Kolloquium in Flandern: Wir sind die Jugend Europas!

10. Dezember 2013

Der parteiunabhängige, flämische NSV! (dt. Nationalistische Studentenvereinigung) hatte in Zusammenarbeit mit dem britischen Arktos-Verlag am ersten Adventswochenende zur Jugendkonferenz in Antwerpen geladen, bei dem die Jungen Nationaldemokraten Deutschland und die NPD vertraten.

Neben Vertretern und Autoren der Identitären Bewegung aus verschiedenen europäischen Ländern, der Studenten- und Schülerorganisation der vielbeachteten Casa Pound – dem Blocco Studentesco – und Vertretern der norditalienisch-separatistischen Lega Nord, waren auch Gäste der verschiedenen flämischen Organisationen und Parteien, aus Russland und den Niederlanden anwesend und diskutierten miteinander, lernten sich kennen und planten gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen.

Die real existierende Eurokraten-Diktatur zwingt nicht nur die europäischen Völker in die Zwangsjacke EU, sondern lässt auch ihre Gegner zusammenrücken. So ist es unter jungen Nationalisten, Patrioten und Identitären inhaltlicher Konsens, dass wir der EU-Knechtschaft nur gemeinsam entgegentreten können. In allen europäischen Ländern leiden die Völker unter dem – von den europäischen und nationalstaatlichen politischen Eliten herbeigeführten – Bruch der ethnischen Kontinuität. Wir kämpfen überall in Europa unter unterschiedlichen Bannern und in unterschiedlichen Organisationsstrukturen gegen Masseneinwanderung, Islamisierung, den Verfall unserer Kulturen, die Ausbeutung der Europäer und den Missbrauch unserer Völker durch verdrehte One World-Ideologen.

Unmissverständlich bekannten sich alle Verbände und Organisationen des Treffens zu diesen politischen Grundsätzen und diesem ungeschriebenen Europaprogramm, das nicht nur ausführlich durch die unterschiedlichsten Referate und Diskussionsbeiträge in einem offiziellen Teil thematisiert wurde, sondern das auch am Abend noch beim gemeinsamen Bier vertieft werden konnte. So fand im Rahmen dieses Kolloquiums ein europäischer Austausch statt, wie er intensiver kaum hätte sein können.

In verschiedenen Vorträgen erläuterten die Abordnungen der Jugendbewegungen die eigene Arbeit, die politische Situation in ihrem Land und ihre verschiedenen Politikansätze. So konnten die Schüler- und Studentenorganisationen NSV! und Blocco Studentesco über ihre Arbeit im vor- und metapolitischen Raum berichten, während die Vertreter der – als rechtspopulistisch bezeichneten – Lega Nord und der NPD-Jugend über die verschiedenen Wege der politischen Einflussname über die parlamentarische und aktivistische Ebene referierten, ihre Ansätze veranschaulichten und die in Zukunft zu meisternden Hürden klar benannten.

Auch beim gemütlichen Gaststättenbesuch am Abend wurde noch weiter über Europas Zukunft diskutiert

Auch beim gemütlichen Gaststättenbesuch am Abend wurde noch weiter über Europas Zukunft diskutiert

Die Jugendorganisationen des Antwerpener Kolloquiums zeigen, wie Zusammenarbeit und Gedankenaustausch aussehen können und worin wirklich Konsens auf europäischer Ebene oder eben auch im Europäischen Parlament bestehen muss. Wichtig ist und bleibt die Einigkeit darüber, welche Kernpunkte des gemeinsamen Wollens nicht verhandelbar sind und in welchen Bereichen ggf. auch völlig neue Ansätze vonnöten sind, um die teils alten Krusten der europäischen Rechten aufzubrechen und eine neue Dynamik zu entwickeln.

Nationale EU-Gegner und Befürworter des Konzepts eines Europas der Vaterländer dürfen sich nicht durch alte oder regionale Konflikte, oder auch durch eine von unseren Gegnern verordnete politische Korrektheit auseinanderdividieren lassen und eigene unbedeutende Grüppchen als „Rechtspopulisten“ oder aus „radikaleren Nationalisten“ bilden. Nur zusammen können wir uns dem EU-Moloch entgegenstellen, der die europäische Idee jeden Tag ein wenig mehr in den Dreck zieht. Unsere liberalistischen und marxistischen Gegner haben diese Notwendigkeit schon längst begriffen und nutzen die europäische Ebene intensiver als die – noch zu schaffende – „Internationale der Nationalisten“. Diese Erkenntnis war gleichzeitig das Ergebnis der Podiumsdiskussionen zum Thema „Jugendbewegungen und Jugendkultur“.

In einer zweiten Diskussion mit dem Titel „Alternative Medien“ diskutierte unter anderem eine Vertreterin der JUNGEN FREIHEIT als Repräsentantin eines bundesdeutschen Projekts über die Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung im Zeitalter der gleichgeschalteten Massenmedien.

Hier bleibt die Erkenntnis, dass wir Nationalen auch in diesem Bereich hinterher hinken und uns auf der europäischen Ebene intensiver gegenseitig unterstützen und – wo möglich – sogar gemeinsame Strategien entwickeln sollten. Denn wenn wir nur aus den politisch korrekten Massenmedien erfahren was in Europa los ist, dann verschlafen wir eine Möglichkeit nach der anderen und bleiben passiver Spielball der Mächtigen.

Das Kolloquium in Flandern hat vielleicht gezeigt, dass die europäischen Freiheitskämpfer gesamtorganisatorisch noch am Anfang stehen. Aber das Treffen hat auch klar gemacht wie es in Zukunft laufen kann, wenn wir Europa gemeinsam erobern und verteidigen wollen. Und vor allem ist jede Hürde nur noch halb so hoch, wenn man sie erkannt hat.

Ein ausführlicher Bericht über die Tagung wird in der JN-Publikation DER AKTIVIST, Ausgabe 1/2014 abgedruckt.

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