Kriegsopfer und der Schuldkult

20. Januar 2011

Der Zweite Weltkrieg wird in diesem Jahr am 8. Mai 66 Jahre her sein. Eine lange Periode der Zeitgeschichte will man meinen, die gerade für junge Menschen kaum noch fassbar scheint. Doch lässt das Thema uns nach wie vor nicht los; vielmehr wird man durch die Medien regelmäßig daran erinnert. Ein Beispiel, das im letzten Jahr für Aufsehen sorgte, war die per Trailer verbreitete Ankündigung von Uwe Boll, aus „Aufklärungsgründen“ einen Spielfilm über die Vorgänge in Auschwitz zu produzieren. Der ansonsten nur auf Horrorschocker spezialisierte Regisseur hatte bei einem Besuch einer Schule festgestellt, dass die Jugend sich für die damaligen Vorgänge scheinbar nicht mehr interessiert.

Mitglieder der JN und national denkende Jugendliche könnten (würden) diesen Umstand zwar auch kritisieren, da eine bewusste und objektive Geschichte des eigenen Volkes zur Wahrung der eigenen Identität hilfreich erscheint, ja die Nation sich durch gemeinsame Geschichte erst konstituiert. Andererseits ist es aber nur zu verständlich, wenn junge Menschen in dem Moment abschalten, wo eine korrupte Historikerzunft, verbunden mit verblendeten Alt-68er-Lehrern ein monoton eingedroschenes Geschichtsbild der deutschen Schuld gebetsmühlenartig predigt. Die heutige Generation trägt nun einmal keine Schuld an den Verbrechen dieser Zeit, auch wenn Historiker wie Daniel Goldhagen die These vertreten, dass die Deutschen genetisch auf Völkermord programmiert seien.

Doch auch andere Beispiele zeigen die starke Präsenz dieser Zeit in den Medien. So geschehen in zwei Berichten über regelrechte Massaker aus der Zeit. Zum einen ein Artikel, der im Magazin DER SPIEGEL veröffentlicht worden ist, und der die These aufwirft, dass auch vermehrt deutsche Zivilisten in den letzten Kriegsmonaten an den verbrecherischen Ermordungen teilgenommen hätten (siehe Ausgabe Nr.2 vom 10.01.11. , S.29f.). In einem anderen Artikel berichtet die JUNGE FREIHEIT (JF) über ein neues Massengrab, das in Polen entdeckt worden ist und wohl eindeutig tote Deutsche beherbergt.

Anhand dieser beiden Berichte zeigt sich, wie verschieden die Wahrnehmung in der Presselandschaft heutzutage bei diesem Thema doch ist. So wird in Magazinen wie SPIEGEL, STERN und anderen fast ausschließlich die „lukrative“ sensationslüsterne Schuldberichterstattung zelebriert, während die JF es regelmäßig schafft, auch die deutschen Opfer beider Weltkriege kritisch zu thematisieren.

Auch wir gedenken der Opfer regelmäßig, wie zum Beispiel auch dieses Jahr wieder, wenn in Magdeburg oder Dresden Trauermärsche für die im Bombenhagel der Alliierten umgekommenen Zivilisten stattfinden. Wir stellen uns gegen den Schuldkult, der versucht, das deutsche Opfer im schrecklichsten Krieg aller Zeiten zu verdrängen. Wir sind junge aufrechte Wahrheitssuchende, die immer wieder den Zeitgeist angreifen, bis wir endlich in Freiheit unsere Geschichte erforschen und diskutieren können. Dies ist unsere Verantwortung, damit Deutschland und ganz Europa nie wieder Leid untereinander erfahren muss, oder Verbrechen außerhalb seines Lebensraumes wie zum Beispiel in Afghanistan (siehe auch www.raus-aus-afghanistan.de) verursacht.

Autor: Malte Petersen

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