen Radikalität“ ein und betonte ausdrücklich, dass darunter mitnichten ein Abrücken von bisherigen weltanschaulichen Positionen zu verstehen sei. „Eine Abkehr vom Abstammungsprinzip wird es mit mir nicht geben. Ihr werdet niemals aus meinem Munde hören, dass ein schwarzer Fußballspieler im Trikot der bundesdeutschen Nationalmannschaft ein Deutscher sein kann. Wir werden auch künftig den Staat Israel für seine verbrecherische Politik gegenüber den Palästinensern anprangern und jegliche Kollaboration mit den liberalkapitalistischen Blockparteien strikt ablehnen. Denn dieses System hat keine Fehler, es ist der Fehler – und dabei bleibt es!“
Die deutlichen Worte der beiden NPD-Fraktionschefs quittierten die anwesenden Gäste in der vollbesetzten Erlebnisscheune mit tosendem Applaus. Apfel und Pastörs hatten es ganz offenbar geschafft, den Funken der von ihnen angestrebten Erneuerung der NPD auf die mehrheitlich jungen Zuhörer im Saal überspringen zu lassen.
Einen wahrhaftigen Flächenbrand löste indes der letzte Redner des Nachmittages, Rechtsanwalt Wolfram Nahrath aus Berlin, mit seinem Vortrag aus. Rhetorisch brillant und messerscharf formuliert, schlug Nahrath einen weiten Bogen von der Entstehung der europäischen Hochkulturen vor mehreren Tausend Jahren, über deren große Blütezeit, bis hin zu ihrem katastrophalen Niedergang in der Gegenwart. Klar und deutlich nannte er dabei Ross und Reiter beim Namen und warnte davor, im Zuge der aktuellen realpolitischen Verwirrungen den wahren, globalen Feind aller freien Völker aus den Augen zu verlieren: die internationale Hochfinanz, den globalen Liberalkapitalismus, der aus dem Kulturwesen Mensch willenlose Arbeitsnomaden zu machen versuche. Dem gelte es, durch die Rückbesinnung auf unsere Identität und die Fortsetzung der Ahnenkette durch die Weitergabe des Lebens an unsere Nachkommen Einhalt zu gebieten. „Sie degradieren den Menschen zu Humankapital, zu einem Konsumsklaven. Sie zerstören die Einzigartigkeit der Völker und sie kappen die Verbindungslinien zu unseren Ahnen und den ehernen Gesetzen unserer Art. Innerhalb von nur einer Generation soll nun also das Erbe von 177 vorangegangenen Generationen für immer ausgelöscht werden. Aber unsere Geschichte beginnt nicht 1945 – sie beginnt vor 7000 Jahren, mit dem Entstehen der germanischen Völker. In uns allen fließt das Blut unserer Vorfahren und es ist die höchste Ehre, dieses große Erbe in Form eigener Kinder weiterleben zu sehen.“ Inständig mahnte Nahrath alle Anwesenden, sich nicht vom Geist der Zeit leiten zu lassen, sondern sich selbst stets treu zu bleiben.
Der metaphysische Charakter dieser Worte und die Eindringlichkeit, mit der sie vorgetragen wurden, hinterließen bei jedem, der zuhörte, tiefe Wirkung. Stehende Ovationen und minutenlanger, begeisterter Applaus lieferten ein flammendes Zeugnis davon ab, wie sehr Nahrath mit seinen Ausführungen den Nerv des Publikums getroffen hatte.
Nach Zündstoff roch es auch im Anschluss, als Marco von „Sleipnir“ mit seiner Gitarre die Bühne betrat. Dass dies nicht nur am rauchigen Duft verbreitenden Dunst der auf Hochtouren arbeitenden kleinen Nebelmaschine lag, dafür sorgten die zahlreichen altbekannten Klassiker, die Marco in den folgenden zwei Stunden zum Besten gab. Mit Titeln wie „Die Zeiten ändern sich“, „Unbekannter Soldat“ oder „Meine Welt“ bot der Liedermacher trotz entsprechender optischer Untermalung alles andere als bloße Nebelkerzen und lieferte so mit seinem Auftritt den perfekten Abschluss eines rundum gelungenen Tages.

In diesem Sinne: Die Zukunft hat bereits begonnen. JN voran!

 
Autor: Fritz Kempf

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