Grußwort von Sven Skoda aus der Haft zur Kundgebungstour durchs Rheinland

16. März 2013

Inzwischen liegt unsere Verhaftung mehr als ein Jahr zurück und damit mehr als ein Jahr Gesinnungshaft hinter uns. Gesinnungshaft ist in einer sogenannten Demokratie ein hartes Wort, aber um nichts anderes geht es.

Man versucht unsere Idee zu entpolitisieren, indem man uns wie Kriminelle behandelt. Wir sind aber keine Kriminellen und das wissen die Herrschenden so gut wie wir. Unsere Verhaftung ist also keine Verkettung von Fehleinschätzungen zu unserem Nachteil, sondern Teil einer Strategie!

Die sogenannte wehrhafte Demokratie führt Krieg gegen die Meinungen mit denen sie sich nicht auseinandersetzen will, gegen die Weltanschauung mit der sie sich nicht auseinandersetzen kann, weil dabei zwangsläufig die Lügen, auf denen sie gegründet worden ist, offensichtlich werden würden.
Das ist kein Krieg, der mit Bomben, Gewehren und Pistolen geführt wird, sondern ein Krieg um die Köpfe und Herzen der deutschen Menschen.

Die Waffen dieses Systems waren im ersten Schritt nur Paragraphen. In der Hoffnung, dass Meinungen und Symbole aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden, wenn man sie einfach verbietet, fühlte man sich für das Erste sicher. Der Plan ging aber nicht auf. Nur weil etwas verboten ist, hören Menschen nunmal nicht auf zu denken und ihre Umwelt kritisch zu reflektieren. Ein Gedanke, der einmal als richtig erkannt worden ist, wird irgendwann auch mal ausgesprochen. Erst im stillen, aber mit den immer stärker zu Tage tretenden Problemen der Gesellschaft, die von diesem System hervorgebracht worden ist, werden auch die Stimmen der Unzufriedenen immer lauter. So laut und vielstimmig, dass man nicht mehr versuchen kann, einfach alles mit Sonderparagraphen unter Kontrolle zu halten, ohne sich dabei selbst die Maske vom Gesicht zu reissen. In Zeiten in denen die Unzufriedenheit immer größer wird, versuchen sie die eigene Position zu stärken. Der normale Menschenverstand sagt, dass es der einfachste Weg wäre Probleme zu lösen, damit das Volk zufriedener ist. Dieses System kann sein Problem aber nicht lösen, weil es sich dabei selbst abschaffen müsste. Ein System, das nicht das eigene Volk, sondern finanzielle Interessen in den Mittelpunkt seiner Politik stellt, wird nie das Richtige tun, sondern stets nur das Notwendige, um die Maschinerie am laufen zuhalten. Wenn man keine Lösungen anzubieten hat, liegt die einzige Möglichkeit des Systems die eigene Position zu stärken, im Versuch die Alternativen zu dämonisieren und letztendlich zu kriminalisieren. Das Konzept der Herrschenden basiert auf der Angst vor dem Unbekannten und dem Grundvertrauen, welches die meisten Menschen dem System entgegenbringen. Wer in der Bundesrepublik aufgewachsen ist, wurde darauf konditioniert die Fehler der Politik dem Kurs der herrschenden Partei zuzuschreiben und dass es jeder in der Hand hat, mit einem Kreuz auf einem Wahlzettel seinen Teil dazu beitragen, dass sich daran etwas ändert.

