Trauermarsch am 16.2. 2008 in Dresden

25. Januar 2008

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Am 16.2. 2008 führt die Junge
Landsmannschaft Ostdeutschland e.V., wie in den vorangegangenen
Jahren auch, einen Trauermarsch im Gedenken der Opfer des alliierten
Bombenterrors in Dresden durch.
Dazu werden weit mehr als 5000
Teilnehmer erwartet. Wir sind die junge Generation von Vertriebenen
aus den deutschen Ostgebieten und Menschen, die sich für Politik
und Geschichte interessieren und denen Deutschland am Herzen liegt.
Wir fordern alle interessierten Bürger dazu auf, sich uns
anzuschließen und mit uns am 16.2. 2008 durch Dresden zu
ziehen.

 

Ziel ist es der Opfer des
Bombenangriffs vom 13. und 14. Februar 1945 in würdiger Weise zu
gedenken. Seit dem Einmarsch der Roten Armee in den Ostgebieten hatte
sich die Bevölkerung Dresdens durch Flüchtlinge aus
Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen auf 1,2 Mio. Menschen
verdoppelt und diente ihnen als Hauptanlaufpunkt. Für uns ist
Dresden der Höhepunkt einer Vernichtungspolitik gegen den
östlichen Teil Deutschlands, die mit Massenmord und
beispielloser Kulturzerstörung ein Stück Deutschlands
ausradiert hat. Aber Vernichtung ist erst dann endgültig, wenn
die Erinnerung ausgelöscht ist. Darum werden wir nicht aufhören,
an die Millionen Opfer des Terrors gegen die deutsche
Zivilbevölkerung zu erinnern. In Dresden war wie an keinem
anderen Ort der massenhafte Tod unschuldiger deutscher Menschen und
die Zerstörung deutscher Kultur konzentriert. Hier sollten wir
des Schicksals jener Millionen von Deutschen gedenken, für die
das Kriegsende keine Befreiung war. 

Wir fordern deshalb erneut: „Macht
den 13. Februar zum offiziellen Gedenktag für die
Bundesrepublik!“

Sinnlose Zerstörung und anonymer
Massenmord traf fast alle Städte in Deutschland. Ein offizielles
Geschichtsbild, welches bedrückende Wahrheiten verschweigt, legt
einen Grundstein für wiederkehrende Katastrophen. Nur die
lückenlose Wahrheit schafft einen gerechten und dauerhaften
Frieden und ist die Grundlage für das Selbstbewußtsein
einer Nation. Leid läßt sich nicht aufrechnen. Aber die
dauerhafte und einseitige Mißachtung der Opfer eines Volkes ist
Unrecht. Es war ein Kriegsverbrechen, eine Stadt ohne jegliche
Luftschutzmaßnahmen und Verteidigung, die mit Flüchtlingen
überfüllt war, in Schutt und Asche zu legen. 

Und diese Kriegsverbrechen wurden bis
heute nicht geahndet. Nein, im Gegenteil, heute verteidigen deutsche
Politiker sie als gegebene Notwendigkeit. Dies kann nicht im
Interesse des deutschen Volkes sein. Sie schicken heute deutsche
Soldaten in Kriege, die im Namen von Demokratie und Freiheit geführt
werden. Sollen morgen deutsche Soldaten vor einem echten
Völkergerichtshof stehen? 

Die Toten von Dresden und all den
anderen deutschen Städten rufen nicht nach Rache, dies ist dem
deutschen Wesen ohnehin fremd, sondern sie fordern Wahrheit,
Gerechtigkeit und ehrendes Gedenken, damit uns und unseren Nachkommen
ein ähnliches Schicksal erspart bleibt. Kommen Sie deshalb nach
Dresden und nehmen Sie am Trauerzug der JLO teil!

Sonnabend, den 16.02. 2008, Beginn
13:00 Uhr hinter der Semperoper (Nähe Theaterplatz)

 
Weitere Informationen (auch über
die Demonstrationen der vorangegangenen Jahre) finden Sie unter

www.jlosachsen.de

www.rene-despang.de

Zur Richtigstellung jährlich immer
wieder auftretender und durch Zeitung, Radio, Videotext und Internet
verbreiteter irreführender Meldungen:

Die Stadt Dresden hat die Demonstration
nicht verboten! Sie wird lediglich – wie in den vorangegangenen
Jahren auch – mittels Allgemeinverfügung ein Verbot
fürDemonstrationen für den Kernbereich der Innenstadt
erlassen. Zu diesem wird voraussichtlich der Platz vor der
Semperoper, jedoch nicht der Platz hinter der Semperoper gehören.
Einem friedlichen, geordneten Demonstrationsablauf steht also nichts
im Wege.

Dresden, November 2007

Junge Landsmannschaft Ostdeutschland
e.V.

Landesverband Sachsen-Niederschlesien

PF 500208

01032 Dresden

www.jlosachsen.de

Infotelefon: 0174-463 22 88, 0173-95 55
980, 0163-444 11 44

Buskoordination: 0178-464 35 27

 

 

 

 

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