Ohne Lebensausrichtung – Kein Lebenssinn

01. März 2011

Die Veränderung beginnt bei uns selbst!

Ein junger Aktivist, vom Ideal beseelt, sein geliebtes Deutschland aus den Fängen seiner Feinde zu befreien. Er ist Mitglied einer politischen Aktionsgruppe und sucht, natürlich schwarz bekleidet, Demonstrationen im ganzen Land auf, so oft er nur kann, um seine Ansichten auf die Straße zu tragen und den Bürgern die Augen zu öffnen. Seine Heimatstadt verziert er mit Aufklebern, die Briefkästen füllt er mit Flugblättern. Alle Aktionen drehen sich im groben nur um eines: „Nationaler Sozialismus – Jetzt!“. Ist die politische Arbeit getan, geht es entweder auf ein Konzert oder mit Kameraden in die Kneipe. Mit der Freundin bestehen vorerst keine Kinderpläne, da man keinen Nachwuchs in diese verhasste BRD setzen will. Plötzlich ist er 30 Jahre alt und schaut auf seine Jugend zurück. All die politische Arbeit hat nichts Merkliches bewegt. Der Spaß und die Konzerte werden langsam fad. Man hatte einige Freundinnen, aber nichts von Dauer. Was jetzt?

Dieser Werdegang soll beispielhaft für viele ähnliche Schicksale stehen. Menschen wie er stehen vor einer Existenzkrise, die für nicht wenige im Nirgendwo endet. Man sieht – zu Recht – im bisherigen Leben keinen Sinn mehr. So viel geleistet, so viel investiert, um den politischen Kampf voranzutragen. Bewirkt hat es nicht viel. Von einer Subkultur, von einer Frau zur nächsten. Am Ende steht ein Deutscher, der wertvolle Lebens- und Wirkungszeit verschwendet hat. Was fehlt, ist die klare Lebensausrichtung, die Ordnung der inneren und äußeren Zusammenhänge nach Rang und Wert. Dabei ist diese doch durch das, was diese Menschen vermeintlich fordern, geboten: durch den Nationalen Sozialismus. Diese Weltanschauung zeichnet uns klare Linien vor, nach denen wir uns ausrichten können und müssen. Nur erkannt wird das von den meisten nicht. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass Menschen das eine verlangen, aber das völlig andere ausleben. Man schreit lauthals „Nationaler Sozialismus – Jetzt!“, lebt gestern, jetzt und morgen aber den Liberalismus. Wir müssen einsehen, dass der reine politische Kampf  in dieser Gesellschaft ins Leere läuft und, wenn er die primäre Tätigkeit eines Menschen darstellt, zu viel wichtige Zeit raubt. Die Männer unserer deutschen Vorgeschichte konnten es sich noch erlauben, ihr Leben auf den alleinigen politischen Dienst für die Bewegung zu konzentrieren. Wir aber stehen vor ganz anderen Problemen. Uns stehen die Worte Volkstod und Kulturzerfall mahnend gegenüber. Der Geist des Bürgers ist völlig feindgesteuert und für unsere Propaganda, in einer Zeit des noch herrschenden Überflusses, kaum empfänglich. Alleinig die Propagandaverbreitung kann also nicht Priorität im Leben eines Nationalen Sozialisten sein.

Es gilt dafür zu sorgen, dass nicht noch mehr junge idealgeprägte Deutsche diesen falschen und sinnlosen Pfad einschlagen. Sie müssen auf den richtigen Weg geführt werden. Klarzustellen ist, dass unser Sozialismus als Weltanschauung alle Bereiche des Lebens umfasst und somit keine rein politische Forderung sein kein. Wer ihn fordert, kann nicht nur seine äußerliche politische Umsetzung verlangen, sondern muss ihn selbst auch leben und von Mitstreitern seine totale Auslebung fordern. Das Eine bedingt das Andere und das wiederum bedingt eine gesicherte Zukunft für unser Volk, welches unmittelbar den Mittelpunkt unserer Lebensanschauung ausmacht.

Gekennzeichnet ist dieser durch den Lebensraum, das Blut, die Kultur und Geschichte dieser Schicksalsgemeinschaft. Wer nicht an diese Säulen gebunden ist, der kann unsere Weltanschauung gar nicht verinnerlichen. Was bindet uns an diese bedeutungsschweren Worte?

Lebensraum, das ist Heimat. Es ist nicht einfach ein Stück Land das wir zufällig bewohnen. Es ist der Raum, den schon unsere Ur-Ahnen belebten. Dieser Raum hat ihre Eigenschaften ausgebildet und sie gefestigt. Diese Eigenschaften tragen wir auch heute noch in uns. Von dieser Heimat will man uns heute bewusst entfremden. Dem muss entgegengewirkt werden. Wer das Land seiner Vorfahren nur asphaltiert kennt, kann zu ihm keine Beziehung aufbauen. Also hinaus in die Natur! Meere, Seen, Flüsse, Wälder, Wiesen, Berge all das macht unseren Lebensraum aus, das hat unsere Vorväter geprägt, das muss uns wieder prägen. Auf Lagern, Wanderungen und ähnlichen Unternehmungen kann und muss man ihn wieder erleben. Wer dies bewusst tut, der wird ganz unterbewusst auch wieder an seine Heimat gebunden werden und sie wieder ehrlich lieben können.