Aber bereits da liegt der Fehler! Bereits dort setzen ihre Lügen an! Sie verstecken damit die Wurzel allen Übels, die Maschinerie, die alles zusammenhält. Diejenigen, die darauf hinweisen, die ihren Finger in die Wunde legen, werden dafür verfolgt. Gruppen werden verboten mit Verbotsverfügungen, die das Papier nicht wert sind auf dem sie geschrieben werden. Man verbietet Namen, Symbole, Zeitungen und Internetseiten, aber die Menschen dahinter kann man nicht verbieten.
In regelmäßigen Abständen greift sich der Staat daher Aktivisten heraus, die sich nicht einschüchtern lassen und gegen alle Widerstände nationale und sozialistische Positionen in der Öffentlichkeit vertreten. Flankiert von den Medien, präsentiert man dann eine Sammlung von Lügen als Beweis für die enorme kriminelle Energie, die eigentlich hinter unserer Weltanschauung stecken soll, und präsentiert mit stolz geschwellter Brust die Zahlen der jüngsten Verhaftungswelle. Während die Opfer dieser Verhaftungswelle in den Gefängnissen der Republik weggesperrt sind, wird mit den Vorbereitungen für den Schauprozess begonnen. Dort wo das präsentierte Lügenkonstrukt noch Mängel hat, werden von den Ermittlungsbehörden neue Verbündete unter den Inhaftierten gesucht, die bereit sind, im Tausch gegen die eigene Freiheit alte Freunde und Weggefährten an das System auszuliefern. So gerüstet wird aus den sogenannten Ermittlungsergebnissen die Anklage zusammengesetzt und endlich hat man damit das Bild von Kriminellen, welches man der Öffentlichkeit und dem Gericht als Fakten verkaufen möchte. Der darauf folgende Prozess ist dann in der Regel nicht viel mehr als Theater, um in dieser Politik der Angst einen rechtsstaatlichen Anstrich zu verpassen und eine passende Begründung unter die mit Sicherheit folgenden Urteile zusetzen. Wir befinden uns gerade mitten in diesem Prozess.

Aber auch ein Jahr Haft und über 40 Verhandlungstage haben nicht dazu geführt, dass man uns brechen konnte. Natürlich haben die Ermittlungsbehörden einige gefunden, die lieber die eigene Haut retten wollten, als den großen Worten, die sie stets gespuckt haben, Taten folgen zu lassen. Das ist aber wenig überraschend, wenn man die willkürliche Zusammenstellung der Festgenommenen mal ganz genau betrachtet und eigentlich sollten wir dem System dafür danken, dass es diese charakterlosen Gestalten wieder aus unseren Reihen entfernt hat. Wendehälse und Profilneurotiker passen ohnehin viel besser zu dieser Republik als zu uns.
Natürlich ist das Jahr im Gefängnis und die daraus entstandenen Folgen für uns Inhaftierte keine angenehme Zeit gewesen. Auch wir haben Familien und Freunde, die unter der Situation zu leiden haben, aber das ist nunmal der Preis, den Idealisten zu bezahlen bereit sein müssen.
Mehr als zwei Drittel der Festgenommenen haben sich absolut vorbildlich verhalten und schon damit die gewünschte Wirkung der Aktion abgeschwächt. Aus einem Haufen sehr unterschiedlicher Menschen, die sich teilweise vorher kaum oder sogar gar nicht kannten, hat die Festnahme eine Front geformt.

Zusammen mit euch, den Menschen, die nicht müde werden die wahren Motive für unsere Inhaftierung in die Öffentlichkeit zutragen, setzen wir ein Zeichen. Solang wir in Haft sind, gehen wir auf keine Demonstration, sondern mit euch sind wir eine Demonstration!
Eine Demonstration für die Ernsthaftigkeit unserer Idee und der Stärke unseres Glaubens. Für die Herrschenden wäre es das einfachste gewesen, wenn wir alle in das Klagelied eingestimmt, uns an ein Aussteigerprogramm gewendet und damit das Bild des reumütigen Kriminellen bestätigt hätten. Das in der Wahl des Repressionsmittel gegen Nationalisten wohl aggressivste Bundesland Rheinland-Pfalz, hatte sich nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Sicherheit einen anderen Verlauf gewünscht. Nachdem man vorher Festzeltschläger und „Internetnazis“ zu kriminellen Vereinigungen aufbauschen konnte und die meisten Angeklagten vor Gericht ein jämmerliches Bild abgegeben haben, sind jetzt politische Idealisten und charakterstarke Menschen angeklagt, die sich nicht einfach wegducken. Für mich steht fest: Wenn es notwendig ist, durch die Kerker dieser Republik zugehen um der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen, Idealisten auch bereit sein werden diesen Weg zu gehen.

Auch das Gefängnis kann und wird aus stolzen Menschen keine Untertanen machen!
Am Ende siegt stets das Licht über den Schatten.
Bleibt standhaft im Glauben an die Zukunft unseres Volkes!

Nichts für uns – Alles für ein freies, nationales und sozialistisches Deutschland!

Sven Skoda

Junge Nationalisten - Geschwister-Scholl-Str. 4 - 01591 Riesa    |    Impressum    |    Datenschutz