Märtyrertum

23. August 2012

Unvergessen gedenken wir jener Taten – Vortragsabend in Brandenburg

Gehen wir in das 19. Jahrhundert zurück, werden wir Zeugen herausragender Persönlichkeiten, die aus unserem Volke stammten. Es handelt sich um einen bestimmten Schlag von Männern und Frauen, die auf Grund ihrer Ausstrahlung die Geschichte beeinflußt haben. Die einen sind durch ihre Malerei, die anderen durch ihre dichterische Kunst berühmt geworden. Wieder andere haben sich in der Staatskunst und auf dem Schlachtfeld einen Namen gemacht. Und so mancher ist in die Geschichte als Märtyrer eingegangen.

Heute wird das Märtyrertum als romantische Spinnerei und Fanatismus abgetan. Der „neue“ Mensch, geprägt von westlicher Zivilisation, hat nichts mehr für die Ehrenhaftigkeit jener Männer und Frauen übrig, die bereit waren für eine Sache, für ein Ideal notfalls auch zu sterben. So erging es denn auch den Soldaten, die an den Fronten des 1. Weltkrieges für Volk, Heimat und Freiheit gestritten haben. Kaum kamen sie aus den heißumkämpften Schlachtfeldern zurück, wurden sie von Kaiser, Kanzler und Rat verraten. Die Peinigung ihres geliebten Vaterlandes in Form von Arbeiter- und Soldatenräten ließen die zu Männer gewordenen Kämpfer einer besseren Zeit einen unerbitterlichen Nachkrieg führen. Im Laufe dieser Tage haben sich Charaktere hervorgetan, die sich durch Mut und Opfertum auszeichneten. Der EINE unter ihnen, während der Zeit des ersten Großen Krieges noch zum Leutnant befördert, sollte später noch in die Geschichte als Märtyrer für den Frieden eingehen. Der Volksmund sagt: „Taten sprechen mehr als tausend Worte.“

Heute werden mehr als tausend Worte gesprochen, ohne dass Taten folgen. Heute gebärden sich gerade die, die eben außer ihrer schnöden Rhetorik nichts zu bieten haben. Kein Mut, keine Tapferkeit, keine Opferbereitschaft und kein Drang zum Höchsten zu streben. In dieser Welt, in der Korruption und Heuchelei zum guten Ton gehören, fehlen genau jene, denen dieser Text gewidmet ist. Die deutsche Jugend sehnt sich nach Idolen, Vorbildern, die ihr einen Ausweg aus diesem trostlosen Dasein bieten. Sie verachtet den Materialismus und den üblichen Tagespolitiker, der seine Fahne stetig mit dem Wind zu tragen pflegt. In Tagen wie diesen gedenkt sie dem deutschen Märtyrertum. Sie erweist denen Ehre, die durch ihren beispielosen Einsatz zu einer Art Mythos geworden sind, weil ihre Persönlichkeit mit einfachen Worten nicht zu kennzeichnen ist. Ihre Taten sprechen für sie und lassen daher ein genaueres Bild über sie zeichnen.

Ein großer Mann hat einmal gesagt: „Die Ehre eines Menschen ist durch Handlungen oder Äußerungen eines Anderen nicht zu verletzen. Wer dies versucht, verletzt seine eigene Ehre. Nur durch unehrenhaftes Verhalten des Trägers der Ehre selbst kann sie Schaden leiden. Demgemäß gleitet an mir ab, was anderen vielleicht sehr an die Nerven geht.“

Diese Haltung, die an Größe nicht mehr zu überbieten ist, ließen selbigen Mann über Jahrzehnte hinweg Qualen und Peinigung überstehen. Keine Sekunde ließ er seine Peiniger daran zweifeln, dass er ein Mann von beispielosem Ehrgefühl und Aufrichtigkeit war.

Ganz gleich was sie tun mögen: Du hast doch gesiegt!

“Ihr nennt euch Richter,
doch ihr seid nur Henker
und gegen des Gewissens Stimme taub.
Ihr hasst das Volk der Dichter und Denker,
mit uns soll Deutschland knien vor euch im Staub.
Ihr tut so stolz, ihr großen Wortemacher.
Ihr sprecht von Gott, von Freiheit und Recht
und treibt mit Gott und Recht und Freiheit Schacher,
indem ihr die Besiegten schuldig sprecht.
Lasst euer Urteil ruhig in der Tasche.
Wir wissen längst, es ist um ums geschehen,
doch werden einmal noch aus unserer Asche
die Rächer dieses Mordes auferstehen.
Ihr seid Gefangene eures eigenen Tuns.
Es wird auch dafür einen Zahltag geben.
Wir haben unser Nürnberg hinter uns.
Ihr müsst das eure noch erleben!”

JN in Brandenburg

 

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