Blut, das ist das ewige Erbe unserer Ahnen. Heute wird es oft gedankenlos mit fremdem vermengt und immer weniger in die Zukunft getragen. Dem müssen wir nach Möglichkeit Einhalt gebieten. Unser natürlicher Trieb, Kinder zu zeugen und so unser Erbgut weiterzugeben, wird gezielt gestört. Der Zweck, die Vernichtung unseres Volkes, geht statistisch erwiesen seiner Vollendung entgegen. Wer meint, er wolle keine Kinder in die BRD setzen, dem kann man nur die bei Aktivisten sehr beliebte Frage „Wer, wenn nicht wir – Wann, wenn nicht jetzt?“ entgegenbringen. Für wen, beziehungsweise mit wem will man denn noch Politik betreiben, wenn keine Deutschen mehr da sind? Es muss klar sein, dass wir jetzt Kinder zeugen und richtig erziehen müssen und nicht erst in 20 Jahren. Dann wird es zu spät sein! Voraussetzung ist natürlich der richtige Partner. Bei der Frauenwahl entscheidet nicht, mit wem man den meisten Spaß haben kann, sondern wer am besten zu einem passt und wirklich zur Mutter und Miterzieherin deutscher Kinder taugt. Die Schaffung einer Familie, das ist eine weitere elementare Säule unseres Lebensweges.

Womit wenige Aktivisten heute etwas anfangen können, ist unsere eigene Kultur. Diese muss erst wieder kennen gelernt werden. Durch die Umerziehung vorerst auftretende Berührungsängste dürfen dabei nicht abschrecken. Es mag zunächst ungewohnt erscheinen Volkslieder zu singen, oder mit einer Frau zu den Klängen altüberlieferter Melodien zu tanzen. Doch ist dies absoluter Bestandteil unseres völkischen Zusammenlebens. Dies entwickelte sich über die Jahrhunderte und muss lebendig bleiben, wenn unsere Identität nicht vergehen soll, wie man es doch auf Flugblättern fordert. Der Kulturbegriff erschöpft sich beileibe nicht in Lied und Tanz, doch soll dies hier als Beispiel genügen. Kultur muss, wie unsere Weltanschauung, gelebt werden. Hier soll nicht Asche herumgetragen, sondern die Flamme lodernd gehalten werden. Auch das hat das Leben des Nationalen Sozialisten auszumachen. Kultur ist eben das schöpferische Äußere unserer deutschen Volksseele.

Die Geschichte unseres Volkes ist geprägt vom Lebenskampf von eben jenem. Bei genauer Betrachtung zeigt sich klar seine ureigene Seele. Durch einen tiefen Einblick zeigt sich auch, wer unser Feind ist, was er im Laufe der Zeit lernte und wie er das Gelernte, bis in die Gegenwart und auch in Zukunft, gegen uns einsetzt. Nur wer die Geschichte seines Volkes kennt und versteht, weiß um dessen Triebkräfte und kann an seinem Wiederaufstieg mitwirken. Es geht nicht darum, jedes historische Datum im Kopf zu haben, oder jede Person zu kennen. Vielmehr muss man wissen, wie unser Volk entstand, wie und gegen wen es zu bestehen hatte und wie es geprägt und zu dem wurde, was es heute ist. Nur so kann man auch die nationalistische Lebenshaltung verstehen und umsetzen, die  einen Ausdruck unserer Seele darstellt.

 

Diese vier Säulen sind natürlich ineinander verschlungen und bedingen sich gegenseitig. Die eine steht nicht ohne die andere. So taugt die kinderreichste Familie nichts, wenn deren Kinder nicht nach den Prämissen unserer Kultur erzogen werden. So kann man unsere Geschichte nicht erfassen, wenn einem die in ihr auftauchenden Orte gänzlich fremd sind. Genau aufzuschlüsseln, was nun wie ineinander spielt, soll die Aufgabe eines jeden Einzelnen sein. Auch ist die Erklärung des Begriffes Volk oder gar unserer Weltanschauung mit der Nennung dieser 4 Säulen bei weitem nicht ausgeschöpft. Es soll nur einen kleinen Anhalt liefern. Wer ernstlich auf eine deutsche Lebensausrichtung sinnt, der wird aus dem Suchen und seinem seelischen Empfinden heraus auch zu dieser gelangen.

Halten wir also fest: Die Forderung nach nationalem Sozialismus, ohne eine Lebensausrichtung auf diesen, ist unwahr und führt letztendlich in eine Sackgasse. Unsere Weltanschauung ist Lebensanschauung und muss dementsprechend gelebt werden, wenn sie eines Tages zur Verwirklichung kommen soll. Bevor Du also auf die Straße ziehen willst um „Nationaler Sozialismus – Jetzt!“ zu rufen, behalte stets im Hinterkopf: Die Revolution muss bei Dir beginnen!

 

JN Oranienburg

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