Unser Essen – Wie gefährlich ist es?

24. September 2011

Mädels der JN berichten, Teil 1

Hast du schon einmal von den Mädels bei der JN gehört?
Du hast sie bestimmt schon bei Veranstaltungen und gemeinsamen Aktionen gesehen! Doch was bewegt sie, womit beschäftigen sie sich? Vor allem: Warum brauchen wir genau diese Mädel und Frauen in unserer Bewegung?
Weil hinter jedem starken Mann auch eine starke Frau steht!
In unregelmäßigen Abständen wollen die Mädel, Frauen und Mütter der JN kleine Einblicke in ihr Leben und ihre Weltanschauung geben, von ihren Erlebnissen berichten, ihre Ansichten mitteilen oder einfach nur kleine Tipps für den Alltag weitergeben.
Den Anfang macht eine Kameradin aus Sachsen…


Nein, das hier soll keine Auflistung davon sein, was der Deutsche, der Amerikaner oder der Chinese typischerweise zu sich nimmt, sondern es geht diesmal um das, was in unserem Essen ist, außer den üblichen „Bausteinen“, wie Fette, Proteine oder Kohlenhydrate. In diesem Artikel geht es um die Stoffe, die unserem Essen hinzugefügt werden, damit dieses leckerer aussieht, länger hält, oder vielleicht auch besser schmeckt.

Um die Funktionsweise von diesen Stoffen zu verstehen, muss man verstehen, was in unserem Körper passiert, wenn wir Nahrung zu uns nehmen. Bei der Nahrungsaufnahme kommt es zu einem Informationsaustausch. Wenn wir zum Beispiel Schokolade essen, signalisieren die Geschmacksnerven die Ankunft von zwei wichtigen Energieträgern, nämlich Fett und Zucker. Ab dem Moment, an dem unsere Zunge die Schokolade berührt und diese Geschmacksinformationen weitergegeben hat, stellt sich der ganze Körper darauf ein. Nun findet der Stoffwechsel statt, bei dem die Nahrung aufgespalten wird und die einzelnen Bestandteile mit dem Blutkreislauf in den Körperkreislauf gelangen. Dort übernehmen sie an den verschiedensten Stellen wichtige Funktionen. Diese Vorgänge sind sehr wichtig für den Stoffwechsel des Menschen. Aber es gibt Stoffe, die in unserem Essen sind und teilweise schon kurzfristig oder auch auf lange Sicht erhebliche Schäden in unserem Körper anrichten. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass alle Nahrungsmittel, die in naturbelassenem Zustand eingenommen werden, ungefährlich für den Körper sind. Alle Nahrungsmittel aber, die in irgendeiner Form chemisch verändert wurden, wie etwa durch Hinzufügen von Geschmacksverstärkern oder Süßstoffen, können für den Körper schädlich sein.

Im Folgenden möchte ich nun auf eine Auswahl von Zusatzstoffen eingehen und Euch erklären, was diese in Eurem Körper anrichten.

Als erstes haben wir da Kaugummis. Viele kauen täglich mehrere davon, und sie wissen nicht, dass der Süßstoff Aspartam im Magen in seine Grundbestandteile zerfällt. 40% davon sind Asparaginsäure und 50% Phenylalanin und dabei bleiben 10% übrig, die dann zu Formaldehyd umgewandelt werden. Und gerade dieser Stoff ist krebserregend für den Menschen. Aspartam ist aber nicht nur in Kaugummis, sondern kann auch in Sahnetorten, Fischkonserven, Keksen oder Obstkonserven vorkommen.

Manch einer von Euch wird gerne Zitronenkuchen essen und hat sich auch nichts weiter dabei gedacht. Natürlich, wer denkt bei so etwas Leckerem auch schon an Alzheimer? Tatsache ist, dass bei Alzheimer-Patienten Aluminiumablagerungen im Gehirn gefunden wurden. Wie Aluminium dahin kommt? Ganz einfach: Es arbeitet mit Zitronensäure zusammen! Diese wird von der Blut-Hirn-Schranke nicht entdeckt und kann so unbemerkt in das Gehirn gelangen. Aluminium wird bei diesem Vorgang einfach mitgenommen und lagert sich dann im Gehirn an. Ein paar von Euch werden sich jetzt sicher fragen, wie Aluminium in den Kuchen kommt. Über die Kuchenglasur. Durch Aluminium wird diese ansehnlicher gemacht, weil sie dann schön glänzt und sich so besser verkauft. Aber nicht nur Glasuren von Kuchen werden von Aluminium um gefärbt, sondern auch Lakritzdragees und andere Süßigkeiten. Allein in unserem Körper ist Aluminium nicht weiter gefährlich, weil es nur in sehr geringen Mengen vom Körper aufgenommen wird. Ohne die Beihilfe von Zitronensäure kann es auch nicht ins Gehirn gelangen. Natürlich ist Aluminium nicht nur in Zitronenkuchen enthalten, sondern auch im Kaugummi, in Gemüsekonserven und in Obstsäften.

