Tunesien, Europa und die Medien

24. Januar 2011

Ein Kommentar zum Zeitgeschehen

Es ist unglaublich, wie einseitig die tägliche Berichterstattung der uns vor die Nase gesetzten Staats- und Privatmedien ist. Deshalb werden Leserinnen und Leser von alternativen Publikationen wie WikiLeaks oder aktion-widerstand.de sicherlich immer froh über Nachrichten einer etwas anderen Art sein. Schalte ich heute den Tagesspiegel ein, so sehe ich Bilder von wütenden Demonstranten und einer Polizeiwillkür, die wir zwar auch aus Deutschland kennen, die jedoch nur in fremden Ländern als menschenverachtend gewertet wird. Und wahrscheinlich kann mir jeder Leser der letzten paar Zeilen sofort sagen, um was für ein Thema es sich im folgenden Artikel handeln wird.

Genau! Der Umsturz in Tunesien sorgt für Aufregung bei „unseren“ Politikern, die sich nun um die deutschen Urlauber ihre Gedanken machen. Die Frage, die ich aber jetzt in den Raum stelle, ist wie folgt: Wieso kommt man bei den Stichwörtern wie Demonstration, Polizeigewalt, Unruhe…etc. automatisch auf Tunesien? Die Antwort ist ganz klar. Genau darüber wird gerade ausgiebig berichtet. Es werden wohl mit Absicht die schweren Unruhen in Ägypten oder Algerien vernachlässigt, die ebenfalls aktuell sind. Die Situation ist sichtlich angespannt. Und selbst die europäischen Sicherheitsbehörden sind über die momentanen Umstände und über arbeitslose Islamisten in Europa besorgt.

„Rechtsextreme Propaganda“ sagt Ihr nun? Nein, im Gegenteil. Ein Mitarbeiter des New Yorker Manhattan Institutes hat davor gewarnt, dass die Unruhen nach Europa überschwappen könnten. Schaut man die Demonstranten und die wütende Bevölkerung in den Unruhegebieten an, so handelt es sich hauptsächlich um junge Muslime, unter 25 Jahre alt und auf der Suche nach Arbeit. Dieses „Täterprofil“ lässt sich allerdings auf Millionen Menschen hier in Europa übertragen. Der Autor des New Yorker Institutes schreibt, dass die Europäer jetzt in Tunesien beobachten könnten, was auch bald auf sie zukommen wird.

Auf dem Nachrichtensender „Phoenix“ gab es in der Sendung „TachelesTV“ kürzlich eine spannende Diskussionsrunde über Muslime und Integration. Auch Thilo Sarrazin war mit von der Partie. In dieser Diskussionsrunde unter dem Motto „Jung, muslimisch, arbeitslos“ wurden harte Töne getroffen, dennoch nicht abzuweisende Fakten. Wenn in Tunesien der Hauptbahnhof brennt, dann haben wir Verständnis dafür und es wird großartig darüber berichtet. Immerhin war ja der Diktator der Bösewicht.

Wenn aber ein Migrant in Ländern wie Deutschland Tag für Tag Polizisten angreift, dann schauen wir alle weg. Gerade erst lief ein Iraner durch die Göttinger Innenstadt mit einem Schild „Deutsche sind Hunde“,  um Passanten anzustacheln. Und Cem Gülay sagt in der „Hamburger Morgenpost“ die kommenden Unruhen voraus: „Es kann jederzeit passieren. Es werden keine Vorstädte brennen wie in Paris. Nein, die Innenstädte werden brennen. Sie werden diesen Kampf in die Städte tragen, weil es euch dort am meisten schmerzt.“

Selbst Studien belegen die Tatsache, dass junge Muslime immer gewaltbereiter werden. Aber irgendwie ist unsere Toleranz dem Fremden gegenüber dermaßen  im System verankert, dass sie uns das Genick brechen wird, wenn wir nicht umdenken. Uns sollte auf jeden Fall bewusst sein, dass die Unruhen in Ägypten, Tunesien und Algerien die Alarmglocken läuten lassen sollten. Denn sie sind ein Vorgeschmack auf das, was uns bevorsteht und was dieser multikulturelle Wahnsinn zwangsläufig mit sich bringt.

Autor: Christian Wegner

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