Jeder von Euch wird sich schon mal mit Freunden oder der Familie einen schönen Abend vor dem Fernseher gemacht und dabei gemütlich eine Tüte Chips gegessen haben, oder? Dass Chips nicht das Gesündeste sind, wisst Ihr doch schon, aber so oft esst Ihr sie ja nicht … Neben den Fetten in den Chips sind aber noch andere Stoffe, die den Chips erst die schöne rötliche Farbe geben. Diese Stoffe werden unter dem Namen Azorfarbstoffe zusammengefasst. Wusstet Ihr, dass diese alle aus Erdöl hergestellt werden und sie die Psyche des Menschen verändern? Azorfarbstoffe wurden von der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit mit einem Höchstwert von einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Das heißt, ein Mensch mit 60 Kilogramm Gewicht darf nur 60 Milligramm Azorfarbstoffe zu sich nehmen, damit er sich und seine Gesundheit nicht gefährdet. Ihr seht an diesen Werten, dass die Schädlichkeit dieser Stoffe sehr hoch ist und dass eine Handvoll Chips reicht, um diesen Wert zu erreichen. Azorfarbstoffe sind auch in Brausepulver, Kuchen, Keksen, Pudding und Eiscreme enthalten.

Als Letztes möchte ich noch auf die allseits beliebte Tiefkühlpizza, genauer gesagt auf das Kalium-Nitrit, eingehen. Kalium-Nitrit ist ein Pökelsalz und macht Salami schön lange haltbar und färbt diese außerdem rot. Die Salami wird rot gefärbt, indem das Kalium-Nitrit die Eiweißbausteine in den natürlichen Farbstoffen verändert. Wie schon erwähnt, wird dieser Stoff hauptsächlich zum lange-haltbar-Machen von Fleisch- und Wurstwaren verwendet. Und solange man es nicht erhitzt, ist es auch vollkommen ungefährlich. Aber genau das ist der Punkt. Sobald Kalium-Nitrit auf 20°C erhitzt wird, wird es zu Nitrosaminen. Und diese sind krebserregend. In reiner Form ist Kalium-Nitrit auch nicht gerade ungefährlich. Es reizt die Augen, die Haut und die Atemwege. Es ist auch nicht nur in der Salami vorhanden, sondern auch in gepökeltem Bauchspeck und Gänse- und Entenleberpastete.

Vielleicht haben ein paar von Euch zwischendurch mal zu einer Kaugummipackung oder einer Chipstüte gegriffen und haben erleichtert aufgeseufzt, weil da nichts von den Stoffen drauf stand, von denen ich gerade erzählt habe. Das wird mit großer Sicherheit daran liegen, dass Ihr nur nach den Namen “Aspartam” oder “Azorfarbstoffe” gesucht habt. Das Problem dabei ist, dass diese Stoffe meistens eine Code-Bezeichnung haben. Meistens fangen sie mit „E“ an und dahinter steht eine Zahl. Aspartam zum Beispiel findet man häufig unter “E 951”, und Kalium-Nitrit wird meistens hinter dem Namen “E 249” versteckt. Bei den meisten E-Stoffen könnt Ihr davon ausgehen, dass sie stark gesundheitsgefährdend sind.

Mit diesem Artikel wollte ich Euch darauf aufmerksam machen, dass man nicht alles, was es im Laden zu kaufen gibt, essen sollte, sondern lieber ein wenig mehr darauf achten sollte, was man isst. Natürlich ist es nicht immer möglich, etwas zu essen, was vollkommen unbedenklich ist, aber solange man alles in Maßen isst, ist es auch nicht so schlimm.

Fortsetzung folgt…

 

Autorin: Heike

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